HP führt Virtual-Reality-Display auf der CES vor

Der Monitor HP Zvr bietet eine Display-Diagonale von 23,6 Zoll und eine stereoskopische Full-HD-Auflösung. Zur Wahrnehmung der 3D-Bilder dient eine passive Brille. Die Bedienung erfolgt mittels eines digitalen Stifts. Der Virtual-Reality-Bildschirm soll sich dank einer speziellen Software besonders für Computer-Aided Design (CAD) eigenen.

Mit dem HP Zvr hat Hewlett-Packard einen Bildschirm mit Virtual-Reality-Technologie vorgestellt, mit dem es einen Schritt in Richtung „echter holografischer Darstellung“ machen will. Einsetzen könnten den Monitor beispielsweise Unternehmen oder das Bildungswesen.

HP Zvr (Bild: HP).

Der Monitor HP Zvr bietet eine Display-Diagonale von 23,6 Zoll und eine stereoskopische Full-HD-Auflösung. Zur Wahrnehmung der 3D-Bilder dient eine passive Brille (Bild: HP).

Das Display bietet eine Diagonale von 23,6 Zoll und liefert eine stereoskopische Full-HD-Auflösung, also für jedes Auge einmal. Um das 3D-Bild wahrzunehmen liefert HP eine passive 3D-Brille mit. Nutzer können die Höhe und Neigung des Bildschirms individuell einstellen. Zur Bedienung ist ein Digitalstift im Lieferumfang enthalten. Auch ein Headset ist inklusive. Anschließen lässt sich der Monitor via DVI- oder einen Display-Port.

Mit dem Stift können Anwender dargestellte Objekte drehen, vergrößern, in sie hinein navigieren oder ändern. Studenten könnten beispielsweise Frösche sezieren, die Funktion des menschlichen Herzens nachvollziehen oder die Möglichkeiten architektonischen Gestaltens durch eigene Versuche an einem Gebäude kennenlernen. Dies ermöglicht eine Software, die Hewlett-Packard und sein VR-Partner zSpace entwickelt haben. Die Technik eignet sich HP zufolge außerdem besonders für Computer-Aided Design (CAD), also Ingenieure, denen die Zusammenarbeit und Vermittlung ihrer Arbeit erleichtert werde.

HP Zvr (Bild: HP).

Das Drehen oder Vergrößern von Objekten erfolgt mittels eines digitalen Stifts (Bild: HP).

HP will nach eigenen Angaben die Distribution für die zSpace-Technik vergrößern, sieht sich aber auch als Brückenbauer zwischen realer und virtueller Welt. Der VR-Bildschirm soll in den USA im Lauf des Frühjahrs in den Handel kommen. Erst dann will das Unternehmen auch offizielle Angaben zum Preis bekannt geben.

HP Zvr (Bild: HP).

Der HP Zvr soll sich besonders für Computer-Aided Design (CAD) eignen (Bild: HP).

Der Hersteller legt den Fokus also auf den produktiven Einsatz in Firmen, Ingenieursbüros sowie Bildungseinrichtungen und grenzt sich damit von anderen Virtual-Reality-Projekten ab, die es ab morgen auf der CES in Las Vegas zu sehen geben wird. Auf Konsumer ausgerichtete Geräte zeigen etwa die Facebook-Tochter Oculus und Samsung mit seiner Brille Gear VR.

HP’s Partner zSpace verfügt schon über ein Modellierungswerkzeug, einen App-Entwicklungsbaukasten und ein Programm, um dreidimensionale Benutzeroberflächen zu definieren. Fertige Apps gibt es für Wissenschaft und Bildungswesen, Training, Design, Forschung und Medizin. Ein Ökosystem mit Programmen von Drittanbietern muss sich aber erst noch entwickeln.

Auf der CES 2015 ist das Modell Zvr nur einer in einer Reihe neuer HP-Bildschirme. Wie andere Displayhersteller auch führt Hewlett-Packard gerade ultrahochauflösende 4K- und 5K-Monitore ein. So gibt es mit Z27s und Z24s zwei 4K-Modelle, während der Z27q 5K-Auflösung liefert. Außerdem setzt es auf gekrümmte Bildschirmoberflächen, die in HP Z34c, HP Envy 34c, HP EliteDisplay S270c und HP Pavilion 27c zum Einsatz kommen.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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