Mozilla Firefox 35 steht zum Download bereit

Die Version 35 des Mozilla Firefox ist für Windows, Linux, Mac OS X und Android verfügbar. Sie schließt unter anderem vier kritische Sicherheitslücken, führt neue Sicherheits- und HTML-5-Features ein und verbessert den Videochat-Client Hello.

Der Mozilla Firefox ist in Version 35 erschienen. Die Final kann ab sofort über die Update-Funktion des Browsers oder die Mozilla-Webseite für Windows-Rechner, Linux-PCs sowie Apple Macs mit OS X heruntergeladen werden. Auch für Googles Android hat Mozilla die Version-35 im Play Store veröffentlicht. Die Neuerungen fast der Entwickler in den Release-Notes auf seiner Webseite zusammen.

Firefox (Logo: Mozilla).

Die 35. Version des Mozilla Firefox schließt wie üblich eine Reihe Sicherheitslöcher. Insgesamt sind es zehn, von denen vier als kritisch eingestuft wurden. Neben mehreren Speicherfehlern, die ein Einschleusen und Ausführen von Schadcode erlauben können, wurde ein Read-after-Free-Bug in WebRTC beseitigt. Zudem hebelte ein Fehler im Gecko Media Plug-in die Sandbox des Browsers aus.

Weitere Verbesserungen hat Mozilla an dem mit Firefox 34 eingeführten Videochat-Client Hello vorgenommen. Er bietet nun Support für Chat-Räume. Außerdem ist jetzt jede Unterhaltung mit einer eigenen URL verknüpft. Das heißt, dass nicht mehr für jeden unterbrochenen Video-Chat ein neuer Link generiert und verschickt werden muss, sondern dass eine Konversation mit derselben URL fortgesetzt werden kann.

Mozilla hat seinem Browser zudem neue HTML5-Features spendiert, darunter Support für das CSS Font Loading API. Zudem wurde das Ressource Timing API implementiert. CSS-Filter sind nun ab Werk aktiviert.

Unter Mac OS X 10.6 Snow Leopard und neuer unterstützt Firefox 35 nun dank eines neuen nativen APIs die Wiedergabe von Videos im H264-Format. Zudem nutzt der Browser unter OS X nun Tiled Rendering.

Darüber hinaus wurde in die Mobil- und Desktop-Versionen die HTTP-Erweiterung Public Key Pinning implementiert. Sie verbessert die Authentifizierung von verschlüsselten Verbindungen. Mit Hilfe von Public Key Pinning können Betreiber einer Website spezifizieren, welche Certificate Authorities die für sie gültigen Zertifikate herausgegeben haben. Ohne diese Funktion prüft der Browser lediglich, ob der Herausgeber an sich vertrauenswürdig ist. Mozilla zufolge soll die Technik das Vertrauen in verschlüsselte Verbindungen stärken.

Der Mobilbrowser kann nun auch die WLAN- und Mobilfunkverbindung eines Smartphones oder Tablets zur Bestimmung des Standortes eines Nutzers verwenden. Darüber hinaus lassen sich Downloads unter Android ab sofort mit dem Android-Download-Manager verwalten. Des Weiteren erhält die Seite für Netzwerkfehler ein Suchfeld. Auf einigen Android-Geräten lässt sich zudem vom Such-Widget aus mit einer Wischgeste nach oben der Sucherverlauf aufrufen. Die voreingestellte Suche per Bing nutzt in Version 35 nun auch sicheres HTTP (HTTPS).

Download:

 

[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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