Asus ZenWatch: Smartwatch ab 14. März auch in Fachmärkten erhältlich

Die ZenWatch kommt mit Edelstahlgehäuse und Lederarmband, mit 1,6-Zoll-Display, einer Snapdragon-400-CPU, 1 GByte RAM und 4 GByte Speicher. Sie war bis jetzt nur direkt bei Asus verfügbar. Ab Samstag wird sie auch in zahlreichen Fachmärkten für 229 Euro zu finden sein.

Sie konnte bis dato nur über den Asus-Online-Shop bezogen werden, ab morgen ist die ZenWatch von Asus für 229 Euro nun auch bei bei Amazon, Cyberport, Expert, Mediamarkt, Medimax, Notebooksbilliger, Saturn und Simyo erhältlich. Asus hatte die ZenWatch im September auf der IFA in Berlin vorgestellt.

Asus ZenWatch (Bild: Asus)

Asus ZenWatch (Bild: Asus)

Die ZenWatch ist mit einem 1,63 Zoll großen Touch-Display, das 320 mal 320 Bildpunkte auflöst und eine Pixeldichte von 278 ppi bietet, ausgestattet. Asus setzt hier wie Samsung und LG auf eine AMOLED-Anzeige, die im Normalfall energieeffizienter ist als ein LCD. Der leicht gebogene Bildschirm wird von einer Scheibe aus Cornings Gorilla Glass 3 geschützt.

Im Inneren werkelt Qualcomms Snapdragon 400, der mit 1,2 GHz taktet. Der CPU stehen 512 GByte RAM und 4 GByte interner Speicher zur Seite. Der Akku ist mit knapp 370 mAh etwas stärker als bei der Gear S, aber nicht ganz so groß bemessen wie bei der LG G Watch R. Mit einer Ladung sollen gut zwei Tage Betrieb möglich sein.

Das Edelstahlgehäuse misst 5,1 mal 4 Zentimeter und ist mit 7,9 bis 9,4 Millimetern vergleichsweise dünn. Es ist nach IP55 wassergeschützt. Motorolas Moto 360 ist beispielsweise 11,5 Millimeter und Samsungs Gear S 12,5 Millimeter dick. Zudem verziert Asus seine Smartwatch mit silber- und rosé-goldfarbenen Schichten, was einen eleganten Eindruck vermittelt. Zu diesem trägt auch das braune Lederarmband bei, das sich einfach austauschen lässt. Einschließlich des Leder-Armbands mit Schnellverschluss wiegt die ZenWatch 75 Gramm. Auf der Gehäuserückseite finden sich ein Ladeanschluss sowie ein Reset-Knopf.

Auf der Rückseite des Edelstahlgehäuses sitzen der Ladeanschluss und ein Reset-Button (Bild: CNET.de).

Auf der Rückseite des Edelstahlgehäuses sitzen der Ladeanschluss und ein Reset-Button (Bild: CNET.de).

Die Datenübertragung erfolgt via Bluetooth 4.0 LE, außerdem sind ein eingebautes Mikrofon sowie verschiedene Sensoren zur Messung des Pulses oder der Schrittanzahl an Bord. Im Gegensatz zur Gear S verfügt die ZenWatch nicht über ein eigenes Mobilfunkmodul.

Als Betriebssystem ist Android Wear samt den üblichen Features wie der Google-Now-Sprachsteuerung vorinstalliert. Asus hat das Google-OS aber noch um einige Funktionen ergänzt: Dazu zählen alternative Zifferblätter sowie die ZenUI-Programme „Whats Next“ und „Do It Later“. Eingehende Anrufe können dank eines Umgebungslichtsensors auf lautlos gestellt werden, indem man die Uhr mit der Hand abdeckt.

Die ZenWatch lässt sich auch als Fernbedienung bei Präsentationen verwenden, um beispielsweise zwischen Folien zu wechseln. In Verbindung mit der App „Remote Camera“ zeigt die Smartwatch auch das Bild der Smartphone-Kamera an und dient somit als Zweitbildschirm. Mit „Tap Tap“ und „Find My Phone“ hat Asus darüber hinaus noch Apps zum Wiederfinden des Mobiltelefons integriert.

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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