Samsung Galaxy S6 Edge: Reparatur ist laut iFixit nicht einfach

Das Samsung Galaxy S6 Edge hat von iFixit 3 von maximal 10 möglichen Punkten für seine Reparierbarkeit erhalten. Das HTC One M9 ist mit 2 Punkten noch schwieriger zu reparieren.

Die Zerlegeexperten von iFixit haben das Samsung Galaxy S6 Edge unter die Lupe genommen und beim Auseinandernehmen festgestellt, dass es schwierig zu reparieren ist. Es erhält von maximal 10 möglichen Punkten nur 3. Das HTC One M9, das iFixit zuvor zerlegt hat, ist allerdings noch verzwickter aufgebaut und bekommt nur 2 Punkte. Apples im September 2014 herausgebrachtes iPhone 6 Plus ist mit 7 Punkten dagegen deutlich einfacher zu reparieren.

(Foto: Gizmodo.de).

Das Samsung Galaxy S6 Edge hat von iFixit 3 von maximal 10 möglichen Punkten für seine Reparierbarkeit erhalten. Das HTC One M9 ist mit 2 Punkten noch schwieriger zu reparieren.

Eine große Schwierigkeit scheint das Öffnen des Galaxy S6 Edge zu sein, wofür laut iFixit Spezialwerkzeug notwendig ist. Zuerst muss der verwendete Kleber erwärmt und dann mit einem besonders starken Saugnapf die Rückseite gelöst werden. Gegenüber den Vorgängern mit austauschbarem Akku ist dies wie zu erwarten ein Rückschritt. Positiv machte sich laut iFixit allerdings die Verwendung von “modularen” Komponenten bemerkbar, die einen Austausch dieser erleichtern. Der Akku ist dann Wiederum fest verklebt und kann erst nach dem Ausbau der Hauptplatine entfernt werden, wie es auch Samsung in einer eigenen Reparaturanleitung zum S6 schon beschreibt.

iFixit befürchtet weiter, dass sich ein gebrochenes Displayglas nicht ohne Beschädigung des darunter liegenden Touchscreens entfernen lässt. Damit müsste also im Fall eines Glasbruchs wahrscheinlich die gesamte Display-Einheit ausgetauscht werden. Wer das Galaxy S6 Edge in der Hosentasche trägt, sollte aber trotz den Bentgate-Vorwürfen keinen Displaybruch zu befürchten haben. Das Galaxy S6 Edge verbiegt sich laut Samsung nicht in der Hosentasche, da der Druck in dieser Situation nicht hoch genug wäre. Nähere Details zum Biegetest hält folgender Artikel bereit.

Daneben liefert iFixit noch einige Details zu den verbauten Komponenten. Von Samsung stammen natürlich der Achtkern-Prozessor Exynos 7420, die 3 GByte LPDDR4-RAM und der 32 GByte große NAND-Flash-Speicher mit UFS 2.0. Bei einem weiteren Samsung-Chip mit der Bezeichnung N5DDPS3 handelt sich angeblich um den NFC-Controller. Den Audiochip hat das koreanische Unternehmen jedoch bei Wolfson Microelectronics bestellt. Auch der Sechs-Achsen-Bewegungssensor mit Gyroskop ist demnach keine Eigenentwicklung der Koreaner.

Samsung hatte das Galaxy S6 Edge zusammen mit dem Galaxy S6 Anfang März auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. Es setzt bei beiden Geräten auf ein neues Design mit einem Materialmix aus Metall und Glas statt des bisher hauptsächlich verwendeten Plastik. Bis auf das Display sind die Geräte aber identisch. Tests der 16-Megapixel-Kamera sowie der Leistung halten nachfolgende Artikel bereit:

 

[Mit Material Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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