Microsoft Lumia 535: erstes Lumia-Smartphone ohne Nokia-Markennamen

Das Microsoft Lumia 535 bietet ein 5-Zoll-qHD-Display, eine Quad-Core-CPU, 1 GByte RAM, einen microSD-Kartenslot, eine 5-Megapixel-Kamera, einen auswechselbaren Akku, UMTS, Dual-SIM und Windows Phone 8.1 als OS. Der Preis beträgt 119 Euro.

Microsofts erstes Lumia-Smartphone, das nicht mehr den Markennamen Nokia trägt, ist das Lumia 535. In Deutschland wird das Microsoft Lumia 535 in den nächsten Wochen zu einer UVP von 119 Euro zum Verkauf stehen. Erscheinen wird das 5-Zoll-Smartphone mit Windows Phone 8.1 als OS in Versionen mit einem oder zwei SIM-Karteneinschüben. Die Dual-SIM-Version dürfte Microsoft wie im Fall des Lumia 530 zu einem identischen Preis anbieten. Möglicherweise verlangt es aber auch einen Aufpreis. Informationen liegen dazu noch nicht vor.

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Das Microsoft Lumia 535 kommt in den nächsten Wochen zu einer UVP von 119 Euro in den deutschen Handel (Foto: CNET.com).

Das 5 Zoll große IPS-Display des Microsoft Lumia 535 löst dem niedrigen Preis entsprechend nur mit einer qHD-Auflösung von 960 mal 540 Pixel auf. Das entspricht einer Pixeldichte von 220 ppi. Geschützt wird die Anzeige aber wie bei teureren Geräten von Cornings Gorilla Glas 3. Unter der Haube werkelt Qualcomms Snapdragon-200-Prozessor, der mit vier 1,2 GHz schnellen Kernen ausgestattet ist. An RAM sind 1 GByte integriert. Der interne Speicher ist 8 GByte groß und kann dank eines microSD-Kartenslots um bis zu 128 GByte erweitert werden. Wie üblich legt Microsoft noch 15 GByte kostenlosen Cloud-Speicher bei OneDrive bei.

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Der 1.905-mAh-Akku lässt sich auswechseln (Foto: CNET.com).

Der Akku des Microsoft Lumia 535 bietet eine Kapazität von 1.905 mAh. Er kann ausgewechselt werden und sorgt laut Microsoft für eine Gesprächszeit von bis zu 13 Stunden im 3G-Netz. Die Standby-Zeit (3G) wird mit 540 Stunden angegeben.

Zur Kommunikation bietet das Lumia 535 UMTS mit maximal 42,2 MBit/s beim Download und 5,76 MBit/s beim Upload. WLAN unterstützt es nach den Standards 802.11 b/g/n. Das Lumia kann einen WLAN-Hotspot für bis zu acht Geräte aufbauen. Bluetooth ist in Version 4.0 mit an Bord. Ein USB-2.0-Anschluss und ein 3,5-Millimeter-Audio-Anschluss sind ebenfalls vorhanden. Zur Navigation bringt das Microsoft Lumia 535 A-GPS und A-Glonass sowie die Kartendienste Here Drive+, Here Maps sowie Bing Maps mit. Damit stehen Smartphone-Besitzern eine weltweit kostenlose und sprachgeführte Navigation mit Richtungsanweisungen, Live-Verkehrsinfos und auch Geschwindigkeitswarnungen zur Verfügung.

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Die Hauptkamera des Microsoft-Phones löst mit 5 Megapixel auf (Foto: CNET.com).

Das Lumia 535 verfügt – was etwas ungewöhnlich für diese Preisklasse ist – über zwei 5-Megapixel-Kameras. Die auf der Rückseite wird von einem Autofokus unterstützt und nimmt mit einer f/2.4-Blende und einer Brennweite von 28 Millimetern auf. Sie verfügt auch über einen LED-Blitz. Die Kamera auf der Vorderseite muss ohne Blitz und Autofokus auskommen, arbeitet aber mit derselben Blende, allerdings bei einer Brennweite von 24 Millimetern. Die Videoauflösung beider Kameras liegt bei 848 mal 480 Pixel. An Software sind die Kamera-Apps Bing Vision, Creative Studio, Lumia Camera und Lumia Selfie vorinstalliert.

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Die Front-Cam bietet eine identische Auflösung (Foto: CNET.com).

Als weitere Apps sind Microsofts Office Suite – also Word, Excel, Powerpoint sowie OneNote – und Microsoft Outlook inklusive. Skype ist ebenfalls wie üblich mit an Bord. Nutzer können damit nahtlos von regulären Telefonaten zu Video-Anrufen wechseln.

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Das Kunststoff-Gehäuse des Lumia 535 ist 8,8 Millimeter dünn (Foto: CNET.com).

Das Microsoft Lumia 535 misst 140,2 mal 72,45 mal 8,8 Millimeter und wiegt 146 Gramm. Zu kaufen gibt es das Windows Phone in den Farben Grün, Orange, Weiß, Dunkelgrau, Cyan und Schwarz.

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Flip-Cover für das Lumia 535 (Foto: CNET.com).

Als Zubehör für das Lumia 535 bietet Microsoft noch Flip-Cover, ein Headset (The Boom by Coloud) sowie Lautsprecher (The Bang by Coloud) an.

[Mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de & Aloysius Low, CNET.com]

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Autor: Christian Schartel
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