CES: Lenovo Thinkpad mit Broadwell-CPU und neuem Zubehörsystem vorgestellt

Lenovo hat auf der CES acht neue beziehungsweise überarbeitete ThinkPad-Modelle mit Intel-Broadwell-CPU vorgestellt. Das Zubehörsystem Thinkpad Stack besteht aus vier Modulen, darunter ein Zusatzakku, ein Bluetooth-Lautsprecher und eine 1-TByte-Festplatte.

Lenovo hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas acht neue Modelle der Thinkpad-Serie mit aktualisierten Intel-Prozessoren der fünften Generation Broadwell vorgestellt. Außerdem präsentierte es ein neues Zubehörsystem namens Thinkpad Stack, bei dem es sich um stapelbare Module zum Erweitern der Notebooks handelt.

(Bild: Lenovo ).

Lenovo hat auf der CES acht neue beziehungsweise überarbeitete ThinkPad-Modelle mit Intel-Broadwell-CPU vorgestellt – darunter das Lenovo X1 Carbon (Bild: Lenovo).

Mit den schnelleren und effizienteren Intel-CPUs stattet Lenovo seine beiden Ultrabook-Flaggschiffe Thinkpad X1 Carbon und ThinkPad X250 aus. Das X1 Carbon ist ein 1,31 Kilogramm leichtes 14-Zoll-Gerät, das eine Auflösung von bis zu 2,560 mal 1,440 Pixel bietet. Das Thinkpad X250 kommt mit einem 12,5-Zoll- Diagonale und wiegt fast genauso viel. Dafür bietet es das sogenannte Power-Bridge-System, das einen zweiten internen Hilfsakku umfasst, wodurch der normale Akku ausgetauscht werden kann, ohne dass Anwender das Notebook herunterfahren müssen. Erhältlich soll das aktualisierte Lenovo X1 Carbon noch im Januar sein. Das X250 will das Unternehmen dann ab Februar mit Broadwell-Chip ausliefern.

Lenovo ThinkPad T450s (Bild: Lenovo ).

Lenovo ThinkPad T450s ersetzt das T440s aus dem letzten Jahr (Bild: Lenovo ).

Neu sind auch die Modelle ThinkPad T450s, T450, E450 und L450. Sie unterstützten ebenfalls das Power-Bridge-Feature und sind teilweise leichter und mit neuen Konfigurationsmöglichkeiten ausgestattet. Die 14-Zoll-Geräte verfügen aber nicht alle über Touchscreens und wiegen im Vergleich bis zu 1,9 Kilo. Die neuen Konfigurationen macht Lenovo hier ab Februar verfügbar. Der Termin gilt auch für das neue 15,6-Zoll-Modell T550, das in der teuersten Version mit einem 3K-Display kommt.

Darüber hinaus hat Lenovo zwei weitere Modelle der Thinkpad-E-Reihe angekündigt, die ab Februar mit Broadwell-Prozessoren geliefert werden: das E550 mit 15,6-Zoll-Bildschirm und das E450 mit 14-Zoll-Screen. Zu US-Preisen ab 599 Dollar sind es die günstigsten Thinkpads, mit bis zu 2,3 Kilo Gewicht aber auch die schwersten.

Die große Neuheit ist das modulare Zubehörsystem Thinkpad Stack, dessen Komponenten sich beispielsweise auf dem Schreibtisch stapeln lassen. Sie können Daten austauschen und erfordern nur ein gemeinsames Netzteil.

ThinkPad Stack (Bild: Lenovo ).

Das Zubehörsystem Thinkpad Stack besteht anfangs aus vier Modulen, darunter ein Zusatzakku, ein Bluetooth-Lautsprecher und eine 1-TByte-Festplatte (Bild: Lenovo ).

Anfangs hat Lenovo vier Module im Programm, die ab April 2015 zum Verkauf stehen werden. Darunter einen Zusatz-Akku namens Power Bank. Er bietet 10.000 mAh und zwei zusätzliche USB-Ports sowie einem microUSB-Anschluss. Der Listenpreis beträgt 49,99 Dollar. Für 89,99 Dollar ergänzt ein zweites Modul die ThinkPad-Notebooks um einen Bluetooth-Lautsprecher samt integrierter Mikrofone und einem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker. Das Modul ist für IP-Telefonie und Videokonferenzen gedacht.

Als weitere Module hat Lenovo einen LTE-fähigen Access Point und eine Festplatte angeführt. Sie sollen zusammen 199,99 Dollar kosten. Mit dem Access Point können das Notebook, aber auch andere Mobilgeräte auf eine 4G-Funkverbindung zugreifen. Die Festplatte ist 1 TByte groß und wird per USB 3.0 angebunden. Sie verschlüsselt alle Inhalte automatisch.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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