Apple wird Streamingdienst wahrscheinlich „Apple Music“ nennen

Der auf Beats Music basierende Streamingdienst integriert einem Bericht von 9to5Mac zufolge ein Soziales Netz für Künstler. Es soll ihnen die Einrichtung eigener Seiten im Musikstreamingdienst erlauben.

Apples Streamingdienst, der auf Beats Music basiert, wird wohl auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni vorgestellt werden und den Namen „Apple Music“ tragen. Wie 9to5Mac berichtet und sich dabei auf Informanten aus der Musikbranche beruft, wird er ein Soziales Netz integrieren, in dem Künstler ihre eigenen Profilseiten einrichten können.

Die offizielle Vorstellung von Apple Music steht laut 9to5Mac während der WWDC-Keynote am 8. Juni 2015 an, bei der auch iOS 8.4, OS X 10.11 und Apple TV mit neuen Features enthüllt werden sollen. Der Start des Musikstreamingdienstes sei für Ende Juni vorgesehen. Die Informanten bestätigten außerdem frühere Berichte, nach denen der iPhone-Hersteller zur Einführung des Dienstes ein kostenloses Testabonnement anbieten will.

(Bild: News.com)

Apple nimmt dem Bericht von 9to5Mac zufolge Features von iTunes Ping wieder auf, dem 2010 gestarteten und 2012 wegen mangelnder Akzeptanz wieder eingestellten Social Network für Musik. Ping sollte vor allem Musikempfehlungen liefern, fand aber zu wenig engagierte Nutzer und galt Kritikern als eine Maßnahme zur Verkaufsförderung.

Das neue Netzwerk soll nur Künstlern die Einrichtung eigener Seiten im Musikstreamingdienst erlauben. Den Informanten zufolge können sie dort Fotos, Videos und Konzerttermine veröffentlichen sowie ihre Fans in Songs hineinhören lassen. Nutzer des Streamingdienstes, die über iTunes-Konten verfügen, sollen zumindest Kommentare hinterlassen und Likes verteilen dürfen.
Das Netzwerk sei für alle Versionen von Apple Music über iOS, Android und Mac hingweg vorgesehen.

Den Künstlern soll außerdem erlaubt sein, zwecks Cross-Promotion die Inhalte von Kollegen zu teilen. Mit den Funktionen wird Apple offenbar deutlich über die gegenwärtige Beats-Music-App hinausgehen, die aber auch schon biografische Angaben und Playlist-Seiten der Künstler bereithält.

Die „Artists Activity“ lässt sich wohl bei Bedarf aber auch abschalten. In der jüngsten Testversion von iOS 8.4 wurde ein Schalter mit dieser Bezeichnung entdeckt, durch den sich die Darstellung der Künstleraktivitäten abwählen lässt.

Der neue Musikstreamingdienst soll in jedem Fall tief in die überarbeitete Musik-App des kommenden Mobilbetriebssystems iOS 8.4 integriert sein. Den Anwendern soll auch möglich sein, vorhandene Cloud-Bibliotheken aus Beats Music zu übertragen. Obwohl wenn sich die Funktionalität teilweise überschneidet, sollen iTunes Match und iTunes Radio erhalten bleiben. Letzteres erfahre ebenfalls eine Überarbeitung und werde parallel zum Streamingdienst international eingeführt.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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