Dell XPS 13: weltweit kleinstes 13-Zoll-Ultrabook auf der CES vorgestellt

Das Ultrabook Dell XPS 13 kommt mit einem 13-Zoll-Display und ist gerade einmal so groß wie ein Apple MacBook Air mit 11-Zoll-Bildschirm. Das Top-Modell bietet eine QHD-Auflösung, eine Intel-Core-i7-CPU der 5. Generation, 8 GByte RAM und bis zu 512 GByte SSD-Speicher.

Dell hat auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas eine Neuauflage seines Ultrabooks XPS 13 enthüllt. Laut Hersteller ist es dank seines kompakten Gehäuses und nur 5,2 Millimeter dicken Displayrahmen das kleinste 13-Zoll-Notebook auf dem Markt. Das Dell XPS 13 (2015) ist seit dem 6. Januar in den USA ab knapp 800 Dollar erhältlich. Preise und ein Verkaufstermin sind für Deutschland noch nicht bekannt.

Dell XPS 13 (Foto: CNET).

Das Ultrabook Dell XPS 13 kommt mit einem 13-Zoll-Display und ist gerade einmal so groß wie ein Apple MacBook Air mit 11-Zoll-Bildschirm (Foto: CNET).

Das neue XPS 13 ist laut Dell 23 Prozent kleiner als ein Apple MacBook Air mit identisch großem 13-Zoll-Display. Es misst 30,4 mal 20 Zentimeter in der Breite und Tiefe und kommt damit fast auf die Größe eines MacBook Air mit 11-Zoll-Diagonale. Dies erreicht Dell durch äußerst dünne Displayrahmen, die an drei Seiten nur rund 5,2 Millimeter breit sind. Dell zufolge nehmen sie im Verhältnis nur 2 Prozent der Vorderseite ein.

Das Gewicht ist mit knapp 1,18 Kilogramm (1,26 Kg mit Touchscreen) ebenfalls näher am 11- als 13-Zoll-Modell von Apple. Das Gehäuse kommt an der dicksten Stelle auf rund 1,52 Zentimeter und an der dünnsten auf 9 Millimeter. Damit ist es insgesamt noch etwas dünner als das MacBook Air. Bei der Verarbeitung setzt Dell auf Premium-Materialien. Das Gehäuse besteht aus Karbonfaser und eloxiertem Aluminium und macht dementsprechend einen hochwertigen Eindruck.

Dell XPS 13 (Foto: CNET).

Das Dell XPS 13 wiegt maximal 1,26 Kilogramm und ist 9 bis 15 Millimeter dünn (Foto: CNET).

Punkten kann das Dell-Ultrabook neben dem edlen und fast rahmenlos wirkenden Design auch mit einem hochauflösenden und hellen Display. Der 13,3-Zoll-Bildschirm, der wahlweise auch als Touchscreen erhältlich ist, verfügt in den teureren Versionen über eine QHD-Auflösung von 3.200 mal 1.800. Die Anzeige kommt auf eine Helligkeit von 400 Nit. Eine Konfiguration mit 4K-Auflösung gibt es nicht. Die günstigeren Modelle sind mit einer Full-HD-Auflösung ausgestattet. Geschützt ist das Display von Cornigs Gorilla Glas.

Angetrieben wird das Dell XPS 13 in der günstigsten Konfiguration von einer Intel-Core-i3-5010U-CPU mit 2,1 GHz Takt, der 4 GByte DDR3L-RAM zur Seite stehen. Für Daten steht ein 128 GByte großer SSD-Speicher zur Verfügung. Das Top-Modell für knapp 1600 Dollar kommt mit einem Intel-Core-i7-5500U-Prozessor mit 3 GHz Takt, 8 GByte RAM und einem 256 GByte großen SSD-Laufwerk. Gegen einen Aufpreis von 300 Dollar bestückt Dell das Ultrabook auch mit 512 GByte. Die Akkulaufzeit beträgt laut Dell bis zu satte 15 Stunden beim Full-HD-Modell und immer noch guten 12 Stunden bei der QHD-Version.

Dell XPS 13 (Foto: CNET).

Das Top-Modell des Dell XPS 13 bietet eine QHD-Auflösung, eine Intel-Core-i7-CPU der 5. Generation, 8 GByte RAM und bis zu 512 GByte SSD-Speicher (Foto: CNET).

Zur weiteren Ausstattung des Dell XPS 12 (2015) gehören WLAN 802.11ac, Dual-Band-WiFi und Bluetooth 4.0. An Anschlussmöglichkeiten sind zwei USB-3.0- und ein Mini-Display-Port sowie ein 3-in-1-SD-Kartenleser vorhanden. Für weitere Anschlüsse hat Dell einen Adapter im Angebot, der das Ultrabook um eine weitere USB-3.0, USB-2.0-, HDMI-, VGA- und Ethernet-Buchse erweitert. Das Dell XPS 13 kommt weiterhin mit einer vollwertigen und komfortablen Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und einem großen Touchpad.

Nachfolgendes Hands-on unserer amerikanischen Kollegen von CNET.com vermittelt einen ersten Eindruck des neuen Dell XPS 13.

[Mit Material von Nate Ralph, CNET.com]

Christian Schartel
Autor: Christian Schartel
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