Asus VivoWatch: Fitness-Wearable funktioniert mit Android und iOS

Das erste Wearable von Asus für 149 Euro bietet sich zur Überwachung des Trainings- und Schlafverhaltens an. Die VivoWatch ermittelt aus den Daten den sogenannten „Happiness Index“ als Indikator für das Wohlbefinden des Trägers. Mit einer Akkuladung soll eine Laufzeit von bis zu zehn Tagen möglich sein.

Die VivoWatch von Asus bietet Funktionen zur Messung von Trainings- und Schlafverhalten, zudem ist ein optischer Sensor zur fortlaufenden Überwachung der Herzfrequenz des Trägers integriert. Die intelligente Armbanduhr unterstützt sowohl den Datenabgleich mit Android-Smartphones als auch mit iPhones. Das Wearable soll in Kürze zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 149 Euro in den Handel kommen. Zum Verkaufsstart wird sie zunächst exklusiv bei Cyberport und im Asus-Webshop erhältlich sein.

Die VivoWatch kostet 149 Euro (Bild: Asus).

Die VivoWatch kostet 149 Euro (Bild: Asus).

Das Display bietet eine Auflösung von 128 mal 128 Bildpunkten und wird durch Cornings Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt. In dem nach der Schutzklasse IP67 wasser- und staubdichten Gehäuse ist neben dem Pulsmesser auch ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor untergebracht. Das 50 Gramm schwere Wearable kommt mit einem 22 Millimeter breiten Kunststoffarmband. Die Akkulaufzeit gibt Asus „bei normaler Verwendung“ mit bis zu zehn Tagen an. Ein vollständiger Ladezyklus soll ein bis zwei Stunden dauern.

Die VivoWatch soll ihrem Träger mittels Herzfrequenzmessung und weiterer Daten, etwa zu Geschlecht und Alter, helfen, mit einem Training in der richtigen Intensität das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Während sportlicher Übungen informiert das Fitnessarmband über die Effektivität einer Trainingseinheit: Liegt der Puls des Trägers bei Herz-Kreislauf-Übungen im aeroben Bereich – in dem effektiv Kalorien verbrannt, das Herz gestärkt und die Ausdauer gesteigert werden -, leuchtet eine LED-Anzeige unter dem Display grün, um darauf hinzuweisen, dass die richtige Trainingsintensität erreicht wurde. Nähert sich die Herzfrequenz bei zu hoher Intensität einem kritischen Wert, leuchtet die LED-Anzeige rot, um vor einer Überanstrengung zu warnen.

Das Gerät zeichnet in der Nacht Schlafdauer, Herzfrequenz und Anzahl der Bewegungen auf, sodass der Träger nach dem Aufstehen erfährt, wie lange er effektiv geschlafen hat. Der Messwert „Comfort Sleep“ soll zudem über die Dauer an tatsächlich erholsamem Schlaf informieren. Damit erhält der Nutzer eine Orientierungshilfe, um seine Schlafgewohnheiten zu optimieren.

Die VivoWatch kostet 149 Euro (Bild: Asus).

Die VivoWatch kostet 149 Euro (Bild: Asus).

Das Wearable errechnet darüber hinaus aus Aktivitätsgrad und Schlafqualität den sogenannten „Happiness Index“ (HI) als Indikator für das Wohlbefinden des Trägers. Ein niedriger Wert bedeutet Asus zufolge, dass Trainings- und Schlafgewohnheiten für optimale Gesundheit angepasst werden sollten, während ein normaler oder hoher Wert dazu motivieren soll, den gesunden Lebensstil beizubehalten und einen noch höheren Wert zu erzielen.

Über die App Asus HiVivo lässt sich das Fitnessarmband mit einem Smartphone oder der Asus-Healthcare-Website synchronisieren. Auf diese Weise erhält der Träger eine Übersicht über seinen Trainingsverlauf, eine Analyse der Schlafqualität und Fortschrittsdaten zu seinen Fitnesszielen. Zum Vergleich lassen sich auch Informationen von anderen VivoWatch-Nutzern abrufen.

Verbraucherschützer haben bereits vor der fortlaufenden Aufzeichnung von Gesundheitsdaten mit Sensoren in Wearable-Geräten gewarnt. Sie weisen darauf hin, dass die Informationen nicht nur helfen, einen besseren Einblick in die eigene körperliche Verfassung zu erhalten, sondern Verbrauchern auch zum Nachteil gereichen können. „Unternehmen könnten ihre Werbung, Angebote und Preise anhand des Gesundheitsprofils zum Nachteil der Verbraucher anpassen oder ihnen wegen des Gesundheitszustands bestimmte Leistungen verweigern“, so die Bedenken. Daher sollten die verlangten Berechtigungen zur Datenerhebung und -verwertung genau geprüft werden.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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