Kyocera Torque (KC-S701) ab sofort für rund 460 Euro erhältlich

Das Outdoor-Smartphone Kyocera Torque bietet ein 4,5-Zoll-HD-Display, eine Quadcore-CPU, 2 GB RAM, 16 GB Speicher, IP-Schutz sowie eine Lautsprecher-Technik, die auf Schallwellen sowie Schwingungen basiert.

Das Outdoor-Smartphone Kyocera Torque (KC-S701) ist gut zwei Monate nach seiner Vorstellung in Deutschland verfügbar. Anders als anfänglich angekündigt, wird das Gerät nicht nur direkt an Unternehmen vertrieben, sondern kann auch von Privatkunden ohne SIM-Lock bei drei verschiedenen Online-Shops erstanden werden. Im Angebot haben es Amazon, Cyberport und Notebooksbilliger.de. Die Preise betragen inklusive Versand 467, 455 respektive 457 Euro.

Kyocera Torque (Bild: Kyocera)

Privatkunden können das Kyocera Torque für rund 460 Euro bei Amazon, Cyberport und Notebooksbilliger kaufen (Bild: Kyocera).

Das Smartphone läuft noch mit Android 4.4 KitKat und wird von einem Qualcomm-Prozessor des Typs Snapdragon 400 (MSM8928) mit vier Kernen und 1,4 GHz Takt angetrieben. Ihm stehen 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Flash-Speicher ist 16 GByte groß und kann per MicroSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitert werden.

Es verfügt über ein 4,5 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixel. An die anvisierten Einsatzzwecke ist es unter anderem dadurch angepasst, dass es sich auch mit Handschuhen bedienen lässt. Außerdem erfüllt es die Anforderungen der Schutzklasse IP68 – ist also staubdicht und für bis zu 30 Minuten bei maximal 1,5 Metern Tiefe wasserdicht. Ebenso soll es Stürze aus bis zu 1,22 Meter und Umgebungstemperaturen von -21 bis plus 50 Grad unbeschadet überstehen.

Eine Besonderheit ist der Smart Sonic Receiver. Unter diesem Namen vermarktet Kyocera seinen Keramik-Aktuator, der dafür sorgt, dass der gesamte Touchscreen als Lautsprecher fungiert. Er gibt mit der Technologie sowohl Schallwellen als auch Schwingungen aus und sorgt so dafür, dass ein Gesprächspartner auch in sehr lauten Umgebungen noch gut zu verstehen ist. Wie der Hersteller unter anderem auf der CeBIT demonstriert hat, funktioniert die Übertragung mit Schwingungen auch durch einen aufgesetztem Schallschutz hindurch.

Die Kapazität des fest verbauten Akkus gibt Kyocera mit 3100 mAh an. Der Hersteller nennt als maximale Gesprächszeit im UMTS-Netz 27 und im GSM-Netz 17 Stunden, die Standby-Dauer ist mit jeweils rund 41 Tagen angegeben. Im LTE-Netz sind es noch rund 33 Tage. Das Torque unterstützt den Qi-Standard zum drahtlosen Laden per Induktion.

Die in der Rückseite verbaute Hauptkamera löst 8 Megapixel auf, die frontseitige Webcam 2 Megapixel. Außer WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n/ac unterstützt das Ruggedized-Telefon auch Bluetooth 4.0 und NFC sowie Tethering. Für den Einsatz im Unternehmen ist Support für die gängigen VPN-Protokolle und Exchange Active Sync an Bord. Außerdem lässt sich das Torque mit zahlreichen am Markt erhältlichen Werkzeugen zentral verwalten. Eine konfigurierbare Taste an der Gehäuseseite ermöglicht den sofortigen Start von im jeweiligen Umfeld erforderlichen Apps.

Das Kyocera Torque misst 13,6 mal 6,8 Zentimeter und ist 13,5 Millimeter dünn. Das Gewicht beträgt 182 Gramm.

Wer nicht unbedingt für laute Baustellen oder Produktionsumgebungen nach einem Smartphone sucht und daher auf die innovative Schallübertragungstechnologie von Kyocera verzichten kann, kommt unter Umständen mit Angeboten der Konkurrenz deutlich günstiger weg. So gibt es beispielsweise schon für knapp über 300 Euro mit dem Cat B15Q ein robustes Smartphone mit 4-Zoll-Display (480 mal 800 Bildpunkte) und Android 4.4. Es lässt sich ebenfalls mit Handschuhen bedienen und ist nach Schutzklasse IP67 als staub- und wasserdicht zertifiziert – kann also bis zu 30 Minuten unbeschadet in maximal einem Meter tiefem Wasser aushalten. Es kann im Temperaturbereich von minus 25 bis plus 55 Grad Celsius eingesetzt werden und soll Stürze aus bis zu 1,8 Metern Höhe überstehen.

Im Cat B15Q kommt ein Vierkern-Prozessor mit 1,3 GHz Takt zum Einsatz, der allerdings nur Zugriff auf 1 GByte RAM hat. Außerdem ist der interne Speicher mit 4 GByte deutlich kleiner bemessen als bei der Neuvorstellung von Kyocera und auch nur um 64 GByte erweiterbar. Die in der Rückseite verbaute Kamera nimmt Bilder mit 5 Megapixeln auf, in der Vorderseite ist eine VGA-Kamera verbaut. Beim WLAN fehlt die Unterstützung des jüngsten IEEE-Standards 802.11ac, außerdem muss man auf LTE verzichten. Der Akku mit einer Kapazität von 2000 mAh ermöglicht laut Hersteller eine Sprechzeit von bis zu 16,3 Stunden.

[Mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

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Autor: Christian Schartel
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