Vektor: Neue Smartwatch mit 30 Tagen Akkulaufzeit im Hands-on

Die Smartwatches von Vector kosten 229 respektive 399 Euro und kommen mit einem runden oder eckigen Monochrom-Display. Die Akkulaufzeit der zu Android, Apple iOS und sogar Windows Phone kompatiblen Uhren soll rund 30 Tage betragen.

Mit Vector hat ein weiteres Unternehmen den stetig wachsenden Wearables-Markt betreten. Die neue Smartwatch-Marke aus London hofft, mit einem stylischen Design, einer benutzerfreundlichen Oberfläche und einer Akkulaufzeit von rund 30 Tagen Android Wear, Pebble und der Apple Watch Konkurrenz zu machen.

Vector (Foto: CNET).

Vector Luna (Foto: CNET).

Es gibt zwei grundlegende Modelle der Vector-Smartwatch. Das eine kommt mit einem runden Display und heißt Luna, das andere namens Meridian ist mit einem rechteckigen Bildschirm ausgestattet. Beide Ausführungen können als limitierte Auflage über den Online-Shop des Unternehmens vorbestellt werden. Die Luna kostet mit einem braunen Leder- oder schwarzen Nylonarmband 399 Euro und ist damit genauso teuer wie die günstigste Apple Watch Sport. Die Meridian bietet Vector für 229 Euro zur Vorbestellung an. Sie kommt mit einem schwarzen Nylonarmband und kostet in etwa so viel wie die Asus ZenWatch. Später sollen die Uhren auch über lokale Händler vertrieben werden.

Vector (Foto: CNET).

Vector Meridian (Foto: CNET).

Das Design der Luna und Meridian ist dem klassischer Analog-Uhren nachempfunden. Das Gehäuse ist aus Metall und wirkt gut verarbeitet. Neben Leder und Nylon bietet Vector künftig noch ein Metallarmband an. Die Armbänder lassen sich dann bei Bedarf austauschen.

Vector (Foto: CNET).

Vector Luna in Rose-Gold (Foto: CNET).

Die Displays sind monochrom anstatt farbig. Laut Hersteller soll dies den Kontrast erhöhen und damit die Lesbarkeit bei Sonnenlicht verbessern. Die verwendete Technologie dürfte auch ein entscheidender Faktor für die Akkulaufzeit sein. Das Display füllt leider nicht die komplette Fläche aus, wodurch sich ein unschöner breiter, schwarzer Rand rundum das Zifferblatt bemerkbar macht. Zudem sind sie nicht besonders hochauflösend.

Vector (Foto: CNET).

Das Display der Vector-Uhren ist nicht so hochauflösend wie bei der Konkurrenz (Foto: CNET).

Die Vector-Uhren bietet aber alle Funktionen, die man von einer vollwertigen Smartwatch erwartet. Sie können wie ihre Konkurrenten die Schritte zählen, die Kalorie schätzen, die zurückgelegte Distanz aufzeichnen oder den Schlaf überwachen.

Vector (Foto: CNET).

Die Vector-Smartwatch kann auch den Schlaf überwachen (Foto: CNET).

Ein Vorteil: Die Vector-Smartwatches sind zu Android, Apple iOS und sogar Windows Phones kompatibel. Damit sind die smarten Uhren eine der wenigen, die mit dem Microsoft-OS zusammenarbeiten.

Vector (Foto: CNET).

Die zugehörige App zeigt Statistiken an (Foto: CNET).

Wie üblich werden die Uhren per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und zeigen auch eingehende Benachrichtigungen, anstehende Termine aus dem Kalender oder aktuelle News aus RSS-Feeds an. Diese lassen sich über die zugehörige App abonnieren. Mit dem Companion haben Anwender auch die Möglichkeit, die Zifferblätter zu gestalten und zu konfigurieren.

Vector (Foto: CNET).

Die Zifferblätter lassen sich über die Vector-App gestalten (Foto: CNET).

Eine Einschränkung gegenüber Android Wear oder der Apple Watch macht sich bei der Bedienung bemerkbar. Das Display ist nämlich kein Touchscreen. Die Navigation erfolgt über drei Buttons an der Seite des Gehäuses der Uhren. Die Bedienung ist zwar nicht schwer, aber natürlich nicht so komfortabel wie per Fingertipp.

Vector (Foto: CNET).

Google-Hangouts-Benachrichtigung (Foto: CNET).

Die Zifferblätter sind im Allgemeinen schlicht und einfach gehalten, wodurch sie gut ablesbar sind. Benachrichtigungen werden nicht direkt angezeigt, um im Alltag nicht zu stören. Stattdessen erscheint eine dicke Linie rundum das Zifferblatt. Will man die Benachrichtigung sofort lesen, kann diese mit einer Bewegung des Handgelenks innerhalb von 5 Sekunden nach dem Vibrieren der Uhr aufgerufen werden.

Vector (Foto: CNET).

Die Zifferblätter sind schlicht und einfach gehalten (Foto: CNET).

Drittanbieter sollen künftig die Möglichkeit haben, ihre Apps für die Uhr zu programmieren. Als ersten Partner präsentierte Vector das im Januar 2014 von der Google Inc. übernommene Nest, zu dem seit Juni 2014 auch Dropcam, ein Hersteller von Kameras und Sensoren für die Heimüberwachung, gehört. In einer kurzen Demonstration wurde gezeigt, wie sich mit der Smartwatch ein Nest-Thermostat fernsteuern ließ.

Vector (Foto: CNET).

Eine Stoppuhr gibt es auch (Foto: CNET).

Anfangs werden aber wie üblich nur wenige Apps und Anwendungen von Dritt-Anbietern verfügbar sein. Eine Akkulaufzeit von 30 Tagen dürfte die Smartwatch aber dennoch interessant machen. Bis auf das nicht ganz füllende Display kommen die Vector-Smartwatches auch mit einem ansprechenden Design. Besonders für Windows-Phone-Besitzer dürften die Uhren einen Blick wert sein. Die Preise sind natürlich auch hier gehoben.

[Mit Material von Andrew Hoyle, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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