Mica: Luxusarmband von Intel und Open Ceremony ab 8. Dezember für 495 Dollar erhältlich

Das von Intel und Opening Ceremony entwickelte Luxusarmband kommt mit einem 1,6-Zoll-Touch-Display aus Saphir-Glas, einem eigenen Mobilfunkmodul und liefert Benachrichtigungen über E-Mails, Facebook-Nachrichten oder anstehende Termin aus dem Google-Kalender ans Handgelenk.

Das im September von Intel und Opening Ceremony vorgestellte smarte Luxusarmband für modebewusste Frauen wird ab dem 8. Dezember für 495 Dollar in den USA zum Verkauf stehen. Das Mica („My Intelligent Communication Accessory“) genannte Wearable ist exklusiv in den Shops des 2002 in New York gegründeten Designermode-Labels sowie online auf OpeningCeremony.us sowie Barneys.com erhältlich.

Mica (Foto: CNET).

Das Mica-Armband ist ab dem 8. Dezember für 495 Dollar in den USA erhältlich.

Das Armband ist mit 18-karätigem Gold beschichtet und mit einem gebogenen 1,6-Zoll-Touch-Display aus Saphir-Glas ausgestattet. Es erscheint in zwei verschiedenen Modellen und ist entweder mit schwarzer Wasserschlangenhaut, Perlen aus China und Lapis Lazuli aus Madagaskar oder mit weißer Wasserschlangenhaut, Tigerauge-Quarzen aus Südafrika und russischen Obsidian verziert.

Mica (Foto: CNET).

Das Luxusarmband kommt mit 18-karätigem Gold und mit einem gebogenen 1,6-Zoll-Touch-Display aus Saphir-Glas.

Das Mica-Armband ist mit einem eigenen Mobilfunkmodul ausgestattet und muss daher wie die Samsung Gear S nicht per Bluetooth mit einem Smartphone gekoppelt werden. Es liefert Benachrichtigungen über E-Mails oder Facebook-Nachrichten sowie anstehende Termin aus dem Google-Kalender direkt ans Handgelenk. Auf Nachrichten können Trägerinnen mit individuellen vorgefertigten Texten antworten. Es besteht die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu priorisieren und zu filtern. Per Vibration informiert Intels Amrband über Neuigkeiten.

Mica (Foto: Intel).

Das Mica-Armband mit schwarzer Wasserschlangenhaut, Tigerauge-Quarzen und Obsidian.

Weiterhin bietet das Mica-Armband eine Erinnerungsfunktion, die auf einer Technologie von Intel und TomTom basiert. Je nach dem aktuellen Standort zeigt sie die Zeit an, die man benötigt, um zum nächsten Termin zu gelangen. Das Armband lässt sich via Remote-Zugriff sperren und über ein Webportal im Fall eines Verlustes orten. Der Akku soll das Wearable für gut zwei Tage mit Strom versorgen. Geladen wird es via microUSB oder drahtlos durch die Intel-Charging-Bowl.

Schmuck und Elektronik kombinieren immer mehr Hersteller. Apple geht mit seiner Smartwatch ebenfalls diesen Weg. Sie ist in drei verschiedenen Editionen mit Leder- oder Edelstahlarmbändern und 18 Karat Gelbgold oder Roségold im nächsten Jahr erhältlich. In den USA ist etwa auch das Edelstahl-Halsband Misfit Bloom für 80 Dollar verfügbar, das zugleich als Fitnesstracker dient. Ein 195 Dollar teurer Ring namens Ringly ist zudem in der Lage, durch Vibrationen und Licht auf eingegangene Nachrichten eines Smartphones hinzuweisen. Auch hat das Modelabel Ralph Lauren im August beim Tennisturnier US Open das Polo Tech Shirt vorgestellt, das mit eingewebten Sensoren Bewegungen und Leistung misst. Es wird 2015 allgemein verfügbar werden. Anfang August hat auch HP die mit dem Modedesigner Michael Bastian entwickelte Smartwatch MB Chronowing vorgestellt. Die Smartwatch ist seit dem 7. November in zwei Versionen ab 349 Dollar erhältlich.

Wearable Computing, also am Körper getragene technische Geräte mit eigener Internetverbindung oder Anbindung an ein Smartphone, konzentriert sich bislang auf Smartwatches und Fitnessbänder. Mit der Augmented-Reality-Brille Google Glass verfolgt Google einen weiteren Ansatz.

Für Intel ist Wearable Tech eine Möglichkeit, über den Prozessorbereich hinauszuwachsen. Dies entspricht der Strategie von CEO Brian Krzanich, der im Mai 2013 übernommen hatte. Letzten Monat kündigte es schon in Partnerschaft mit SMS Audio Kopfhörer mit Pulsmessfunktion an, und mit der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research forscht es über den Nutzen tragbarer Technik bei der Bekämpfung neurodegenarativer Erkrankungen.

[Mit Material von Ben Fox Rubin CNET.com & Florian Kalenda, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Mica: Luxusarmband von Intel und Open Ceremony ab 8. Dezember für 495 Dollar erhältlich

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *