Doodle für iPhone: neue Version kommt mit Chat-Funktion

Die Chat-Funktion unterstützt Push-Nachrichten, wodurch dem Nutzer keine Beiträge zu einer zuvor mit Doodle erstellten Umfrage entgehen sollen. Die App steht im App Store zum Download bereit. Für die nahe Zukunft hat das Züricher Start-up auch eine iPad- und eine Android-App angekündigt.

Doodle hat in seinen gleichnamigen Terminplaner eine zusätzliche Chat-Funktion integriert. Die neueste App-Version kann ab sofort kostenlos in Apples App Store heruntergeladen werden. Die Doodle-App ist in insgesamt sechs Sprachen erhältlich und wird ab dem iPhone 4s unterstützt. Zudem hat der Anbieter für die nahe Zukunft eine Anwendung fürs iPad sowie eine Android-App angekündigt.

Eine Übersicht über die Möglichkeiten der neuen Version der Doodle-App fürs iPhone (Grafik: Doodle)

Eine Übersicht über die Möglichkeiten der neuen Version der Doodle-App fürs iPhone (Grafik: Doodle)

„Bis jetzt hat Doodle schon überall auf der Welt viel Zeit und Nerven gespart – ab heute kommt beim Doodlen noch der Spaß dazu. Wir gehen mit Doodle bewusst dahin, wo Leute sich verabreden und miteinander kommunizieren: unterwegs, auf ihren mobilen Geräten. Denn wir wollen mit unserem Service auch weiterhin dafür sorgen, dass sich Menschen im realen Leben treffen“, erklärt Doodle-CEO Michael Brecht die Idee der Doodle-App mit zusätzlicher Chat-Funktion in einer Pressemitteilung.

Laut Doodle lässt sich die Chat-Funktion zum Beispiel nutzen, wenn noch gewisse Dinge für eine Verabredung mit den Teilnehmern einer zuvor erstellten Umfrage geklärt werden müssen. Im Chat entstandene Kommentare erhält ein Teilnehmer in Echtzeit per Push-Mitteilung auf sein iPhone. Die Umfrage selbst soll sich dank einer neuen Benutzeroberfläche – beispielsweise zur Terminsuche oder für kurze Abstimmungen – auf einfache Art und Weise generieren lassen.

Das eigene Handy-Adressbuch lässt sich dem Anbieter zufolge mit einem Klick integrieren, um die Teilnehmer einer Umfrage auswählen zu können. Die zugehörige Einladung lasse sich dann per E-Mail, SMS, Facebook oder WhatsApp mittels des „Umfrage teilen“-Buttons virtuell aussprechen.

Darüber hinaus ist ein Datenabgleich mit dem Desktop-Äquivalent des Online-Terminplaners möglich. Der Nutzer muss sich laut Anbieter hierfür lediglich in seinem kostenlosen Doodle-Konto anmelden und verfügt daraufhin automatisch über alle in der mobilen Anwendung enthaltenen Informationen – und umgekehrt. Abonnenten des kostenpflichtigen Premium-Dienstes können zur einfacheren Terminfindung zusätzlich den auf ihrem iPhone installierten digitalen Kalender in Doodle einbinden.

Die im März 2007 gegründete Doodle AG wurde erst im vergangenen November von der Schweizer Mediengruppe Tamedia übernommen. Diese war zuvor schon seit längerem an Doodle beteiligt. Die Transaktion selbst war bereits seit 2011 geplant.

Anfang des Jahres hat Doodle im Zuge seiner Expansion ein Büro in Berlin eröffnet. Dort sollten zunächst zehn Mitarbeiter das internationale Geschäft des Online-Terminplaners unterstützen. Der Fokus soll hierbei vor allem auf dem Online-Marketing und der Weiterentwicklung der Mobil-Anwendungen von Doodle liegen.

Das Schweizer Unternehmen will seine Nutzerzahlen in den kommenden fünf Jahren nach eigenen Angaben verzehnfachen. Ihm zufolge sind dessen mobile Dienste bereits im zweiten Halbjahr 2014 um 60 Prozent gewachsen.

[Mit Material von Rainer Schneider, ITespresso.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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