Microsoft hat eine neue Vorabversion von Windows 10 veröffentlicht

Build 9926 ist wie frühere Vorabversionen für registrierte Teilnehmer des Windows-Insider-Programms verfügbar. Software Development Kits und zugehörige Entwicklertools sollen in Kürze freigegeben werden. Der Sprachassistent Cortana ist integriert, steht allerdings zunächst nur in der englischen Version zur Verfügung.

Damit erfolgt die Freigabe bereits innerhalb von nur zwei Tagen nach dem Windows-10-Event am 21. Januar. Wie frühere Vorabversionen ist Build 9926 für registrierte Teilnehmer des Windows-Insider-Programms verfügbar. Die Januar-Ausgabe von Windows 10 Technical Preview bringt Fixes und eine Reihe neuer Features. So ist der Sprachassistent Cortana integriert, wenn auch bislang nur in der englischen Version zu nutzen. Seine Funktionen wie die Suche per Spracheingabe oder das Abrufen von Wetter- und Flugdaten erinnern an Googles digitalen Assistenten Google Now.

Windows 10 (Bild: Microsoft

Unterstützung findet auch die Continuum-Funktion für den nahtlosen Wechsel zwischen Tablet- und Laptop-Modus. Wird ein Gerät im Tablet-Modus ohne angeschlossene Tastatur genutzt, erweitert sich das Startmenü zum Startbildschirm, und Windows-Apps nehmen die volle Bildschirmfläche ein. In Build 9926 enthalten sind das neue Startmenü und die besser organisierten Einstellungen. Ebenfalls dabei sind die App-Previews von Xbox, Photos und Maps sowie die Windows-Store-Beta. Die ungeliebte Charms-Leiste aus Windows 8 ist verschwunden und wurde durch das neue Action Center ersetzt.

In einem Blogeintrag führt Microsoft neben den zahlreichen Neuerungen auch bereits bekannte Probleme auf. Einem produktiven Einsatz der Vorabversion stehen zudem die ungewöhnlich umfangreichen Berechtigungen entgegen, die sich Microsoft in der Datenschutzerklärung für die Vorabversion von Windows 10 herausnimmt.

Noch nichts zu sehen ist von Microsofts neuem Standardbrowser, der unter dem Codenamen Spartan entwickelt wurde. Auch der bei der offiziellen Vorstellung von Windows 10 erwähnte Musikspeicher auf Basis von OneDrive findet noch keine Unterstützung. Von Microsoft-Vertretern angedeutet wurde, dass über das Windows-Insider-Programm schon bald auch Software Development Kits und zugehörige Entwicklertools verfügbar werden sollen.

Zu warten ist auch noch auf die Vorabversion von Windows 10, die auf Windows Phones sowie kleineren Tablets mit Displaydiagonalen von weniger als acht Zoll laufen soll. Wie Microsoft-Vertreter in dieser Woche bestätigten, wird diese Mobilversion von Windows 10 nicht vor Februar zum Test bereitstehen.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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