Nachfolger des Microsoft Surface 2 soll zur Build herauskommen

Der Nachfolger des Microsoft Surface 2 soll mit Windows 8.1 laufen und auch ein Update auf Windows 10 erhalten. Erwartet wird ein lüfterloses Design mit Atom- oder Core-M-Prozessoren von Intel.

Microsoft soll an einem neuen günstigen Tablet mit Windows als Betriebssystem arbeiten, das schon im kommenden Monat erscheinen soll. Das Gerät wird als Nachfolger des Surface 2 mit Windows RT als OS gehandelt, dessen Produktion Microsoft im Januar eingestellt hatte. Wie Neowin unter Berufung auf einen Artikel von WinBeta berichtet, soll das Tablet günstiger als das Surface Pro sein und mit Windows 8.1 laufen. Ein Update auf Windows 10 soll im Gegensatz zum Surface 2, das kein Update auf die neue Version erhalten wird, später erfolgen.

 (Bild: CNET.com).

Microsoft soll zur Build 2015 einen Nachfolger des Surface 2 vorstellen (Bild: CNET.com).

Nachdem Einstellen des Surface 2 ergibt sich laut Neowins Auffassung eine Lücke zwischen dem Surface Pro 3 und den Lumia-Smartphones, die Microsoft mit dem neuen Tablet schließen will. Erste Details zu dem Gerät liefert WinBeta. Demnach unterscheidet sich das neue Surface vom Surface Pro 3 vor allem in der Hardwareausstattung. Erwartet wird ein lüfterloses Design mit Atom- oder Core-M-Prozessoren von Intel. Außerdem soll Microsoft das Tablet deutlich als “nicht Pro”-Gerät positionieren.

Wo Microsoft bei Tablets die Grenze zwischen Consumer- und Business-Bereich zieht, hat Anfang der Woche Kirk Koenigsbauer, Corporate Vice President des Office 365 Client Apps and Services Team, in einem Blogeintrag erläutert.

“Derzeit nutzen wir auch die Bildschirmgröße, um zwischen professioneller und persönlicher Nutzung zu unterscheiden”, schreibt er Office-Blog. “Basierend auf unseren Untersuchungen klassifizieren wir alles mit einer Bildschirmgröße von bis zu 10,1 Zoll als echtes mobiles Gerät.” Ein solches Mobilgerät werde via Touch-Interface und nicht mit Maus und Tastatur bedient, überwiegend unterwegs genutzt und von daher nicht für “Präsentationen”.

Darüber hinaus verspricht Koenigsbauer, dass Nutzer von Tablets mit einer Displaygröße von bis zu 10,1 Zoll die Kernfunktionen zum Lesen und Bearbeiten von Office-Dokumenten weiterhin kostenlos erhalten. Für seine Zusage macht er keine Einschränkungen in Bezug auf das Betriebssystem. Sie gilt also wohl nicht nur für die mobilen Versionen der Office-Anwendungen für Android, iOS und Windows Phone, sondern auch für Windows – und damit auch für das jetzt vermutete neue Surface-Tablet.

Informationen zu dem Preis des neuen Surface-Tablets hält WinBeta noch nicht bereit. Das Surface Pro 3 ist hierzulande ab 799 Euro erhältlich. Mit einer offiziellen Ankündigung rechnet der Blog schon während Microsofts Entwicklerkonferenz Build, die ab dem 29. April in San Francisco stattfindet.

[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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