Facebook Messenger für iOS und Android in ersten Ländern mit Videochat

Videochats sollen mit dem Facebook Messenger bei schlechter Verbindung besser funktionieren als mit Skype, Hangouts oder Facetime. Gespräche sind plattformübergreifend zwischen Android- und iOS-Nutzern möglich. In Deutschland ist das Update noch nicht erhältlich.

Facebook hat seine Messenger-App für Apple iOS und Android in ersten Regionen um eine Videochat-Funktion erweitert. Wer mit Freunden nicht nur schreiben oder sprechen möchte, der muss ab sofort nicht mehr den Facebook Messenger verlassen und zu einer App wie Microsoft Skype oder Google Hangouts wechseln, sondern kann über ein neues Kamera-Symbol die Videotelefonie direkt aus der Facebook-Anwendung heraus starten.

(Bild: Facebook).

Der Facebook Messenger wurde um eine Videochat-Funktion erweitert (Bild: Facebook).

In Deutschland steht das Update für den Messenger leider noch nicht zur Verfügung. Zu den ersten Regionen, in denen Nutzer das Feature verwenden können, zählen sich Großbritannien, Kanada und die USA. Auch Anwender in Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Irland, Kroatien, Laos, Litauen, Mexiko, Nigeria, Norwegen, Oman, Polen, Portugal und Uruguay können sich das Update schon herunterladen. Weitere Regionen, darunter auch Deutschland, sollen folgen.

Im Gegensatz zu Skype, Hangouts oder Apples Facetime soll die Videochat-Funktion von Facebook auch bei schlechten Verbindungen vergleichsweise gut funktionieren. Während einer Unterhaltung können Smartphone-Besitzer auch zwischen vorder- und rückseitiger Kamera wechseln oder die Kamera ganz ausschalten. Gespräche sind natürlich plattformübergreifend zwischen Android- und iOS-Nutzern möglich.

(Bild: Facebook).

Videochats sollen mit dem Facebook Messenger bei schlechter Verbindung besser funktionieren als mit Skype, Hangouts oder Facetime. Gespräche sind plattformübergreifend zwischen Android- und iOS-Nutzern möglich (Bild: Facebook).

Facebook Messenger kann 600 Millionen aktive Nutzer pro Monat vorweisen. Zehn Prozent aller Internettelefonie läuft über diesen Dienst. Video ist eine wichtige Funktion, um diese Nutzerschafft zu halten und auszubauen. Sie könnte aber auch auf das kommende Facebook for Work hindeuten.

Geld verdient Facebook mit Diensten wie Messenger und Videotelefonie nur indirekt. Die diese Woche vorgestellte Android-Telefon-App Hello demonstriert vielmehr seine Strategie, an die Daten seiner Nutzer zu kommen, indem es sie in sein Ökosystem zieht. Sie ersetzt den nativen Dialer des Google-OS.

Als besonderen Vorteil von Hello stellt Facebook heraus, dass die durch die Anbindung an das Social Network verfügbaren Informationen erlauben, unerwünschte Anrufe zu blockieren. Hello kann auch dann Informationen über einen Anrufer liefern, wenn er nicht im Adressbuch des Smartphone-Nutzers gespeichert ist, seine Telefonnummer aber über Facebook mit ihm geteilt wurde. Die Einstellungen erlauben es, bestimmte Rufnummern zu blockieren oder auch automatisch alle Anrufe von häufig blockierten Nummern. Die unerwünschten Anrufe werden auf die Mailbox umgeleitet und können später abgehört werden. Vor einer Installation empfiehlt sich ein aufmerksamer Blick auf die umfangreichen Berechtigungen, die Hello fordert.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu Facebook Messenger für iOS und Android in ersten Ländern mit Videochat

  • Am 28. April 2015 um 15:49 von AriGor

    Messe-Neger :) — süß!!!

  • Am 28. April 2015 um 15:52 von Robert Franke

    Messe-Neger? Böse böse…

  • Am 28. April 2015 um 15:57 von Paul

    Aber was genau ist ein Messe-Neger?

    • Am 28. April 2015 um 16:04 von Christian Schartel

      Hallo,

      das ist eine gute Frage! Das weiß ich selbst nicht. Sollte natürlich „Messenger“ heißen 😉 Danke für den Hinweis. Artikel wurde berichtigt!

      Beste Grüße, CNET.de-Redaktion

  • Am 28. April 2015 um 16:41 von lala

    Bitte mal die Überschrift prüfen… So schreibt man Messenger aber nicht

    • Am 28. April 2015 um 16:47 von Christian Schartel

      Hallo,

      die Überschrift wurde schon berichtigt. Google ist leider nicht so schnell.

      Beste Grüße, CNET.de-Redaktion

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