Google startet eigenen Online-Store für Hardware-Verkauf

Geräte wie das Nexus 6, Nexus 9 oder Chromecast gibt es ab sofort nicht mehr im Play Store, sondern im neuen Google Store zu kaufen. Für eine Bestellung wird ein Google-Wallet-Konto vorausgesetzt. Aktuell verlangt der Internetkonzern keine Versandgebühren.

Google hat einen separaten Online-Store gestartet, in dem es ab sofort seine Hardware verkauft. Wer auf der Webseite des Play Stores auf die Kategorie Geräte klickt, um sich ein Nexus 6, Nexus 9 oder den Streaming-Stick Chromecast zu bestellten, der wird nun zum neuen Google Store umgeleitet.

Google Store (Bild: Google).

Geräte wie das Nexus 6, Nexus 9 oder Chromecast gibt es ab sofort nicht mehr im Play Store, sondern im neuen Google Store zu kaufen. Für eine Bestellung wird ein Google-Wallet-Konto vorausgesetzt. Aktuell verlangt der Internetkonzern keine Versandgebühren (Bild: Google).

Der Google Store ist in die Kategorien Smartphones, Tablets, TV- und Video, Android Wear und Zubehör eingeteilt und enthält all die Produkte, die zuvor im Play Store zu finden waren. Ein Vorteil gegenüber dem bisherigen Gerätekauf über den ehemaligen Android Market ist, dass im neuen Store – zumindest aktuell – keine Versandkosten verlangt werden. Zuvor berechnete der Internetkonzern pro Gerät rund 10 Euro für die Lieferung. In Deutschland wird diese über UPS abgewickelt. Die voraussichtlichen Lieferzeiten liegen zwischen zwei und acht Werktagen.

Für eine Bestellung im neuen Online-Store wird ein Google-Wallet-Konto vorausgesetzt. Darüber kann dann per Debit- oder Kreditkarte bezahlt werden. Google-Play-Guthaben oder eine Play-Geschenkkarte lassen sich im neuen Hardware-Shop nicht mehr verwenden, wie der Suchmaschinenbetreiber in einer Sammlung häufig gestellter Fragen erläutert.

Über seinen Play Store will der Internetriese künftig nur noch Apps, Musik, Filme, E-Books und Zeitschriften verkaufen. Bei Google Play aufgegebene offene oder schon abgeschlossene Hardware-Bestellungen lassen sich ab sofort im neuen Store einsehen.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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