Spotify Family startet in Deutschland

Mit Spotify Family können bis zu fünf Nutzer unter einem gemeinsamen Abrechnungskonto den Musik-Streaming-Service Spotify Premium gleichzeitig nutzen. Playlists, Empfehlungen et cetera bleiben dabei individuell bestehen. Die zusätzlichen Familienmitglieder zahlen statt 9,99 nur 4,99 Euro monatlich.

Wie bereits angekündigt, hat Spotify heute in Deutschland den Familientarif „Spotify Family“ seines Musik-Streaming-Services gestartet. Mit Spotify Family haben mehrere Nutzer unter einem gemeinsamen Abrechnungskonto die Möglichkeit, Spotify Premium gleichzeitig und zu einem vergünstigen Preis zu nutzen.

Es können nur Personen eingeladen werden, die kein laufendes Premium-Abo haben (Screenshot: CNET.de)

Es können nur Personen eingeladen werden, die kein laufendes Premium-Abo haben (Screenshot: CNET.de)

Jede Person kann ihr individuelles Spotify-Premium-Abo nutzen und genießen, unabhängig davon, ob es sich um die persönlichen Playlists oder das Entdecken neuer Musik handelt. Bei Spotify Family bleiben die Hör-Aktivitäten und algorithmischen Empfehlungen, beispielsweise basierend auf der abgespielten Musik, von der individuellen Spotify-Nutzung der anderen Familienmitglieder unberührt.

Nur die monatliche Abrechnung aller Spotify Family-Abonnements erfolgt immer über einen Nutzer, der wiederum bis zu vier weitere Spotify-Premium-Konten einrichten kann. Dabei können ausschließlich Spotify-Free-User oder neue Nutzer schnell und einfach hinzugefügt werden. Über Family User kann der Hauptuser die Zahl der zusätzlichen User auswählen und die Zahlungsdaten aktualisieren. Über ein Tool lassen sich dann die ausgewählten Personen zu Spotify Family einladen. Diese müssen dann nur noch die Einladung akzeptieren und einige Anweisungen zur Einrichtung beachten. Spotify-User, die bereits über einen Premium-Account verfügen, können dagegen nicht beziehungsweise nicht sofort hinzugefügt oder zu Spotify Family eingeladen werden. Sie müssen erst ihre Premium-Mitgliedschaft kündigen und können sich dann nach der Umstellung auf eine Free-Mitgliedschaft wieder einladen lassen.

Der Standard-Preis für den Hauptnutzer des Premium-Abos im Family-Tarif liegt bei 9,99 Euro pro Monat. Jeder weitere Account kostet fünf Euro. Bei Spotify Familiy zahlt der Hauptnutzer für seinen eigenen Account und den Premium-Account einer weiteren Person dann beispielsweise 14,99 Euro. Bei einem Hauptnutzer und maximal vier zusätzlichen Personen läge der monatliche Betrag entsprechend bei 29,99 Euro.

„Für uns liegt die Zukunft ganz klar im mobilen Musikkonsum. Daher bieten wir unseren Nutzern mit Spotify Premium einen unkomplizierten und unbegrenzten Zugang zu all ihrer Lieblingsmusik – egal wo sie gerade sind oder welches Gerät sie benutzen. Die persönliche Musikbibliothek ist so immer dabei, kann offline gespeichert oder mit Spotify Connect nahtlos auf Home Entertainment Anlagen gestreamt werden. Und mit Spotify Family profitieren jetzt alle Familienmitglieder von diesen Vorteilen”, so Stefan Zilch, Geschäftsführer Spotify in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Erst Anfang November hatte der Musik-Streaming-Service seiner Funktion Spotify Connect eine Erweiterung spendiert, die es Premium-Nutzern erlaubt, ihre Musik am Desktop ab sofort über die Spotify-App vom Smartphone oder Tablet aus zu steuern. Das Mobilgerät wird somit kurzerhand zur Fernbedienung. Bis dahin war das nur über viele Lautsprecher- und Heim-Audiosysteme möglich. Außerdem bietet das Unternehmen seit Mitte November Spotify Premium auch für Studenten zum ermäßigten Tarif von 4,99 Euro pro Monat an.

Mit Spotify Family haben mehrere Nutzer unter einem gemeinsamen Abrechnungskonto die Möglichkeit, Spotify Premium gleichzeitig und zu einem vergünstigen Preis zu nutzen (Bild: Spotify)

Mit Spotify Family haben mehrere Nutzer unter einem gemeinsamen Abrechnungskonto die Möglichkeit, Spotify Premium gleichzeitig und zu einem vergünstigen Preis zu nutzen (Bild: Spotify).

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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