Augmented Reality: Metaio zeigt 3D-Kameraunterstützung für AR-Apps

3D-Sensoren ermöglichen leistungsstärkere Augmented Reality und machen Marker damit in vielen Fällen überflüssig. Metaio hat sein neues SDK in der Version 6.0 vorgestellt, das unter anderem die neuesten 3D-Tiefensensoren und 3D-Kameras unterstützt.

Metaio, führender Hersteller für Augmented Reality-Technologien und Software unterstützt jetzt neueste 3D-Tiefensensoren und 3D-Kameras. Entsprechende Features finden Anwender in der aktuellen Metaio SDK in der Version 6.0 implementiert.

Die langerwartete Markteinführung leistungsstarker 3D-Kameras in mobile Geräte von Anbietern wie Google und Intel, bieten die Möglichkeit mit Tiefeninformationen zu arbeiten, um noch realistischere AR-Anwendungen entwickeln zu können (Screenshot: CNET).

Die langerwartete Markteinführung leistungsstarker 3D-Kameras in mobile Geräte von Anbietern wie Google und Intel, bieten die Möglichkeit mit Tiefeninformationen zu arbeiten, um noch realistischere AR-Anwendungen entwickeln zu können (Screenshot: CNET).

Bisher kommen bei Smartphones und Tablets hauptsächlich 2D-Kameras für Bildaufnahmen zum Einsatz. Die Ansprüche an die smarten Geräte der Zukunft steigen aber ebenso wie die Ansprüche an deren optische Sensoren. Neueste Ankündigungen von Marktgrößen wie Google und Intel lassen darauf schließen, dass in Kürze neue Geräte auf den Markt kommen, die die Welt in 3D über RGB-D-Sensoren erkennen und verstehen können.

„Mit der Fähigkeit, Tiefeninformation zu verarbeiten, werden mobile Geräte signifikant leistungsstärker wenn es um Augmented Reality und Aufgaben der Computer Vision geht“, so Peter Meier, Gründer und CTO von Metaio.

Um Anwendungsbeispiele besser und anschaulicher zu demonstrieren, hat Metaio ein entsprechendes Video veröffentlicht. Dafür wurden ein Windows-basiertes Tablet und ein Apple iPad der neuesten Generation mit 3D-Sensoren des Herstellers Occipital ausgestattet – die AR-Software kommt von Metaio. Das Video veranschaulicht, wie die 3D-Sensoren leistungsstärkere Augmented Reality ermöglichen und Marker damit in vielen Fällen völlig überflüssig werden. Zusätzlich wird so das Problem der Überlagerung von Objekten (Occlusion) gelöst, indem virtuelle Daten auf natürliche Art und Weise in der Umgebung wiedergegeben werden, wobei auch bestehende reale Objekte berücksichtigt werden.

Die wichtigsten neuen Features im Metaio SDK 6 (Screenshot: CNET).

Die wichtigsten neuen Features im Metaio SDK 6 (Screenshot: CNET).

Zu Anwendungsfällen, die von 3D-Sensoren profitieren, gehören beispielsweise Augmented Reality-Spiele, bei denen digitale Objekte auf ihre physikalische Umgebung reagieren und mit ihr interagieren müssen. Aber auch präzise Indoor-Navigation in Gebäuden, wo normalerweise kein GPS-Signal verfügbar ist oder das Scannen realer Objekte, welche mittels AR-Software automatisch in 3D-Modelle am Bildschirm umgerechnet werden können. Occipitals Structure Sensor wird als einer der ersten Tiefensensoren im neuen Metaio SDK unterstützt.

Jeff Powers, Geschäftsführer und Gründer von Occipital, erklärt: „Wir teilen mit Metaio das gemeinsame Ziel, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, leistungsstarke und überzeugende 3D- und AR-Erlebnisse erstellen zu können. Deshalb haben wir unseren 3D-Sensor entwickelt. Metaios Unterstützung des Struktursensors im SDK wird realistischere Augmented Reality-Darstellungen möglich machen als es je zuvor der Fall war.“

Einbindung eines 3D-Objekts (Screenshot aus Metaio-Video: CNET.de).

Einbindung eines 3D-Objekts (Screenshot aus Metaio-Video: CNET.de).

Auf der InsideAR in München konnten sich die Besucher in den vergangenen beiden Tagen einen eigenen Eindruck von den Vorteilen der 3D-Tiefensensoren im Rahmen der Live-Demos verschaffen.

„Mit dem Wissen, dass Unternehmen wie Google und Intel stark in Tiefensensorkameras investieren, stellen wir sicher, dass unser SDK auf die nächste große Innovationswelle, die diese Hardware für Entwickler bietet, vorbereitet ist“, sagt Peter Meier. „Mit den integrierten Objekt-Tracking-Technologien, ist das Metaio SDK 6.0 das stärkste Augmented Reality-Entwicklungstool, das derzeit auf dem Markt zu finden ist.“

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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