Samsung Galaxy S Edge: Vodafone bestätigt Dual-Edge-Version des S6

Vodafone hat das Samsung Galaxy S Edge im Quellcode einer Webseite erwähnt, die als Platzhalter für das kommende Galaxy S6 diente. Das S Edge soll nach dem Vorbild des Note Edge über ein beidseitig gebogenes Display verfügen und zusammen mit dem Flaggschiff auf dem MWC präsentiert werden.

Auf der niederländischen Webseite des Mobilfunkanbieters Vodafone sind konkrete Hinweise auf eine Abwandlung des Samsung Galaxy S6 mit einem beidseitig gebogenen Display aufgetaucht. Das berichtet die Webseite Phone Arena unter Berufung auf einen Artikel von GalaxyClub.nl. Letztere hat im Quellcode einer Vodafone-Webseite, die als Platzhalter für das kommende Galaxy S6 diente, den Eintrag „TODO: add pre order form Samsung Galaxy S Edge“ entdeckt, womit das Gerät indirekt als bestätigt gilt. Die Webseite hat Vodafone inzwischen wieder vom Netz genommen. GalaxyClub.nl hat jedoch Screenshots angefertigt, um seinen Fund zu belegen.

Samsung Galaxy Note Edge (Foto: CNET).

Vodafone hat das Samsung Galaxy S Edge im Quellcode einer Webseite erwähnt, die als Platzhalter für das kommende Galaxy S6 diente. Das S Edge soll nach dem Vorbild des Note Edge über ein beidseitig gebogenes Display verfügen und zusammen mit dem Flaggschiff auf dem MWC präsentiert werden (Foto: CNET).

Gerüchte über eine Dual-Edge-Version nach dem Vorbild des Galaxy Note Edge kursieren schon seit geraumer Zeit im Netz. Die Bezeichnung Galaxy S Edge würde auch zu der bisherigen Namensgebung von Samsung passen. Es wird erwartet, dass das Galaxy S Edge – ähnlich wie das Note Edge auf der IFA 2014 – zusammen mit dem neuen Galaxy S6 am 2. März auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt wird.

Die Ausstattung dürfte wieder zum Großteil der des Flaggschiffes entsprechen. Gerüchten zufolge wird das S6 über ein 5,1-Zoll-Display mit einer QHD-Auflösung von 2.560 mal 1.440 Pixel verfügen. Als Schutz soll Samsung Gorilla Glas 4 einsetzen. Womöglich kommt das Edge wieder mit einem geringfügig kleineren Bildschirm.

Als CPU kommt laut durchgesickerten Informationen ein 64-Bit-Prozessor zum Einsatz, der 50 Prozent schneller sein soll als der Chip des S5. Dabei dürfte es sich um den hauseigenen Exynos 7420 samt ARM-Mali-T760-GPU handeln, der auf der 64-Bit-Architektur basiert und aus zwei Quad-Core-Einheiten (vier Cortex-A53- und vier Cortex-A57-Kerne) besteht. Mit Qualcomms Snapdragon-810-Chip soll es angeblich Überhitzungsprobleme geben. Der interne Speicher des Galaxy S6 soll wahlweise 32, 64 oder 128 GByte groß sein. Wie viel RAM Samsung verbaut, ist noch nicht bekannt, allerdings wird mit mindestens 3 GByte gerechnet.

Bei der Kamera setzt Samsung angeblich auf eine Auflösung von 20 Megapixel. Wie beim Note 4 und Note Edge wird Samsung einen optischen Bildstabilisator integrieren. Die Front-Cam löst angeblich wie beim HTC One (M8) mit 5 Megapixel auf und kommt mit einer f/1.8-Blende und Echtzeit-HDR-Support.

Für die Stromversorgung soll im S6 ein 2.550-mAh-Akku verbaut sein. Samsung könnte beim Edge wieder auf eine etwas geringere Kapazität setzen. Dank Quick-Connect-Charging müsse man das Smartphone nur 10 Minuten laden, um es 4 Stunden nutzen zu können. Zudem soll kabelloses Laden unterstützt werden.

Mit an Bord sollen außerdem Samsung Pay und LTE Cat 6 sein. Das Gehäuse soll diese Mal aus Glas und Metall bestehen, womit man sich wohl auf ein edleres Design als beim letztjährigen Modell einstellen kann. Die Rückseite lässt sich angeblich aber nicht mehr abnehmen und der Akku demnach auch nicht austauschen. Wasserdicht sollen das S6 und damit auch das Edge nicht sein.

Als Betriebssystem dürfte Samsung wenig überraschend das neue Android 5.0 Lollipop einsetzen, auch wenn es bei zahlreichen Galaxy-S5-Nutzern, die das Update kürzlich durchgeführt haben, zu Problemen kommt. Was das Galaxy S6 und S Edge letztendlich zu bieten haben, das bleibt natürlich noch abzuwarten.

Das Samsung Galaxy Note Edge ist seit Ende November in Deutschland erhältlich und kommt mit einer gekrümmten Display-Kante, die sich unabhängig vom Rest des Bildschirms bedienen lässt. Sie dient zum Starten von Apps oder Anzeigen verschiedener Informationen. Ob das gebogene Display des Galaxy Note Edge praktisch ist oder nur eine Spielerei, das verrät unser Test.

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Autor: Christian Schartel
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