Samsung bringt Mittelklasse-Systemkamera NX500 im Retrolook

Die Mittelklasse-Systemkamera löst die NX300M ab und kommt mit 28-Megapixel-BSI-CMOS-Sensor, Hybrid-Autofokus, 4K-Videoprozessor, Bluetooth, NFC und Wi-Fi. Sie ist ab März für 749 Euro erhältlich.

Samsung hat sein Kameraportfolio mit der spiegellosen Systemkamera NX500 um ein neues Mittelklasse-Modell erweitert und den Nachfolger der NX300M vorgestellt. Die NX500 soll vor allem ambitionierte Hobbyfotografen ansprechen. Sie kommt mit 28-Megapixel-BSI-CMOS-Sensor, Hybrid-Autofokus, 4K-Videoprozessor, DRIMev-Bildprozessor, Bluetooth, NFC und Wi-Fi.

Samsung NX500 (Bild: Samsung)

Samsung NX500 (Bild: Samsung)

Herzstück ist wie auch beim Spitzenmodell NX1 ein Sensor im APS-C-Format mit 28 Megapixeln Auflösung und rückseitiger BSI-Belichtung (back side illumination). Bei dieser Sensor-Architektur wird die Metallisierungsschicht auf der Rückseite der Photodiode platziert. Dadurch kann der Bildsensor das verfügbare Licht effizienter aufnehmen, so der Hersteller. In Verbindung mit dem Bildprozessor DRIMeV soll das zu einer natürlicheren Farbwiedergabe und einer besserern Rauschunterdrückung führen. Als maximale Verschlusszeit gibt Samsung 1/6.000stel Sekunde an.

„Mit der NX500 setzen wir neue Maßstäbe für kreative Menschen, die keine professionellen Fotografen sind, aber dennoch höchste Ansprüche an eine Kamera stellen“, erklärt Andreas Wahlich, Head of Marketing Digital Imaging, Samsung Electronics GmbH.“

Im Videomodus ermöglicht der Sensor Aufnahmen im 4K- und UHD-Standard. Die Komprimierung der Videosignale (MP4) erfolgt im HEVC-Codec. Darüber hinaus können Nutzer direkt in der Kamera per Zeitraffer-Modus Fotos aufnehmen und daraus automatisch ein Video in UHD-Qualität erstellen.

Damit auch Objekte, die sich schnell bewegen, scharf abgelichtet werden, ist die NX500 mit einem Hybrid-Autofokus III ausgestattet. Die Serienbildfunktion schafft 9 Bildern pro Sekunde, für einen schnellen Durchsatz soll dabei der DRIMeV-Bildprozessor sorgen.

Die Kamera kommt mit kompakten Abmessungen von 12,0 mal 6,4 mal 4,3 Zentimeter und wiegt dabei 287 Gramm ohne Akku und Speicherkarte. Sie verfügt über zwei separate Einstellräder, über die sich Blende und Verschlusszeit justieren lassen. Das Super-AMOLED-Touch-Display lässt sich um 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten neigen sowie um 180 Grad nach oben klappen, was beispielsweise auch praktisch für Selfies ist. Für die Stromversorgung ist ein 1130-mAh-Akku zuständig. Die Kamera verfügt über einen Blitzschuh für den Anschluss eines externen Blitzgerätes.

An Verbindungsmöglichkeiten stehen WLAN nach dem n-Standard, NFC und Bluetooth zur Auswahl. Über die Android- oder iOS-App „Samsung Camera Manager“ und ein kompatibles Smartphone kann die Kamera via Bluetooth gekoppelt werden. Damit ist kamerainternes GPS-Tagging möglich und auch die Fernsteuerung der Kamera über das Smartphone. Die Samsung-Kamera ist desweiteren mit einem HDMI-Anschluss ausgestattet.

Die Samsung NX500 soll ab März in den Farben Schwarz, Weiß und Braun 749 Euro erhältlich sein.

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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