Asus: ZenFone 2 und Zenfone Zoom auf der CES vorgestellt

Das Asus ZenFone 2 kommt mit einer 64-Bit-CPU von Intel, satten 4 GByte RAM, einer 13-Megapixel-Kamera, einem Metallgehäuse mit Rearkey-Bedienung und Android 5.0 Lollipop. Das ZenFone Zoom erinnert an das Nokia 1020 und kommt mit einem dreifachem optischen Zoom und Laser-Autofokus.

Mit dem ZenFone 2 und dem ZenFone Zoom hat Asus auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zwei neue Smartphones mit Android als Betriebssystem enthüllt. Das ZenFone 2 ist das erste Smartphone, das mit satten 4 GByte RAM ausgestattet ist. Das ZenFone Zoom erinnert an das Nokia 1020 und verfügt über eine Kamera mit einem dreifachen optischen Zoom.

Asus ZenFone 2 (Bild: CNET).

Asus ZenFone 2 (Bild: CNET).

Das ZenFone 2 kommt mit einem 5,5-Zoll-IPS-Bildschirm, der eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel bietet. Der Touchscreen hat laut Asus eine Reaktionszeit von 60 Millisekunden. Das ist zwar nicht ganz so schnell wie beispielsweise beim HTC One M8 (46 ms), aber dennoch ordentlich. Der Displayrahmen misst 3,3 Millimeter, wodurch das neue ZenFone auf ein Screen-to-Body-Verhältnis von 72 Prozent kommt.

Um die vollen 4 GByte Arbeitsspeicher adressieren und nutzen zu können, bringt das ZenFone 2 natürlich einen 64-Bit-Prozessor und Googles neueste Android-Version 5.0 Lollipop mit. Bei dem Chip handelt es sich um einen Intel Atom Z3580, der im ZenFone 2 mit bis zu 2,3 GHz taktet. Daneben wird Asus auch eine Variante mit nur 2 GByte RAM und einem 1,8 GHz schnellen Intel-Prozessor (Z3560) anbieten.

Zudem ist das ZenFone 2 mit unterschiedlich großem Speicher erhältlich. Käufer können zwischen 16, 32 und 64 GByte wählen. Sollte der Platz knapp werden, lässt sich die Kapazität dank eines microSD-Kartenslots noch um bis zu 64 GByte erweitern. Die Stromversorgung übernimmt ein 3000-mAh-Akku. Über einen Schnelllademodus stehen nach 39 Minuten circa 60 Prozent der Kapazität zur Verfügung.

Asus ZenFone 2 (Bild: CNET).

An den Rändern ist das Asus ZenFone 2 nur 3,9 Millimeter dick (Bild: CNET).

Für Fotos, Videos und Selfies stehen eine rück- und frontseitige Kamera zur Verfügung. Die Hauptkamera löst mit 13 Megapixel auf, die auf der Vorderseite bietet 5 Megapixel. Ein Low-Light-Modus soll bei schlechten Lichtverhältnissen 400 Prozent hellere Bilder erzeugen. Reicht dies nicht aus, steht ein Real-Tone-Blitz auf der Rückseite zur Verfügung.

Das Android-Smartphone ist weiterhin mit LTE Cat 4 mit einer maximalen Downloadrate von 150 MBit/s, HSPA+ und DC-HSPA mit maximal 42 MBit/s im Downstream sowie Bluetooth 4,0, NFC, GPS und WLAN 802.11ac ausgestattet.

Asus ZenFone 2 (Bild: CNET).

Die Lautstärkeregelung befindet sich beim Asus ZenFone 2 wie beim LG G3 auf der Rückseite (Bild: CNET).

Mit den Abmessungen von 152,5 mal 77,2 mal 10,9 Millimetern ist das ZenFone 2 nicht ganz so kompakt wie andere 5,5-Zoll-Geräte. Das LG G3 misst beispielsweise nur 146,3 mal 74,6 mal 8,95 Millimeter. Allerdings kommt einem das Gerät dünner vor, da die Rückseite ähnlich wie beim HTC One M8 leicht gewölbt ist und an den Rändern nur 3,9 Millimeter misst. Das Gehäuse besteht ähnlich wie beim M8 aus gebürstetem Metall und ist in den Farben Schwarz, Rot, Silber und Gold erhältlich. Mit 170 Gramm wiegt das Metall-Gehäuse des ZenFone 2 etwa 20 Gramm mehr als das des Smartphones von LG.

Von LG abgeschaut hat sich Asus die Rearkey-Bedienung. Ähnlich wie beim LG G3 sitzt die Lautstärkeregelung auf der Rückseite unter der Kameralinse. Der Power-Button sitzt dagegen an der Oberseite des Gerätes. Auf der Rückseite sitzt zudem ein Lautsprecher.

Preislich ist das Asus-Gerät günstiger als das LG G3. Die Einsteigerversion soll bereits ab 200 Dollar erhältlich sein. In den Handel kommt das ZenFone 2 laut Asus Ende des ersten Quartals 2015.

Asus ZenFone Zoom (Bild: CNET).

Das ZenFone Zoom erinnert an das Nokia 1020 und kommt mit einem dreifachem optischen Zoom (Bild: CNET).

Das ZenFone Zoom ist im Grunde wie das ZenFone 2 ausgestattet. Die Unterschiede sind ein bis zu 128 GByte großer interner Speicher sowie eine 13-Megapixel-Kamera aus zehn Elementen mit einer f/2.7- bis f/4.8-Blende, einem optischen Bildstabilisator und einem optischen 3-fach-Zoom. Die Rearkey-Bedienung gibt es bei dem Foto-Smartphone nicht, dafür hat sich Asus offenbar beim Laser-Autofokus von LG inspirieren lassen.

Das Kunststoff-Gehäuse des ZenFone Zoom misst 158,9 mal 78,84 mal 11,95 Millimeter und wiegt 185 Gramm. Damit ist es in allen Belangen größer als das Vorbild von Nokia (Nokia 1020: 130,4 mal 71,4 mal 10,4). Es soll noch etwas später als das ZenFone 2 erscheinen – nämlich erst im Laufe des zweiten Quartals 2015. Anbieten wird es Asus in Schwarz und Weiß für 399 Dollar.

[Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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