Kyocera Torque: Outdoor-Smartphone kommt nach Deutschland

Die europäische Version kommt mit 4,5-Zoll-Display und einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixel, Qualcomm-Snapdragon-400-CPU und 2 GByte RAM. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz. Der Smart Sonic Receiver sorgt dafür, dass Gesprächspartner auch in sehr lauten Umgebungen verstanden werden.

Kyocera bringt sein Outdoor-Smartphones Torque jetzt auch nach Europa und startet damit im Frühjahr zunächst in Deutschland und Frankreich. Der Preis soll sich im Mittelklasse-Bereich bewegen. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind schon bekannt: Das Torque wird über einen 4,5 Zoll großen Touchscreen verfügen, der auch mit Handschuhen bedient werden kann. Er löst 1280 mal 720 Pixel auf.

Kyocera Torque (Bild: Kyocera)

Angetrieben wird das Smartphone von einem Qualcomm-Prozessor Snapdragon 400 MSM8928 mit 1,4 GHz Takt, dem 2 GByte zur Seite stehen. Der Flashspeicher von 16 GByte für OS, Anwendungen und Daten lässt sich per MicroSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitern. Das Smartphone misst 13,6 mal 6,8 mal 1,4 Zentimeter und wiegt 182 Gramm. Kyocera nennt eine maximale UMTS-Gesprächszeit von 27 Stunden und maximal 1000 Stunden Standby.

Für die Stromversorgung ist ein 3100-mAh-Akku zuständig, der fest verbaut ist. Er lässt sich nach dem Qi-Standard drahtlos laden. Die rückseitige Kamera löst 8 Megapixel, die frontale 2 Megapixel auf. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz.

Gegen Umwelteinflüsse ist das Torque nach IPX 68 geschützt. Das bedeutet, dass es Spritzwasser ebenso wie 30 Minuten unter Wasser in einer Tiefe von maximal 1,5 Metern übersteht. Auch verfügt es über Schutz vor Staub und Erschütterungen. Unter extremen Temperaturen hält es mindestens drei Stunden durch. Der Hersteller spezifiziert -21 bis 50 Grad Celsius als zulässig. Es entspricht dem Militärstandard 810G.

Statt eines von außen erkennbaren Lautsprechers nutzt das Torque Kyoceras Technik Smart Sonic Receiver. Sie sieht einen Schallwellengenerator aus Keramik im Geräteinneren vor. Die Übertragung erfolgt nicht nur über den Hörkanal, sondern auch über die Knorpelmasse, aus der das menschliche Ohr besteht. So soll es möglich sein, Gesprächspartner auch in Situationen zu verstehen, in denen das selbst bei maximaler Lautstärke bisher nicht möglich war. Der Keramikwandler entspricht übrigens Kyoceras ursprünglicher Spezialdisziplin: Der Unternehmensname steht für Kyoto Ceramics, also Keramik aus Kyoto.

Das Torque wird auch auf der CeBIT in Hannover vom 16. bis 20. März auf den Kyocera-Stand in Aktion zu sehen sein (Hallo 3, Stand B20).

Unter dem Namen Torque XT (E6715) hatte Kyocera schon 2013 ein Modell in den USA eingeführt, und zwar über den Netzbetreiber Sprint, der es bis heute im Programm hat. Es verfügte allerdings über eine Saphirglasabdeckung, die dem Europamodell (S701) fehlt. US-Beobachter sehen daher eher eine Ähnlichkeit zwischen dem europäischen Torque und dem über Verizon erhältlichen Kyocera Brigadier (E6782).

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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