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LG G4 offiziell vorgestellt: Ab 649 Euro ab Anfang Juni erhältlich

Das LG G4 mit Kunsstoffrückseite wird ab Anfang Juni zu einem Preis von 649 Euro zu kaufen sein. Mit Leder-Cover wird es 699 Euro kosten.

Das Android-Smartphone LG G4 wurde offiziell in London und New York vorgestellt. Es kommt wie erwartet wahlweise im Leder- und Kunststoff-Look und ist mit einem 5,5 Zoll großen QHD-Display, einer Snapdragon-808-CPU, einer lichtstarken 16-Megapixel-Kamera mit f1.8-Blende und Android 5.1 Lollipop ausgestattet. Die Preise der Standard-Version liegen bei 649 Euro. Für 50 Euro mehr erhält man die Version mit Leder-Cover, der zusätzlich auch noch das standardmäßige Kunststoffcover beiliegen wird. Erscheinen wird das LG G4 Anfang Juni.

(Bild: Gizmodo).

LG hat das G4 offiziell vorgestellt es koste(Bild: CNET).

Das LG G4 misst rund 148,9 mal 76,1 mal 9,8 Millimeter und ist damit etwas größer und dicker als das Vorgänger Modell (LG G3: 146,3 mal 74,6 mal 8,95 Millimeter, LG G2: 138,5 mal 70,9 mal 8,9 Millimeter).

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Die Rückseite lässt sich wie beim LG G3 abnehmen und ist, wie es der Hersteller schon in dem Teaser-Clip angedeutet hat, alternativ mit echtem Leder samt einer Doppelnaht erhältlich. Als Farbvarianten stehen unter anderem Schwarz, Braun, Hellblau, Gelb und Burgundrot zur Auswahl.

(Bild: Gizmodo).

(Bild: Gizmodo).

Wem Leder nicht zusagt, der kann das LG G4 auch standardmäßig wie üblich mit Kunststoffrückseite, die nun texturiert ist, in Metallic-Grau, Keramik-Weiß und Gold erwerben.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Das Display des LG G4 verfügt wie erwartet über eine Diagonale von 5,5 Zoll und eine QHD-Auflösung von 2.560 mal 1.440 Pixel. Das entspricht wieder einer Pixeldichte von 538 ppi. Der Bildschirm ist leicht gebogen, allerdings nicht so stark wie beim G Flex 2. Laut LG macht es das Smartphone robuster bei Stürzen.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Zudem ist die Anzeige von Gorilla Glass 3 geschützt. Samsungs setzt aber beispielsweise schon auf die vierte Version. Zum Einsatz kommt beim G4 ein IPS-Quantum-Panel, das 25 Prozent heller (500 Nits) und 50 Prozent kontrastreicher als das Display des LG G3 ist.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Das Kontrastverhältnis beträgt 1500:1. LG betonte besonders, dass es die Farbe Rot, aber auch Blau besser darstellen kann.  Es soll laut LG das Display mit der besten Farbdarstellung am Markt sein.

(Bild: CNET).

Display-Vergleich (Bild: CNET).

 

Dank LGs In-Cell-Technologie soll das Display außerdem besser bei Sonneneinstrahlung ablesbar sein.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Im Inneren taktet wie vermutet ein Qualcomm Snapdragon 808 und nicht das Flaggschiff 810. Damit reagiert LG offenbar auf die verstärkte Hitzeentwicklung des Top-Modells von Qualcomm, die sich beispielsweise beim HTC One M9 bemerkbar macht. Sollte dieses Modell nicht davon betroffen sein, könnte sich die Entscheidung von LG als cleverer Schachzug erweisen. LG zufolge sei die CPU auch für das G4 optimiert worden. Das etwas schwächere Modell Snapdragon 808 (MSM8992) verfügt über das gleiche Multimode-LTE-Modem wie der 810, ist aber statt mit einer Adreno-430- mit der Adreno-418-GPU ausgestattet.

(Bild: Gizmodo).

(Bild: Gizmodo).

Diese ist für 2K-Displays gedacht (WQXGA, 2560 mal 1600 Pixel), kann aber genauso externe 4K-Bildschirme via HDMI 1.4 ansteuern. Ein weiterer Unterschied zum 810er ist, dass er nur mit zwei 1,8 GHz schnellen Cortex-A57-Kernen und vier Cortex-A53-Kernen ausgestattet ist – also insgesamt nur 6 statt 8 Kernen bietet. Allerdings basiert er natürlich auch auf der 64-Bit-Architektur.

(Bild: Gizmodo).

(Bild: Gizmodo).

Unterstützt wird CPU und GPU von 3 GByte RAM. Für das System und Daten sind 32 GByte Speicher verfügbar. Auch ein microSD-Kartenslot zur Erweiterung der Kapazität ist an Bord. Der Akku des LG G4 bietet eine Kapazität von 3.000 mAh. Laut LG reicht das für eine Betriebszeit von 14 Stunden und eine Standby-Zeit von 400 Stunden. Im Gegensatz zum Galaxy S6 oder HTC One M9 kann die Rückseite abgenommen und der Akku problemlos gewechselt werden.

(Bild: Gizmodo).

(Bild: Gizmodo).

Besonderes Augenmerk wurde von LG auf die Kamera gelegt. Sie löst mit 16 Megapixel statt vorherigen 13 Megapixel auf und kommt mit einem verbesserten optischen Bildstabilisator, der besonders bei Videos in Bewegung für deutlich bessere Ergebnisse sorgt. Beim G4 soll dieser Verwackler nun auch über drei, statt wie bisher nur zwei Achsen ausgleichen.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

An Bord ist auch wieder der vom G3 bekannte Laserfokus, der ebenfalls verbessert wurde. Er erlaubt das Fokussieren in nur 0.276 Sekunden.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Dank der Schnellauslösefunktion Quick Shot sind Fotos in nur 0,6 Sekunden im Kasten.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Beim LG G4 kommt zusätzlich zum LED-Blitz ein Farbspektrumsensor für eine bessere Farbwiedergabe auf Fotos zum Einsatz. LG betont, dieser sei in keinem anderen Smartphone bisher verbaut worden. Er sorgt durch eine automatische Anpassung der Farbtemperatur und des Weißabgleichs für bessere Ergebnisse.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Wie erwartet hat LG seine Kamera auch mit einer lichtstarken f1.8-Blende ausgestattet, die sie sogar lichtempfindlicher als die hervorragende Kamera des Samsung Galaxy S6 machen soll. Diese sorgt für eine um bis zu 80 Prozent gesteigerte Helligkeit im Vergleich zu einer f2.4-Blende, die laut LG in vielen Smartphone verbaut sei. Huawei setzt beim P8 aber beispielsweise auf eine f2.2-Blende.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Des weiteren hat LG einen größeren Bildsensor im 1/2,6-Zoll-Format verbaut. LG verpasst dem G4 zudem einen manuellen Modus, der neben der Verschlusszeit zahlreiche weitere Anpassungsmöglichkeiten für ISO, Weißabgleich, Helligkeit, Belichtung oder die Geschwindigkeit des Auslösers bietet. Aufnahmen speichert das Smartphone auch im RAW-Format. Dank microSD-Kartenslot sei auch genügend Platz für die speicherintensiveren Aufnahmen.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Hier noch das Kamera-Hands-On unserer Schwesterseite Gizmodo.de:

Als Betriebssystem kommt das aktuellste Android 5.1 samt LGs neuer Benutzeroberfläche LG UX 4.0 zum Einsatz. LG konzentrierte sich besonders darauf, das Design des UI zu vereinfachen und die Anwendung von Funktionen zu erleichtern. Mit einem doppelten Fingertipp auf die Rearkeys lässt sich zum Beispiel ein Foto aufnehmen, auch wenn das Display ausgeschaltet ist. Die Galerie gruppiert Fotos künftig nach dem Ort und der Zeit der Aufnahmen.

(Bild: CNET).

(Bild: CNET).

Verbesserung gibt es auch beim Kalender, in den sich jetzt auch Termine von Sozialen Netzwerken einfach per Drag-and-Drop einspeichern lassen. Das verbesserte “Smart Notice” informiert nun beispielsweise auch über akkuhungrige Apps, die noch im Hintergrund laufen. Für favorisierte Kontakte wird das LG G4 zudem automatisch eigene Klingeltöne festlegen. Mit Smart Bulletin erhält das LG G4 noch einen eigenen Homescreen für die Benachrichtigungen und Widgets des Nutzers, der einen besseren Überblick liefern soll.

Nachfolgend das erste Hands-On-Video unserer Schwesterseite Gizmodo.de:

[Mit Material von Matthias Sternkopf, Gizmodo.de & Lynn La, CNET.com]

Christian Schartel
Autor: Christian Schartel
Redakteur
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