Canon stellt kompakten Fotodrucker Selphy CP1000 vor

Der Selphy CP1000 benötigt für einen Standardausdruck im Format 10 x 15 Zentimeter rund 47 Sekunden. Der Kompaktdrucker lässt sich über einen optional erhältlichen Akku auch unterwegs betreiben. Das Gerät kommt ab Juni für 109 Euro in den Handel.

Canons Kompaktmodell Selphy CP1000 druckt zu Hause und auch unterwegs, sofern der optional erhältliche Akku verwendet wird, der mit einer Ladung 36 Ausdrucke im Postkartenformat schafft. Der Fotodrucker ist ab Juni für 109 Euro erhältlich.

Fotos lassen sich nicht nur von einer PictBridge-kompatiblen Digitalkamera ausdrucken, sondern auch von einer Speicherkarte oder einem USB-Stick (Bild: Canon).

Fotos lassen sich nicht nur von einer PictBridge-kompatiblen Digitalkamera ausdrucken, sondern auch von einer Speicherkarte oder einem USB-Stick (Bild: Canon).

Laut Hersteller druckt der Selphy CP1000 mit einer maximalen Auflösung von 300 x 300 dpi. Für einen Standard-Ausdruck im Format 10 x 15 Zentimeter braucht er Canon zufolge rund 47 Sekunden. Der Ausdruck kann direkt von einer PictBridge-kompatiblen Digitalkamera, einem USB-Stick oder einer Speicherkarte erfolgen. Unterstützt werden CF-, SD-, SDHC-, SDXC- sowie Microdrive-Karten. Mithilfe eines separat erhältlichen Adapters können auch MiniSD-, MiniSDHC-, MicroSD-, MicroSDHC-, MicroSDXC- und xD-Picture-Karten eingesetzt werden.

Der Selphy CP1000 kommt mit einem aufstellbaren 6,8 Zentimeter großen LC-Display und einem einfach zu bedienenden Interface. Für qualitativ möglichst hochwertige Bilder mit bis zu 16,7 Millionen Farben nutzt der Drucker das Thermosublimationsdruck-Verfahren. Eine automatische Bildoptimierungsfunktion soll die Farbgebung sowie den Kontrast verbessern. Laut Hersteller kann der Nutzer mit dem Feature zudem rot geblitzte Augen retuschieren.

Der Selphy CP1000 bietet – wie die Modellbezeichnung des Fotodruckers bereits andeutet – für Selbstporträts oder andere Personenaufnahmen einen speziellen Modus namens „Glatte Haut“, welcher der Optimierung der Hauttöne dienen soll. Durch die gezielte Kontrolle der auf das Farbband gelangenden Hitze offeriert der Kompakt-Fotodrucker dem Anbieter zufolge vier verschiedene Finish-Optionen für das fertige Bild. Ein Wechsel des Verbrauchsmaterials sei hierfür nicht erforderlich.

Die Glanz-Finish-Option soll beispielsweise Ausdrucke produzieren können, die eine Farbstabilität von bis zu 100 Jahren aufweisen. Hinzu kommen drei verschiedene Mattglanz-Finish-Optionen, die den Fotoprint gegen Schmutz und Fingerabdrücke schützen sollen. Außer Prints im Standard-Postkartenformat erlaubt der Selphy CP1000 laut Canon etwa auch Formate im Instagram-Stil (50 mal 50 Millimeter) oder einen Ausdruck im Kreditkartenformat. Eine weitere interessante Funktion ist ihm zufolge der Passfotodruck in 43 verschiedenen Formaten.

Als Einsatzgebiete für dieses Feature nennt Canon kleinere Büros oder Veranstaltungen, wo auf die Schnelle Passfotos gedruckt werden müssen. Hier besteht auch die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Passfotos auf ein Blatt zu drucken. Entsprechende Rahmen und Beschnittlinien sollen dabei automatisch mitgedruckt werden.

[Mit Material von Rainer Schneider, ITespresso.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Canon stellt kompakten Fotodrucker Selphy CP1000 vor

  • Am 17. April 2015 um 10:46 von BiBa

    Canon sollte lieber mal einen Treiber für’s aktuelle Mac OSx 10.10 für das z.Z. aktuelle Modell „C910“ rausbringen, damit der wieder benutzt werden kann.
    Anstatt eines neuen Treibers einfach einen neuen Drucker rausbringen.
    Das ist eine schlechte Updatepolitik.

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