Samsung Galaxy S6: erste Informationen zu Project Zero

Das Design des Galaxy S6 mit dem Spitznamen „Project Zero“ könnte Samsung von Grund auf neu entwickeln. Zur Ausstattung sollen sich ein QHD-Display, Samsungs Exynos-7420-CPU beziehungsweise Qualcomms Snapdragon-810-Prozessor, maximal 128 GByte Speicher und eine 16- oder 20-Megapixel-Kamera zählen.

Samsung arbeitet wenig überraschend schon am Nachfolger des Galaxy S5. Die auf Samsung-Produkte spezialisierte Webseite SamMobile hat nun erste durchgesickerte Informationen zum kommenden Galaxy S6 veröffentlicht.

Samsung Galaxy S6: erste Informationen zu Project Zero

Der Nachfolger des Galaxy S5 soll mit einem QHD-Display, Samsungs Exynos-7420-CPU beziehungsweise Qualcomms Snapdragon-810-Prozessor, maximal 128 GByte Speicher und einer 16- oder 20-Megapixel-Kamera ausgestattet sein (Bild: Galaxy S5, CNET.com).

Den Insider-Quellen zufolge wird das Samsung Galaxy S6 unter dem Spitznamen „Project Zero“ entwickelt. Die Modellbezeichnung für die europäische Version des Gerätes lautet „Zero EUR – OPEN SM-G925F_EUR_XX“. Die Codenamen früherer Galaxy-Flaggschiffe bestanden stets aus Buchstaben („Project K“ fürs Galaxy S5 oder „Project T“ fürs Galaxy Note 4), was darauf hindeuten könnte, dass Samsung das Design des Galaxy S6 von Grund auf neu entwickelt. Wie bei den kürzlich vorgestellten Modellen der A-Serie könnte es auf ein Gehäuse aus Metall setzen.

SamMobile will schon die grundlegenden technischen Daten des Galaxy S6 erfahren haben. Die Display-Größe ist noch nicht bekannt, die Bildschirm-Auflösung soll aber wie beim Galaxy Note 4 2.560 mal 1.440 Pixel betragen. Als Prozessor soll Samsung den neuen Exynos 7420 einsetzen, der auf der 64-Bit-Architektur basiert und aus zwei Quad-Core-Einheiten (vier Cortex-A53- und vier Cortex-A57-Kerne) besteht.

Daneben wird es aber auch wieder Varianten mit Qualcomms Snapdragon-Chip geben. Im Samsung Galaxy S6 kommt SamMobile zufolge bereits der für das nächste Jahr angekündigte Snapdragon 810 zum Einsatz, der auf dem 20-Millimeter-Fertigungsprozess und ebenfalls auf der 64-Bit-Architektur basiert. Wie der Exynos-Chip arbeitet er nach ARMs big.LITTLE-Prinzip und kommt mit zwei Quad-Core-CPUs. Er bietet LPDDR-4-RAM-Support, eine Adreno-430-GPU und kommt auch mit Gigabit WiFi sowie LTE-A Cat 6 samt Carrier-Aggregation. Nähere Informationen hält der Beitrag Qualcomm Snapdragon 810 & 808 vorgestellt: 64-Bit-CPUs mit LTE Cat 6 bereit.

Den internen Speicher des Galaxy S6 soll Samsung dem Apple iPhone 6 entsprechend auf maximal 128 GByte vergrößern. Ein 16-GByte-Modell soll es nicht mehr geben. Bei der Kamera setzt Samsung angeblich auf denselben Sensor, den es auch beim Galaxy Note 4 verbaut. Als Auflösungen sollen 16 oder 20 Megapixel zur Debatte stehen. Eine Entscheidung habe Samsung aber noch nicht getroffen, so die Insider. Wie beim Note 4 wird Samsung dem S6 einen optischen Bildstabilisator spendieren.

Für die Exynos-Varianten soll Samsung an einem eigenen LTE-Modem (Exynos Modem 333) arbeiten, da Samsungs Prozessor im Gegensatz zu den Qualcomm-Chips keines mitbringt. GPS und die anderen Sensoren des Gerätes sollen auf einem neuen Broadcom-Chip (BCM4773) untergebracht sein. Dies erlaube es, die WLAN-, Bluetooth- und GPS-Daten auf einem einzelnen Chip zu berechnen und auf diese Weise den Stromverbrauch zu senken.

Als Betriebssystem dürfte das neue Android 5.0 Lollipop zum Einsatz kommen. Vorstellen könnte Samsung das Galaxy S6 wie seinen Vorgänger auf dem Mobile World Congress, der vom 2. bis 5. März in Barcelona stattfindet.

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Autor: Christian Schartel
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