Xiaomi stellt am 15. Januar neues Flaggschiff-Smartphone vor

Auf dem Event dürfte Xiaomi den Nachfolger seines Android-Smartphones MI4 vorstellen. Das MI5 soll mit einem ultradünnem Gehäuse samt äußerst schmaler Display-Rahmen, einem größeren 5,2-Zoll-Display und einer Snapdragon-CPU ausgestattet sein. Möglicherweise stellt es auch noch das Redmi Note 2 vor.

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi, der laut einer aktuellen Statistik von IDC mit einem Marktanteil von 5,3 Prozent den dritten Platz hinter Samsung und Apple einnimmt, hat via Facebook eine Veranstaltung für den 15. Januar angekündigt, auf der es sein neues Flaggschiff vorstellen wird. Das Event findet in Peking um 14 Uhr Ortszeit statt. In Deutschland beginnt es demnach um 7 Uhr in der Früh.

Xiaomi (Screenshot CNET).

Auf dem Event dürfte Xiaomi den Nachfolger seines Android-Smartphones MI4 vorstellen. Möglicherweise präsentiert es auch noch das Redmi Note 2 (Screenshot CNET).

Welches Gerät Xiaomi am Donnerstag enthüllen wird, verrät es noch nicht. Ein Video mit einem Lückentext gibt allerdings schon ein paar Hinweise auf das kommende Smartphone. Dem kurzen Clip zu Folge wird es sich bei dem Gerät vermutlich um ein besonders dünnes („As thin as paper“) Modell mit einem größerem Display („The bigger the better“) und einer runden Form („As round as a bell“) handeln. Möglicherweise ist auch „As loud as a bell“ gemeint, was für klangintensive Lautsprecher stehen könnte.

Im Netz kursieren natürlich schon seit längerem Gerüchte zu möglichen Geräten. Am wahrscheinlichsten ist die Vorstellung des Xiaomi MI5. Möglicherweise stellt der chinesische Hersteller mit dem Xiaomi Redmi Note 2 auch noch ein zweites Gerät in dieser Woche vor, zumindest sollen dies laut der chinesische Webseite IT86 Insider-Quellen verraten haben, wie die Webseite PhoneArena berichtet.

Xiaomi (Screenshot CNET).

Das Xiaomi MI5 soll mit einem ultradünnem Gehäuse samt äußerst schmaler Display-Rahmen kommen (Screenshot CNET).

Der Artikel hält auch bereits vermeintliche Fotos des MI5 und Informationen zur Ausstattung des Flaggschiffs bereit. Demnach soll der Display-Rahmen des Xiaomi-MI4-Nachfolgers, das übrigens im Ranking des beliebten Android-Benchmarks AnTuTu den 6. Platz belegt, ultradünn sein. PhoneArena zufolge werde das Gehäuse mit 5,1 Millimeter auch besonders flach ausfallen. Das iPhone 6 ist beispielsweise nur 6,9 Millimeter dünn. Das würde auch zu dem Lückentext „As thin as paper“ passen.

Xiaomi (Screenshot CNET).

Der Bildschirm des Xiaomi MI5 soll mit einer Diagonale von 5,2 Zoll größer als zuvor sein (Screenshot CNET).

Mit 5,2 Zoll soll das Display des Xiaomi MI5 größer als beim Vorgänger sein, was dem zweiten Lückentext im Video gerecht wird. Die Auflösung beträgt den durchgesickerten Informationen zufolge Full-HD. Möglicherweise kommt auch ein QHD-Display zum Einsatz. Dies erscheint bei dieser Diagonale aber als eher unwahrscheinlich. Zu den weiteren technischen Daten sollen ein Snapdragon-Prozessor (805 oder 801) gehören, 3 GByte RAM, eine 13- oder 16-Megapixel-Kamera sowie ein 3,600-mAh-Akku.

Xiaomi (Screenshot CNET).

Das Gehäuse des Xiaomi MI5 soll abgerundete Kanten aufweisen (Screenshot CNET).

Die Rückseite des Xiaomi MI5 soll an den Kanten abgerundet sein, was zu dem dritten Lückentext des Clips („As round as a bell“) passen würde. Große Lautsprecher sind auf den Bildern hingegen nicht auszumachen.

Das Redmi Note 2 soll mit Qualcomms 64-Bit-Chip Snapdragon 615, einem 5,7-Zoll-FHD-Display und einer 13-Megapixel-Kamera ausgestattet sein. Welches Gerät Xiaomi letztendlich vorstellt, bleibt natürlich noch abzuwarten. Am 15. Januar will der chinesische Hersteller via Facebook über das Event in Peking auf dem Laufenden halten.

Xiaomi hat laut eigenen Angaben im vergangenen Jahr 61,12 Millionen Smartphones verkauft und seine Smartphoneverkäufe 2014 damit mehr als verdreifacht. Seinen Umsatz steigerte das Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten auf 74,3 Milliarden Yuan (12,1 Milliarden Dollar). Das wiederum entspricht einem Plus von 135 Prozent gegenüber 2013. Streitigkeiten um Patente bremsen bisher die Expansion des insbesondere in China stark präsenten Herstellers in anderen Märkten aus. Erhältlich sind die Xiaomi-Geräte in Deutschland bisher nur über Importhändler wie den Trading-Shenzhen-Shop. Das Xiaomi MI4 mit 16 GByte kostet beispielsweise 327 Euro.

Investoren sind trotzdem vom Erfolg des Unternehmens überzeugt. Erst kürzlich sammelte Xiaomi bei einer weiteren Finanzierungsrunde 1,1 Milliarden Dollar Wagniskapital ein, was einer Bewertung von 45 Milliarden Dollar für das Unternehmen entspricht. Im Oktober 2014 soll auch Facebook-CEO Mark Zuckerberg mit Xiaomi über eine Investition verhandelt haben.

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Autor: Christian Schartel
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