Microsoft Office 2016: Öffentliche Testversion erschienen

Die neue Preview von Microsoft Office 2016 kann von allen Nutzern installiert werden, die einen PC, Laptop oder ein Tablet mit Windows 7, 8 oder 10 besitzen. Eine bestehende Version von Office 2013 muss zuvor deinstalliert werden.

Microsoft hat die Preview von Microsoft Office 2016 für Desktop-Rechner für alle interessierten Windows-Anwender freigegeben. Die erste Testversion, die der Software-Macher im März verfügbar machte, war nur für Entwickler und professionelle IT-Nutzer zugänglich. Microsoft Office 2016 wird in der finale Version dann im Herbst 2015 erscheinen. Das haben Microsoft-Vertreter nochmals bestätigt.

(Logo: Microsoft).

Voraussetzung für die Installation von Microsoft Office 2016 ist ein PC, Notebook oder Tablet mit Windows 7, 8 oder 10. Außerdem muss eine bereits vorhandene Version von Office 2013 deinstalliert werden, da ein paralleler Betrieb nicht möglich ist. Wie auch die späterer folgende endgültige Version der Office-Suite wird die Testversion laufend mit Updates versorgt.

Microsoft testet Office 2016 schon seit dem vergangenen Jahr in geschlossenen Tests. Testern zufolge wird die kommende Office-Version relativ wenige neue Funktionen mitbringen. Microsoft stellt vor allem die verbesserte Cloud-Anbindung heraus und empfiehlt OneDrive als den bevorzugten Speicherort für Dokumente.

Weitere Verbesserungen beziehen sich insbesondere auf die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten. Die bereits von Office Online und Office für iPad bekannte Hilfefunktion “Tell me” zieht in Office 2016 ein. Der Vertraulichkeitsschutz für Dokumente (Data Loss Prevention, DLP) kommt jetzt auch für Word, Excel und PowerPoint. IT-Administratoren können zentrale Richtlinien schaffen, verwalten und durchsetzen für erstellte Inhalte sowie das Teilen von Dokumenten.

Microsoft arbeitet außerdem an Office-Universal-Apps, die für Windows 10 Mobile optimiert sind. Office Universal ist die Version der Produktivitätsanwendungen, die Microsoft parallel zur Desktop-Version für die Bedienung per Touchscreen auf Smartphones und Tablets entwickelt. Die Apps sollen den Office Mobile Hub von Windows Phone ersetzen, der bereits in der zweiten Technical Preview von Windows 10 Mobile fehlte. Tester dürfen kurzfristig eine zweite Version dieser Apps erwarten.

Auf seiner an IT-Profis gerichteten Konferenz Ignite hat Microsoft außerdem angekündigt, seine Präsentations- und Design-App Sway in diesem Monat für Abonnenten der Office-365-Pläne Business und Education verfügbar zu machen. Das Präsentationstool war seit dem letzten Jahr in einer Vorschauversion allgemein zugänglich.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Microsoft Office 2016: Öffentliche Testversion erschienen

  • Am 5. Mai 2015 um 17:59 von Marianne

    Wenn Microsoft bei Windows 10 keinen Medienplayer mitliefert gehen MILLIARDEN DATEN verloren.
    Es ist von einer absoluten Unzuverlässigkeit und von NICHT KOMPATIBEL die Rede. Nicht wir dachten das man das Geld auf der Straße findet sondern IHR:
    Wer im Grunde den einfachen Nutzer nur weil er MARKTHIRSCCH platt machen will, macht es allen auch der Forschung und der internationalen Zusammenarbeit nur schwerer.
    Es sind Ihnen schon mal ABSPIELEGERÄTE verloren gegangen, in einem viel gefährlicheren Bereich.
    Offensichtlich schätzen Sie IHRE KUNDEN nicht.
    Das betrifft auch kleinere Leute.
    Damit Menschen mit Mikrokrediten Sachen auf den Markt bringen, die alles erschweren.
    Auch für internationale Bibliotheken erhöhen sie die Kosten.
    Es ist zutiefst UNÜBERLEGT.

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