Google Cast for Audio: Alternative zu Apple AirPlay

Google Cast dient wie Apple AirPlay zur Übertragung von Musik & Co. auf Lautsprecher oder Soundbars. Googles Technologie ist zu Android und iOS kompatibel. Die Daten werden direkt aus der Cloud bezogen und nicht vom jeweiligen Smartphone oder Tablet. Erste Geräte wollen Sony, LG und Denon verkaufen.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) wurden nicht nur neue Smartphones, Notebooks oder Infotainmentsysteme, sondern auch Neuheiten im Software-Bereich vorgestellt. Google hat mit Cast for Audio ein Konkurrenz-Dienst zu Apple AirPlay präsentiert, der in ähnlicher Art und Weise als Schnittstelle für drahtlose Übertragung von Musik & Co. auf geeignete Endgeräte gedacht ist. Die Technologie basiert auf der des Chromesticks und ist für den Einbau in Lautsprecher, Soundbars und AV-Receiver vorgesehen.

Google Cast (Foto: Google).

Google Cast dient wie Apple AirPlay zur Übertragung von Musik & Co. auf Lautsprecher oder Soundbars. Googles Technologie ist zu Android und iOS kompatibel. Die Daten werden direkt aus der Cloud bezogen und nicht vom jeweiligen Smartphone oder Tablet. Erste Geräte wollen Sony, LG und Denon verkaufen (Foto: Google).

Wie von Googles Chromecast-Streaming-Stick gewohnt, ist es ausreichend, in kompatiblen Android-Anwendungen, iOS- oder Web-Apps die Cast-Taste zu betätigen, um Inhalte abzuspielen. Ein Unterschied: Google Cast kompatible Geräte beziehen Musik & Co. dabei nicht von den jeweiligen Geräten, also Smartphones, Tablets und so weiter, sondern direkt aus der Cloud. Laut eines Blogeintrags von Googles Produktmanager Tomer Shekel soll dies für die bestmögliche Audioqualität sorgen. Außerdem könne ein Nutzer auf seinem Smartphone, Tablet oder Notebook andere Dinge machen, während der Akku durch die Audiowiedergabe nur wenig belastet wird.

Sony, LG und Denon gehören zu den ersten Herstellern, die im Frühjahr mit Geräten aufwarten wollen. Sie werden mit dem “Google Cast Ready” gekennzeichnet sein. Im Lauge des Jahres sollen weitere Hersteller hinzukommen, die ihre Geräte mit Chips von Broadcom, Marvell sowie MediaTek für Google Cast vorbereiten.

Zu den kompatiblen Apps zählen derzeit Pandora, Deezer, Songza, TuneIn, Rdio, Google Play Music und iHeart Radio. Zu vermissen ist unter anderem der verbreitete Streamingdienst Spotify. Dieser könnte aber zu den “vielen weiteren” Anbietern zählen, die sich Google Cast noch anschließen wollen.

Google Cast baut auf dem Erfolg von Chromecast auf, das inzwischen in 27 Ländern verfügbar ist und laut Google dank seiner Features und der wachsenden App-Palette eine steigende Nutzung je Gerät verzeichnet. Der Konzern hofft auf ein “wachsendes Google-Cast-Ökosystem, das mehr Android-Fernseher, Spielekonsolen und Settop-Boxen einschließen wird”.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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