OnePlus bringt seine eigene Android-Variante Oxygen OS

Wie angekündigt verabschiedet sich OnePlus von der Distribution des Custom-ROM-Anbieters Cyanogen und steigt auf das selbst entwickelte Oxygen OS um, das zum Start auf Android Lollipop 5.0.2 basiert.

OnePlus One ab 299 Euro erhältlich (Bild: OnePlus)

OnePlus One ab 299 Euro erhältlich (Bild: OnePlus)

Das Unternehmen hat jetzt ein entsprechendes Betriebssystem-Update für sein Smartphone-Modell One vorgestellt. Oxygen OS kann nicht Over-the-Air installiert werden. Da es sich um ein neues Betriebssystem handelt, ist eine manuelle Installation des Paketes erforderlich. OnePlus hat eine ausführliche Installationsanleitung bereitgestellt. Es weist dort auch auf einige verbleibende Fehler hin.

Nach seiner Darstellung funktionieren beispielsweise Fotodruck und einige Datei-Operationen noch nicht korrekt, darunter Umbenennen, Löschen und Hochladen. USB-On-the-Go kann vorerst nur mit dem Dateisystem FAT32 umgehen, und Anrufe lassen sich nicht mit den Tasten des Headsets beenden. Für weitere Fehlermeldungen hat OnePlus eine Feedback-App integriert. Erste Tester berichten darüber hinaus von einem noch vollkommen unreifen Eindruck. Insbesondere sei die Rückkehr zu CyanogenMod 11s problematisch und könne das Gerät beschädigen. Unter diesen Umständen ist von einer Installation vorerst wohl abzuraten.

Oxygen OS (Bild: OnePlus)

Oxygen OS (Bild: OnePlus)

Das im April letzten Jahres als CyanogenMod-Smartphone vermarktete OnePlus One war am April vergangenen Jahres erstmals ab 269 Euro erhältlich – allerdings bis November nur auf Einladung und in limitierten Stückzahlen. Für diesen niedrigen Preis erhielten Käufer 16 GByte Speicher und einen 2,5 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor der Reihe Snapdragon von Qualcomm. Mit 64 GByte Kapazität kostet das CyanogenMod-Smartphone 299 Euro. Das 5,5 Zoll große IPS-Display bietet eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten.

Zum Start des One hatte OnePlus und Cyanogen mindestens zwei Jahre lang Android-Updates garantiert. Käufer und Interessenten müssen also nicht fürchten, mit einem unfertigen Betriebssystem gestrandet zu sein, sondern können bei CyanogenMod bleiben.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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