ZTE enthüllt Nubia Z9 mit rahmenlosen 5,2-Zoll-Display

Das Nubia Z9 kommt mit einem 5,2-Zoll-Full-HD-Display, einer Snapdragon-810-CPU, maximal 4 GByte RAM und 64 GByte Speicher, einer 16-MP-Kamera und einer Technologie, die es erlaubt, Aktionen durch unterschiedliche Wischgesten über die seitlichen Bereiche des Displays zu steuern.

Der chinesische Smartphone-Hersteller ZTE hat mit dem Nubia Z9 ein neues Android-Smartphone vorgestellt, dessen Display zumindest an den Seiten keinen Rahmen aufweist. Eine weitere Besonderheit ist eine Touch-Technologie von ZTE, die eine Bedienung des Gerätes über die seitlichen Bereiche des Displays erlaubt. Das erinnert etwas an das Samsung Galaxy S6 Edge.

(Bild: Nubia).

Umgerechnet kostet das Nubia Z9 knapp 500 Euro (Bild: Nubia).

Das Nubia Z9 erscheint in verschiedenen Varianten und zwei Farben. Die normale Version steht in China bereits über die Webseite des Herstellers zur Vorbestellung bereit. Der Verkauf startet am 21. Mai. Der Preis beträgt 3499 Yuan, was umgerechnet rund 497 Euro entspricht. Die mit rund 571 Euro teurere Elite-Version soll später herauskommen. Für rund 643 Euro gibt es dann noch ein Modell mit einem neuen Fingerabdruckscanner im Power-Button.

Das Nubia Z9 ist mit einem 5,2 Zoll großen CGS-Display ausgestattet, das mit 1.920 mal 1.080 Pixel auflöst. Das entspricht einer Pixeldichte von 424 ppi. Das an den Seiten gebogene 2.5D-Glas wird von einem Aluminium-Rahmen eingefasst. Angetrieben das Nubia Z9 von Qualcomms Octa-Core-Chip Snapdragon 810 mit maximal 2 GHz Takt und Adreno-430-GPU, dem bei der normalen Version 3 GByte RAM (LPDDR4) und 32 GByte interner Speicher zur Verfügung stehen. Die Elite-Version bietet 4 GByte RAM (LPDDR4) und 64 GByte internen Speicher. Die teuerste Version des Nubia Z9 bringt zusätzlich noch einen Fingerabdruckscanner im Home-Button mit, der eine neue TiO-Technologie nutzt und sehr platzsparend ist. Der Akku hat jeweils eine Kapazität von 2900 mAh.

(Bild: Nubia).

Das Display löst mit Full-HD auf (Bild: Nubia).

Für Fotos und Videos ist eine rückseitige 16-Megapixel-Kamera samt optischem Bildstabilisator integriert. Nubia setzt auf den IMX234-Exmor-RS-Sensor von Sony, eine f2.0-Blende und die NeoVision-5.1-Technologie, die für eine hohe Fotoqualität sorgen soll. Videos zeichnet die Kamera in 4K-Auflösung auf. Für Videotelefonie und Selfies ist eine 8-Megapixel-Front-Kamera mit einem IMX179-Bildsensor von Sony, einer f2.4-Blende und einem Sichtbereich von 80 Grad verbaut.

(Bild: Nubia).

Auf der Rückseite ist eine 16-MP-Kamera mit OIS verbaut (Bild: Nubia).

Zur Kommunikation stehen LTE, WLAN 802.11 ac, Dual-Band-WiFi, Bluetooth 4.1, NFC und natürlich auch GPS zur Verfügung. Auch Dual-NanoSIM-Support bietet das Nubia Z9.

Das Nubia Z9 misst 147,4 mal 68,3 mal 8,9 Millimeter und wiegt 192 Gramm, womit es sich nicht zu den dünnsten und leichtesten Geräten zählt. An der rechten Gehäuseseite sind eine Lautstärkewippe, der Powerschalter sowie eine Taste zum Starten der Kamera integriert. Der Kopfhöreranschluss sitzt an der Oberseite, Lautsprecher und microUSB-Port an der Unterseite. Zudem sind zwei Mikrofone und eine IR-LED zur Nutzung des Gerätes als Fernbedienung an Bord.

(Bild: Nubia).

Tasten- und Anschlüsse (Bild: Nubia).

Als Betriebssystem ist auf dem Nubia Z9 Android 5.0 Lollipop vorinstalliert. ZTE’s Nubia UI 3.0 bringt einige neuartige Funktionen mit. Die Besonderheit ist ZTE’s „Frame Interaction Technology“ oder kurz „FiT“ getaufte Technik, die es im Grunde etwas ähnlich zum Samsung Galaxy S6 Edge erlaubt, verschiedene Aktionen durch unterschiedliche Wischgesten über die seitlichen Bereiche des Displays zu steuern.

(Bild: Nubia).

FiT ermöglich verschiedene Wischgesten (Bild: Nubia).

Allerdings bietet FiT auf dem Nubia Z9 weit mehr Möglichkeiten als Samsung beim Edge. Die verschiedenen Interaktionen können individuell festgelegt werden und umfassen beispielsweise das Regeln der Bildschirmhelligkeit oder der Lautstärke. Auch das Anfertigen eines Screenshots, das Wechseln von Anwendungen sowie weitere Funktionen sollen über die verschiedenen Gesten möglich sein.

(Bild: Nubia).

Das Entsperren des Nubia Z9 soll mithilfe einer persönlichen Griffgeste klappen (Bild: Nubia).

Zudem soll FiT das Entsperren durch eine Geste, die an den persönlichen Griff – also wie man das Smartphone normalerweise hält – angepasst ist, denkbar einfach machen. Darüber hinaus bringt das Nubia weitere intelligente Gesten mit. Die Kamera startet beispielsweise auf Wunsch automatisch, wenn man das Smartphone im Landschaftsmodus hält. Des Weiteren gibt es einen Modus für Links- und Rechtshänder. Durch diese Vielzahl an Funktionen sollen gewünschte Features trotz des größeren Displays bequem mit einer Hand gesteuert werden können und eine Bedienung mit zwei Händen überflüssig sein.

Ob das Nubia Z9 irgendwann auch nach Deutschland kommt, das ist aktuell leider noch nicht bekannt.

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Autor: Christian Schartel
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