MWC: Sandisk bringt MicroSD-Karte mit 200 GByte und 90 MByte/s

SanDisks MicroSDXC-Speicherkarte mit 200 GByte Kapazität bietet eine Transfergeschwindigkeit von 90 MByte/s. Sie soll rund 400 Dollar kosten. Vorgestellt wurde auch ein USB-Stick mit zusätzlichem USB-Typ-C-Port, der sich in Verbindung mit der Sandisk-App Memory Zone auch an Android-Geräten nutzen lässt.

Im Rahmen des Mobile World Congress hat Sandisk jetzt seine erste MicroSDXC-Speicherkarte mit 200 GByte Kapazität präsentiert. Das Modell entspricht Geschwindigkeitsklasse UHS-I. Wie das bisherige Spitzenmodell mit 128 GByte liefert es bis zu 90 MByte/s Datentransfergeschwindigkeit. Der Verkaufsstart soll im zweiten Quartal für rund 400 Dollar erfolgen.

MicroSDXC-Karte mit 200 GByte (Bild: Sandisk)

MicroSDXC-Karte mit 200 GByte (Bild: Sandisk)

Für den Einsatz in Android-Smartphones und -Tablets empfiehlt Sandisk ergänzend den Einsatz seiner App Memory Zone, die automatisch Daten vom integrierten Speicher des Endgeräts auf die SD-Karte schiebt, wenn es zu Engpässen kommt.

Sandisk zeigt in Barcelona zudem einen USB-Stick mit zwei Anschlüssen, nämlich dem gewohnten Port und dem neuen Typ-C-Anschluss. Damit lässt sich das „32 GB Ultra Dual Drive“ auch an Android-Geräte mit dem neuen Anschlusstyp stecken. Für Datentransfers, auch von und zu Cloud-Konten etwa bei Dropbox oder OneDrive, sorgt dann wiederum die App Memory Zone. Der Preis des 32-GByte-Sticks soll beim Start im zweiten Quartal rund 40 Euro betragen.

Dual-USB-Stick (Bild: Sandisk)

Dual-USB-Stick (Bild: Sandisk)


Das für Apple-Geräte gedachte iXpand Flash Drive, das statt dem Typ-C-USB-Port einen Lightning-Anschluss aufweist, erfüllt eine ähnliche Funktion. Auch kann es Dateien nur kopieren, aber nicht bewegen. Im Gegensatz zu früheren Sandisk-Laufwerken mit Lightning-Port, die auf 64 GByte beschränkt waren, kommt die jüngste Variante mit 128 GByte. Sie ist in den USA ab sofort für rund 150 Dollar verfügbar. Auch die iOS-App iXpand Sync wurde überarbeitet. Sie unterstützt jetzt Touch ID: Anwender können sich per Fingerabdruck authentifizieren, um auf dem iXpand-Stick gespeicherte Daten zu verschlüsseln oder entschlüsseln.

Für den Außeneinsatz ist hingegen eine neue Reihe von weißen Sandisk-MicroSDXC-Karten bestimmt, etwa in Dashcams und Überwachungskameras. Sie kommen mit extremen Temperaturen zurecht und sind für fortlaufende Videoaufzeichnungen geeignet. Sandisk gewährt in den Verkaufsregionen – Europa, USA und Südkorea – zwei Jahre Garantie. Das 64-GByte-Modell (etwa 10.000 Stunden Videoaufzeichnung) soll rund 150 Dollar kosten, das 32-GByte-Modell dagegen 85 Dollar. Offizielle Euro-Preisempfehlungen gibt es noch für keines der Produkte.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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