Evernote vertreibt iPad-Digitalstift Jot Script 2 von Adonit

Der Jot Script 2 dient wie andere Stifte von Hardware-Partner Adonit als Touch-Ersatz. Kompatible Apps wie Evernote Penultimate bieten außerdem Stift-Shortcuts an, reagieren druckabhängig und ermöglichen Shortcuts. Der Stift ist für 69,95 Euro inklusive einem halben Jahr Evernote Premium erhältlich.

Evernote bringt den neuen Digitalstift Jot Script 2 Evernote Edition in den Verkauf. Der Stift, der vom Partner Adonit kommt, kostet 69,95 Euro im Evernote Market. Darin sind sechs Monate Evernote Premium enthalten. Wie bereits der Vorgänger wird auch der Jot Script 2 demnächst in Elektronikmärkten und bei Versendern erhältlich sein.

Evernote Penultimate mit Stift Jot Script 2 (Bild: Evernote)

Evernote Penultimate mit Stift Jot Script 2 (Bild: Evernote)

Der Stift wird wie andere Stifte von Adonit, auch als Touch-Eingabe erkannt und ist insofern zu jeder Art App kompatibel. Unter iOS gibt es aber eine Reihe kompatibler Apps, darunter Adobe Illustrator Line und Photoshop Sketch, Procreate und Concepts.

Diese Apps, die ein Entwicklerkit von Adonit nutzen, reagieren auf den variablen Druck des Stifts. Sie können Eingaben zudem von eventuell aufgelegten Handballen unterscheiden, und Knöpfe am Stift lassen sich als Shortcut für den Zugriff auf bestimmte Funktionen nutzen.

Version 2 Anders enthält – als der erste Jot Script Evernote Edition – einen Akku für bis zu 20 Stunden Nutzung. Das Auflagen erfolgt via mitgeliefertes Ladegerät im USB-Stick-Format und dauert 45 Minuten. Adonit und Evernote zufolge ließ sich der Stift dadurch auch schmaler konstruieren und liegt nun besser in der Hand.

Die Spitze ist mit 1,9 Millimetern ebenfalls schmaler ausgefallen. Der Stift kommuniziert per Bluetooth-Verbindung mit einem iPad oder auch iPhone.

Die Beteiligung von Evernote dürfte sich – neben dem Vertrieb – auf die Verbesserung der Software beschränkt haben. Jetzt verspricht es „perfekte“ Integration in Penultimate, also Evernotes App für handschriftliche Notizen. Zudem ist der Stift kompatibel zu Anderen Notizen-Apps wie Adonits eigenem Forge, Notes Plus und GoodNotes.

Microsoft, dessen CEO Füllfederhalter für eine aussterbende Technik hält, liefert sein Tablet Surface Pro 3 mit Digitalstift aus; fürs neue Surface 3 ist er als Zubehör zum Preis von 50 Euro erhältlich. Die Stiftnutzung habe besonders in Verbindung mit der Notizen-App OneNote zuletzt Popularität gewonnen, erklärte Microsoft, das seinen israelischen Stift-Lieferanten N-trig sogar ins Haus geholt haben soll.

Neben der Surface-Reihe ist auch Samsungs Phablet-Serie Note seit der ersten Generation 2011 für ihre intelligente Stift-Nutzung bekannt.

Nun wird erwartet, dass ein mögliches iPad Pro – eine wahrscheinlich 12,9 Zoll große Business-Variante des Apple-Tablets, deren Existenz Apple nicht bestätigt hat – ebenfalls mit Stift kommt, obwohl Steve Jobs dies einst für ein sicheres Zeichen eines gescheiterten Tablet-Designs hielt.

Heute sind schon diverse „Pens“ und „Pencils“ für iPads erhältlich, beispielsweise von Livescribe, Fiftythree und Wacom. Solche aktiven Digitalstifte kosten üblicherweise zwischen 50 und 100 Euro, je nach Funktionsumfang. Fiftythree macht beispielsweise die Rückseite des Stifts zum Radiergummi, was natürlich nur in der eigenen Zeichen-App funktioniert. Als OS-Hersteller könnte Apple – wie Microsoft unter Windows – eine durchgängige Button-Nutzung ermöglichen.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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