Yotaphone 2: ab sofort für 700 Euro erhältlich

Das knapp 700 Euro teure Yotaphone 2 verfügt über ein stromsparendes E-ink-Display auf der Rückseite und einen 5-Zoll-AMOLED-Bildschirm auf der Vorderseite. Zur weiteren Austattung gehören eine Snapdragon-800-CPU, 2 GByte RAM, 32 GByte Speicher, eine 8-Megapixel-Kamera und Android 4.4.3 als OS.

Das Yotaphone 2 ist ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Erstehen können Interessierte das Gerät mit dem E-Ink-Display auf der Rückseite für 698,99 Euro über den Onlineshop des Herstellers. Vorgestellt hatte Yota Devices die zweite Generation seines Smartphones bereits im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Damals war noch von einem Preis von 449 Euro die Rede. Das erste Yotaphone aus dem Jahr 2013 bietet der russische Hersteller für 399 Euro an.

Yotaphone 2 (Foto: CNET).

Das Yotaphone 2 kostet knapp 700 Euro (Foto: CNET).

Das Dual-Screen-Smartphone Yotaphone 2 ist auf der Vorderseite mit einem 5-Zoll-AMOLED-Bildschirm mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Bildpunkten ausgestattet. Das monochrome und besonders sparsame E-Ink-Display ist 4,7 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 960 mal 540 Bildpunkten. Beide Displays sind durch Cornings Gorilla Glass 3 geschützt.

Angetrieben wird das Yotaphone von Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800 (MSM8974) mit 2,3 GHz Takt. Dazu gesellen sich 2 GByte RAM und 32 GByte Speicher. Einen microSD-Kartenslot zur Erweiterung der Kapazität gibt es nicht. Die Stromversorgung übernimmt ein 2.500-mAh-Akku.

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Über dem E-Ink-Bildschirm finden eine 8-Megapixel-Kamera und eine LED-Leuchte Platz. Vorderseitig sitzt eine 2-Megapixel-Kamera. Mit an Bord sind auch LTE, UMTS, GSM, WLAN, Bluetooth 4.0, NFC, kabelloses Laden, GPS, A-GPS und Glonass. Als Betriebssystem kommt Android 4.4.3 KitKat zum Einsatz.

Yotaphone 2 (Foto: CNET).

Das Yotaphone 2 verfügt über ein stromsparendes E-ink-Display auf der Rückseite, das beispielsweise zum Anzeigen von Benachrichtigungen oder der Uhrzeit sowie Lesen von E-Books verwendet werden kann (Foto: CNET).

Das Display mit der Technik heutiger E-Book-Lesegeräte stellt beispielsweise Benachrichtigungen dar, die sich auch antippen lassen, um etwa Mails zu lesen. Bei der ersten Generation konnte der rückseitige Screen nur per Gestensteuerung angesprochen werden. Das Lesen von Nachrichten oder E-Books auf dem E-Ink-Display spart im Vergleich viel Energie: Yota zufolge sind 50 Stunden Dauernutzung möglich, wenn sich der Anwender auf den monochromen Bildschirm beschränkt. Auch lassen sich rundenbasierte Spiele wie Schach darauf spielen und Kreuzworträtsel oder Sudokus lösen. Für Bewegtbilder und Animationen ist er wie alle E-Ink-Anzeigen ungeeignet.

Die technischen Daten hat Yota Devices gestern auf einer Veranstaltung in London bestätigt. Auf seiner Website finden sich aber nach wie vor ausschließlich die Spezifikationen des Vorgängers. Die letzte Aktualisierung der Angaben erfolgte im Juli. Auf der Website von Yota Devices findet sich inzwischen aber ein Hinweis auf eine Niederlassung in Deutschland. Die für “EMEA Sales” zuständige Tochter sitzt in Eschborn. Einen Vertriebspartner scheint es weiter nicht zu geben. Wer das Yotaphone 2 in einem Laden ansehen und möglicherweise kaufen möchte, findet den nächstgelegenen in Königsberg, etwa 700 Straßenkilometer östlich von Berlin.

Im November spielte das Yotaphone übrigens eine Rolle in den russisch-chinesischen Beziehungen: Der russische Präsident Wladimir Putin überreichte seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping bei einem Treffen in Peking bereits das neue Modell als Geschenk, wie das Wall Street Journal berichtete. Xi soll umgehend nachgefragt haben, ob es schon einen chinesischen Importeur dafür gebe. Putin versprach eine Kooperation. Dass er zu einer solchen Zusage fähig war, könnte darauf zurückzuführen sein, dass ein staatlicher russischer Rüstungsbetrieb sich in diesem Jahr zu 25 Prozent an Yota Devices beteiligt hat.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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