Asus bringt vier neue Monitore mit UHD- und QHD-Auflösung in den Handel

Der Asus PB279Q verfügt über eine Diagonale von 27 Zoll und eine UHD-Auflösung. Der Preis liegt bei 699 Euro. Das WQHD-Modell Asus VX24AH ist mit 24 Zoll und 319 Euro etwas kleiner und günstiger. Das Top-Modell Asus PA328Q bietet einen 32 Zoll großen Bildschirm mit einer 4K-Auflösung für 1.299 Euro. Der Asus MX27AQ kommt mit einem 27-Zoll-2K-Screen, einem Bang&Olufsen-Soundsystem und kostet 499 Euro.

Asus bringt im Januar insgesamt vier neue Monitore mit einer 4K- und 2K-Auflösung in Deutschland auf den Markt. Das 27-Zoll-UHD-Modell PB279Q und das 24-Zoll-WQHD-Modell VX24AH sind bereits zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 699 respektive 319 Euro erhältlich. Ab Ende Januar verkauft Asus den 32-Zoll-4K-Screen PA328Q sowie den 27-Zoll-2K-Bildschirm MX27AQ zu einer UVP von 1299 beziehungsweise 499 Euro.

Asus PB279Q (Bild: Asus).

Asus PB279Q (Bild: Asus).

Asus PB279Q

Der 27-Zoll-Monitor PB279Q verfügt über ein entspiegeltes AHVA-Panel mit 3.840 mal 2.160 Pixel bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz. AHVA steht für Advanced Hyper-Viewing Angle. Die Technologie bietet minimal bessere Kontraste als herkömmliche IPS-Screens und erreicht dynamische Werte von 100 Millionen zu 1. Statisch kommt AHVA auf ein Kontrastverhältnis von 1000:1. Die Farbechtheit soll auch noch bei einem Blickwinkel von 178 Grad gegeben sein.

Der Asus PB279Q stellt den gesamten sRGB-Farbraum dar und kommt auf eine Helligkeit von 300 Candela. Bei fünf Millisekunden Reaktionszeit lassen sich Videos und schnelle Objektbewegungen noch ohne auffällige Nachwischeffekte betrachten. Für Gamer, die hauptsächlich reaktionsschnelle Spiele wie First-Person-Shooter zocken, könnte dies aber schon zu langsam sein. Für die Soundwiedergabe sind zwei 2-Watt-Lautsprecher verbaut.

Der Monitor kann in der Höhe um 15 Zentimeter verstellt und von +20 bis -6 Grad geneigt sowie seitlich von +60 bis -60 Grad gedreht werden. Der Bildschirm lässt sich auch um 90 Grad drehen und hochkant im sogenannten Pivot-Modus verwenden. Dank einer VESA-Halterung können Nutzer den PB279Q bei Bedarf auch an einem Monitorarm oder einer Wandbefestigung anbringen.

Asus PB279Q (Bild: Asus).

Asus PB279Q (Bild: Asus).

An Anschlüssen bietet der Asus-Monitor einen Display- (1.2) sowie Mini-Display-Port und vier MHL-fähige HDMI-1.4-Eingänge. Der Bildschirm unterstützt auch Picture-in-Picture sowie Picture-by-Picture aus bis zu vier Eingangsquellen gleichzeitig. Vier simultane UHD-Quellen werden dann automatisch auf die Auflösungen der ausgewählten Darstellungsbereiche heruntergerechnet.

Vorprogrammierte Einstellungen für die Darstellung von Farben und Kontrasten passen das Gerät an bis zu acht verschiedene Anwendungsmodi an. Zudem verfügt der Asus PB279Q über “Eyecare”, dass das Bildflimmern reduzieren soll.“Vivid Pixel” schärft laut Hersteller Bildkonturen und reduziert Störstreifen. “Splendid Plus” wechselt zwischen den voreingestellten Farbmodi. “Quickfit Scale” hinterlegt schließlich  ein Gitterraster, etwa für eine genaue Ausrichtung in der Bildverarbeitung oder beim Desktop Publishing.

Asus VX24AH (Bild: Asus).

Asus VX24AH (Bild: Asus).

Asus VX24AH

Der Monitor Asus VX24AH ist das günstige Modell unter den vier. Er verfügt über eine WQHD-Auflösung von 2.560 mal 1.440 Pixel und kommt bei einer 24-Zoll-Diagonale auf 122 ppi. Das IPS-Panel kommt mit einem LED-Backlight und erreicht eine Helligkeit von 300 Candela. Die dynamischen Kontrastwerte gibt der Hersteller mit 10 Millionen zu 1 an, die Reaktionszeit ebenso mit fünf Millisekunden. Die Blickwinkelstabilität liegt auch bei 178 Grad vertikal und horizontal.

Der Desktop-Monitor soll ebenfalls 100 Prozent des sRGB-Farbraums (also 16,7 Millionen Farben) darstellen können. Man kann den Bildschirm zwar neigen, in der Höhe verstellen, ihn seitlich drehen oder im Pivot-Modus nutzen kann man ihn jedoch nicht. Zudem bietet er weniger Schnittstellen. Verfügbar sind zwei HDMI-Ports und ein VGA-Anschluss. Für den normalen Anwender dürfte dies aber ausreichen. Eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse erlaubt den Anschluss eines Kopfhörers oder einer Stereoanlage. Das Gerät verfügt aber auch über zwei 2-Watt-RMS-Lautsprecher.

Wie allen neue Monitore stattet Asus auch das günstigste Modell mit den verschiedenen Technologien zur Reduktion des Bildflimmerns & Co. aus. Asus gibt drei Jahre Garantie auf das 16:9-Display.

Asus PA328Q (Bild: Asus).

Asus PA328Q (Bild: Asus).

Asus PA328Q

Das Top-Modell Asus PA328Q bietet ein 32-Zoll-IPS-Panel mit 3.840 mal 2.160 Bildpunkten. Gedacht ist der Bildschirm für die professionelle Bildbearbeitung, Videoproduktion und Desktop-Publishing. Er ist farblich vorkalibriert und deckt die Farbräume Rec.709 und sRGB ab. Asus verspricht zudem eine Farbgenauigkeit von Delta E ≤ 2. Den Kontrast gibt der Hersteller mit dynamischen 100 Millionen zu 1 an, die Betrachtungswinkel mit 178 Grad horizontal und 176 Grad vertikal. Die Reaktionszeit beträgt sechs Millisekunden. Zum Schonen der Augen sind auch wieder die Technologien “Flicker Free” und “Eyecare” mit an Bord.

Der Asus PA328Q unterstützt MHL 3.0 und zeigt UHD- und heruntergerechnete 4K-Inhalte von Mobilgeräten bei einer Bildwiederholfrequenz von 30 Hz an. Über den HDMI-2.0-Eingang erreicht er 60 Hertz. Über HDMI 1.4 sind es dann wieder nur 30 Hertz. Die Ports sind zu HDCP 2.2 kompatibel, wodurch auch Hardware-chiffrierte Signale von Satelliten-Receivern unterstützt werden.

Neben den aktuellen Standards HDMI 2.0 und MHL 3.0 stehen ein Display- (1.2) sowie Mini-Display-Port und zwei HDMI-1.4-Anschlüsse zur Verfügung. Damit kann der PA328Q auch Inhalte von mehreren Geräten abwechselnd oder gleichzeitig anzeigen. Der Nutzer steuert die Ausgabe über ein On-Screen-Display. Der Sound wird auf beiden Seiten des Displays über zwei RMS-Lautsprecher mit je drei Watt Leistung ausgegeben. Über den Standfuß kann der Awender den Monitor um 13 Zentimeter in der Höhe verstellen, um +60 bis -60 Grad seitlich drehen und um +20 bis -5 Grad neigen. Auch der Hochkant-Betrieb ist wie beim Asus PB279Q möglich.

Asus MX27AQ (Bild: Asus).

Asus MX27AQ (Bild: Asus).

Asus MX27AQ

Den Asus MX27AQ stattet der Hersteller mit einem 27-Zoll-IPS-Display mit 2.560 mal 1.440 Pixel aus. Genauer gesagt handelt es sich um ein AH/IPS-Panel (Advanced High Performance In-Plane Switching). Er bietet ebenfalls eine Blickwinkelstabilität von 178 Grad vertikal und horizontal. Als Farbraum gibt Asus wie bei den günstigeren Modellen sRGB (also 16,7 Millionen Farben) an, als Reaktionszeit 5 Millisekunden. Die Helligkeit ist mit 300 Candela spezifiziert, der dynamische Kontrast mit 100 Millionen zu 1.

Der Asus-Monitor Verfügt über einen Display-Port und drei HDMI-1.4-Anschlüsse – einer davon mit unterstützt MHL 2.0. Der Standfuß ist neigbar. Die möglichen Neigungsgrade gibt Asus aber noch nicht an. Die verwendete EyeCare-Technik reduziert wie zuvor die Blauwerte und minimiert das Flackern. Sie soll so auch bei langer Arbeitszeit vor dem Monitor der Augenermüdung entgegenwirken.

Die verbaute Audio-Ausstattung soll den Monitor von der Konkurrenz abheben. Wie beim Top-Modell verbaut Asus zwei 3-Watt-Lautsprecher (RMS). Diese stammen allerdings von Bang&Olufsen und werden von zwei 5-Watt-Verstärkern unterstützt. Außerdem hat Asus seine bisher in Notebooks – wie dem zur CES vorgestellten Transformer Book Chi – verwendete Sonicmaster-Technologie zur Sound-Optimierung integriert.

[Mit Material von Manfred Kohlen, ITespresso.de]

Tipp: Sie sind auf der Suche nach einem neuen Computer-Monitor? Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen und wie Sie den richtigen Monitor für Ihren PC finden.

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Asus bringt vier neue Monitore mit UHD- und QHD-Auflösung in den Handel

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *