Lese-Tipp

Fotograf Ralph Mirebs findet während einer Tour durch Kasachstan einen riesigen verlassenen Hangar und traut seinen Augen kaum. Die Größe übersteigt die eines gewöhnlichen Hangars. Als er beschließt, das Gebäude zu betreten, offenbart sich ihm ein erstaunliches Bild.

weiterlesen

Thonet & Vander Koloss

Testbericht

Hersteller: Thonet & Vander Listenpreis: 354,99 Euro Fazit:

Mit Koloss hat Thonet & Vander ein attraktives Gesamtpaket geschnürt. Die rund 345 Euro teuren 2-Wege-Aktiv-Lautsprecher präsentieren sich optisch ansprechend ohne aufdringlich zu wirken und fügen sich gut ein. Für die Preisklasse sind sie solide ausgestattet und liefern dafür mit ihren jeweils 80 Watt einen beeindruckenden Sound. Durch die Bandbreite an Anschlussmöglichkeiten inklusive Bluetooth erlauben sie unterschiedlichste Anbindungen und sind so flexibel einsetzbar. Die kleine Fernbedienung liefert zusätzlichen Komfort. Der Hersteller bietet on top insgesamt drei Jahre Garantie.

Pro
  • solide Komponenten
  • Bluetooth 4.0
  • RCA- und optischer Anschluss
  • gute Verarbeitung, beeindruckender Sound
  • separater Netzschalter
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • 3 Jahre Garantie
Contra
  • Bedienungsanleitung
  • Beschriftung am Bedienfeld schwer zu lesen
  • Verbindungskabel etwas kurz
Testurteil
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
8,0 stars

Thonet & Vander Koloss: Bluetooth-Lautsprecher im Praxistest

Thonet & Vander produziert Lautsprecher und Soundsysteme und legt dabei Wert auf Technologie und Design. CNET hat sich die 2-Wege-Boxen namens Koloss für 345 Euro genauer angesehen. Die insgesamt 160 Watt lassen sich unter anderem auch per Bluetooth ansteuern.

Thonet & Vander, in anderen Ländern durchaus ein Begriff, ist hierzulande noch eher unbekannt, da das Unternehmen erst seit 2014 auch in Europa unter eigenem Label verkauft. Die Firma mit Sitz in Frankfurt hat sich der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung moderner Audio-Geräte in Übereinstimmung mit den deutschen Produktionsstandards verschrieben. Das Portfolio von Thonet & Vander umfasst Lautsprecher unterschiedlichster Art, 2.1-Heimkinosysteme, Kopfhörer und diverses Zubehör.

Die Bluetooth-Lautsprecher Koloss von Thonet & Vander (Bild: CNET.de)

Die Bluetooth-Lautsprecher Koloss von Thonet & Vander (Bild: CNET.de)

Das Unternehmen will seinen Kunden eine Kombination aus aktuellster Technologie und anspruchsvollem Design bieten und so ist die Firma seit ihrer Gründung 2006 bestrebt, elektronische Geräte zu entwickeln, die Emotionen wecken sollen. Thonet & Vander selbst bezeichnet diese Konzept „state.of.the.art.sound“.

Thonet & Vander hat mit der bekannten Möbelschmiede Thonet aus Frankenberg nur insofern zu tun, als das der Firmenname des nach eigenen Aussagen vom Bauhaus inspirierten Unternehmens Thonet & Vander auf zwei große historische Persönlichkeiten der Modernen Kunst zurückgeht: den Industriedesigner Michael Thonet und den Bauhaus-Direktor und einen der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, Ludwig Mies Van der Rohe.

Außergewöhnlich ist bei Thonet & Vander aber nicht nur der eigene Anspruch, sondern auch die Wahl die Produktbezeichnungen. Wer das erste Mal auf das Produkt-Portfolio stößt, dürfte sich verwundert die Augen reiben, tragen die Boxen beziehungsweise Systeme doch Namen wie Kürbis, Hoch, Kind, Grund, Grub, Riss, Laut, Rätsel, Kugel, Flug, Turm, SW10 oder eben Koloss.

Für ihre insgesamt 160 Watt fallen die beiden Boxen vergleichsweise dezent aus (Bild: CNET.de).

Für ihre insgesamt 160 Watt fallen die beiden Boxen vergleichsweise dezent aus (Bild: CNET.de).

Die CNET-Redaktion hat sich die Highend-Lautprecher Koloss genauer angesehen. Forschung, Entwicklung und Design kommen aus Deutschland, produziert wird in einer unternehmenseigenen Fabrik in China. Der Vertrieb der Marke Thonet & Vander in Europa erfolgt exklusiv über Nedis. Das Netz an Verkaufsstellen ist, wenn man sich die Liste der Shops genauer ansieht, noch im Aufbau. Die Boxen sind hierzulande noch nicht ganz so einfach zu finden. Bei Bax-Shop beispielsweise sind die Koloss-Boxen jedenfalls derzeit für 355 Euro gelistet.

Lieferumfang

Bereits beim Auspacken macht das Aktivboxen-Duo „Koloss“ mit einer Ausgangsleistung von insgesamt 160 Watt seinem Namen alle Ehre. Die 2-Wege-Boxen kommen jeweils mit einer Grundfläche von 22,5 mal 22,5 und einer Höhe von 55,5 Zentimetern sowie einem Gewicht von 8,1 Kilogramm. Trotz der Abmessungen wirken sie insgesamt schlank und dezent.

Der schwarze HDAA-Holz-Korpus (High Density Acustic Absorber) ist zu den Kanten hin abgeschrägt, was ihm einen eleganten Touch verleiht. (Bild: CNET.de).

Der schwarze HDAA-Holz-Korpus (High Density Acustic Absorber) ist zu den Kanten hin abgeschrägt, was ihm einen eleganten Touch verleiht. (Bild: CNET.de).

Die Boxen präsentieren sich sauber verarbeitet im schlichten, ansprechenden Design. Der schwarze HDAA-Holz-Korpus (High Density Acustic Absorber) ist zu den Kanten hin abgeschrägt, was ihm einen eleganten Touch verleiht. Bei HDAA handelt es sich um ein natürliches Polymer mit hoher Dichte, das in Kombination ein steiferes und dichtes Material als der Werkstoff MDF erzeugt. Der Einsatz dieses Materials soll Vibrationen und Soundverluste spürbar verhindern.

Im Lieferumfang:  Stereo-Audio-Kabel mit zwei RCA-Cinch-Steckern (High Shield) auf der einen und einem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker auf der anderen Seite, desweiteren ein 2,5 Meter langes Kabel zur Verbindung der Lautsprecher miteinander sowie zwei Netzkabel  - einmal mit Eurostecker und einmal mit UK-Stecker (Bild: CNET.de).

Im Lieferumfang: Stereo-Audio-Kabel mit zwei RCA-Cinch-Steckern (High Shield) auf der einen und einem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker auf der anderen Seite, desweiteren ein 2,5 Meter langes Kabel zur Verbindung der Lautsprecher miteinander sowie zwei Netzkabel – einmal mit Eurostecker und einmal mit UK-Stecker (Bild: CNET.de).

Mitgeliefert wird ein Stereo-Audio-Kabel mit zwei RCA-Cinch-Steckern (High Shield) auf der einen und einem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker auf der anderen Seite, desweiteren ein 2,5 Meter langes Kabel zur Verbindung der Lautsprecher miteinander sowie zwei Netzkabel – einmal mit Eurostecker und einmal mit UK-Stecker. Die Länge des Verbindungskabels könnte, je nach dem wie die Boxen positioniert werden, unter Umständen zu knapp ausfallen.

Die Anleitung beschränkt sich auf zwei Seiten pro Sprache (Bild: CNET.de).

Die Anleitung beschränkt sich auf zwei Seiten pro Sprache (Bild: CNET.de).

Der Hersteller legt außerdem eine kleine 80 Seiten starke Bedienungsanleitung in insgesamt 28 Sprachen bei, wobei sich die Ausführungen pro Sprache sehr spartanisch auf jeweils zwei Seiten beschränken. Die Übersetzung und der Umfang der Ausführungen sind noch ausbaufähig.

(Bild: CNET.de)

(Bild: CNET.de)

Die Anschlussmöglichkeiten sind ohne weitere Beschriftung auf einer Doppelseite skizziert, bei den Tasten- und Funktionsbelegungen des Bedienfeldes auf der Box und der Fernbedienung beschränkt sich der Hersteller weitgehend auf die Bezeichnungen.

(Bild: CNET.de)

(Bild: CNET.de)

Die Fernbedienung ist kompakt und ordentlich verarbeitet, wirkt aber vergleichsweise einfach. Die erforderliche CR2025-Lithium-Batterie (170 mAh) wird nicht mitgeliefert. Die Fernbedienung verfügt über insgesamt 14 Tasten: Standby, Eingangsanwahl, Paring, Mute, Reset, vorheriges Lied, nächstes Lied, Lautstärkeregler Plus, Lautstärkeregler Minus, Play/Pause, Höhenkontrolle Plus, Höhenkontrolle Minus, Bass Plus und Bass Minus.

(Bild: CNET.de)

(Bild: CNET.de)

Die „Master“-Box ist auf der rechten Seite mit einem kleinen Bedienfeld ausgestattet. Hierüber lassen sich auch ohne die mitgelieferte Fernbedienung alle Einstellungen vornehmen. Die untereinander angeordneten Tasten sind teils doppelt belegt. Ganz oben finden sich die Taste für den Standby-Modus und die Eingangsquelle, darunter Pairing und Mode, sowie die beiden Lautstärkeregler. Rechts daneben sind fünf kleine LEDs angeordnet, die den gewählten Eingang, sowie Höhen und Bässe anzeigen.

Auch wenn man sich schnell an die Tasten und deren Bedienung gewöhnen mag, so fällt die Betätigung der Tasten am Anfang aufgrund der schwachen Beschriftung auf schwarzem Hintergrund eher schwer.

Das seitlich integrierte Bedienfeld (Bild: CNET.de).

Das seitlich integrierte Bedienfeld (Bild: CNET.de).

Auf der Rückseite finden sich der Anschluss für das Netzkabel, der für das Verbindungskabel der beiden Boxen, sowie die beiden AUX-Eingänge (links und rechts) und der optische Eingang. Positiv: die Boxen kommen mit einem separaten Ein-/Ausschalter an der Masterbox.

Unterhalb des Bassreflexkanals befinden sich die Anschlüsse (Bild: CNET.de).

Unterhalb des Bassreflexkanals befinden sich die Anschlüsse (Bild: CNET.de).

Die zweite Box bietet nur den Anschluss für das Verbindungskabel (Bild: CNET.de).

Die zweite Box bietet nur den Anschluss für das Verbindungskabel (Bild: CNET.de).

Koloss kommt mit RCA-, und optischem Anschluss - und unterstützt Bluetooth 4.0 (Bild: CNET.de)

Koloss kommt mit RCA-, und optischem Anschluss – und unterstützt Bluetooth 4.0 (Bild: CNET.de)

Da es sich um Aktivboxen handelt, kommt diese Lösung von Thonet & Vander ohne zusätzlichen Receiver oder sonstige Boxen und Kabel aus – sehr angenehm. Die Signalquelle und die beiden Boxen reichen, um ordentlichen Sound zu produzieren.

Lautsprecherabdeckungen aus speziellem Akustik-Gewebe (Bild: CNET.de).

Lautsprecherabdeckungen aus speziellem Akustik-Gewebe (Bild: CNET.de).

Wie ein Schild schützen die schwarzen abnehmbaren Lautsprecher-Abdeckungen aus speziellem Akustik-Gewebe die Hoch- und Tieftöner vor Beschädigungen und anderen schädlichen Einflüssen und sorgen dafür, dass die Soundqualität und Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Das Gewebe ist ordentlich verarbeitet, die Befestigungsnasen, mit denen die Abdeckungen an den Boxen befestigt werden, bestehen aus Kunststoff.

Kopplung via Bluetooth & Co.

Um die Boxen via Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone, Tablet, Notebook oder MP3-Player zu koppeln, muss am Gerät selbst oder an der Fernbedienung die Taste „Standby“ gut 3 Sekunden gedrückt werden. Auf dem Smartphone wird dann – vorausgesetzt das eigene Gerät ist für andere Geräte sichtbar – „T & V Koloss“ angezeigt und kann gekoppelt beziehungsweise verbunden werden. In der Anleitung ist der Vorgang kurz und knapp beschrieben.

Die Koloss-Boxen werden als T&V Koloss angezeigt (Screenshot: CNET.de).

Die Koloss-Boxen werden als T&V Koloss angezeigt (Screenshot: CNET.de).

Über den mitgelieferten Cinch-Stecker (RCA) lassen sich die Boxen alternativ per Kabel auch schnell an Player und Geräte mit Stereo-Ausgang wie Tablets, Smartphones, Notebooks, PCs und TV-Geräte anschließen. Cinch- auf Cinch-Stecker oder ein optisches Kabel liegen nicht bei.

Werden die Boxen an den Fernseher angeschlossen, muss üblicherweise der Ton über die TV-Fernbedienung ausgeschaltet werden. Die Lautstärke kann dann aber normal über die TV-Fernbedienung reguliert werden.

Die Boxen kommen zudem mit einem optischen Anschluss. Unterstützt wird S/PDIF (Sony/Philips Digital Interface), das Protokoll zur Übertragung von digitalen Audiosignalen zwischen den Geräten und Stereo-Komponenten. Es wird von den meisten modernen Audio-Geräten wie DVD-Playern, Blue-Ray-Playern, HD-Decodern, Konsolen, Desktop-Computern oder ein anderen Geräten mit „optischem Ausgang“ verwendet. Diese Art von digitalem Anschluss verringert elektrische Störungen, verbessert die Qualität des durch den Lautsprecher empfangenen Signals.

Die Komponenten

Die beiden Lautsprecher decken einen Frequenzbereich von 40 Hz bis 20 KHz ab. Das Signal-Rausch-Verhältnis (signal-to-noise ratio) gibt der Hersteller mit >70 dB an, den Klirrfaktor mit unter 0,1 Prozent.

Oben befindet sich der Seidenhochtöner (Bild: CNET.de)

Oben befindet sich der Seidenhochtöner (Bild: CNET.de)

Die Bassreflex-Gehäuse der beiden Lautsprecher beherbergen oben jeweils ein 1-Zoll-Seidenhochtöner. Im Gegensatz zu Kunstfasern hat Seide eine weiche, glatte und belastungsresistente Textur. Das Material ist bekannt dafür, dass es sehr leicht ist und schnell anspricht. Ihre Festigkeit auf der einen Seite und die Empfindlichkeit auf der anderen ermöglichen eine gute Leistungsfähigkeit bei der Wiedergabe der hohen Tönen.

Metallhochtöner lösen im Vergleich dazu zwar grundsätzlich besser auf, neigen aber gerne mal zum Zischen und klingen unter Umständen eher etwas blechern. Kalotten aus Gewebe zeigen sich eher gutmütig, tendieren aber dazu, dumpfer zu klingen. Seidenkalotten liegen hier dazwischen. Sie präsentieren sich sanfter als Metal, lösen aber besser auf als Gewebe.

Der Befestigungsring enthält ebenfalls Seide, was die Präzision weiter optimieren soll. Thonet & Vander setzt dieses Material im übrigen bei allen Modellen der Classic 2.0-Serie und den Hochtönern der Highend-Linie ein.

Unter dem Hochtöner sitzen die beiden Tieftöner (Bild: CNET.de)

Unter dem Hochtöner sitzen die beiden Tieftöner (Bild: CNET.de)

Zusätzlich zum Hochtöner ist jede Box mit zwei Woofern ausgestattet. Diese 6,5-Zoll-Tieftöner (16,51 Zentimeter) sind ganz aus Aramid-Faser (Kevlar) in ihrer charakteristischen gelben Farbe gefertigt. Die Aramid-Faser ist eine synthetische, feste und leichte Faser. Es handelt sich um ein organisches Material mit hoher Leistung aufgrund seiner thermischen und mechanischen Beständigkeit. Es ist unempfindlich gegen Schläge, Licht und Feuchtigkeit. In der Regel wird dieses Material in der Luft- und Raumfahrt und der Textil- und Sicherheitsindustrie aufgrund seiner Starrheit und seine extrem niedrigen Gewichts verwendet. Dieses Material ist extrem steif und leicht und erlaubt eine hohe Leistungsfähigkeit. Der obere Aufhängungsring besteht aus hochelastischem Gummi. Thonet & Vander verwendet Aramid bei den Tieftönern der Classic 2.0-Reihe und der Highend-Serie.

Bei den beiden Tieftönern kommt Aramid-Faser (Kevlar) zum Einsatz (Bild: CNET.de).

Bei den beiden Tieftönern kommt Aramid-Faser (Kevlar) zum Einsatz (Bild: CNET.de).

Auf der Rückseite der Boxen befindet sich jeweils die Öffnung des Bassreflexkanals. Der vom Lautsprecher rückwärtig abgestrahlte Schallanteil wird genutzt, um die Basswiedergabe zusätzlich zu „verstärken“. Sprich: der Bassreflex-Sound verbessert den Klang, der über die Rückseite der Membran ausgestoßen wird. Auf diese Weise verbessert das Resonanzsystem die Basswiedergabe des Controllers und optimiert die Effizienz und Leistungsfähigkeit bei niedrigen Frequenzen.

Digitale Aktive Frequenzweiche

Der Hersteller setzt bei der Frequenzweiche auf DSP (Digitale Signal Prozessoren). Digitale Frequenzweichen sind immer Aktivweichen und benötigen eine eigene Stromversorgung. Jede Ausgangsstufe benötigt einen eigenen Verstärker, der der Frequenzweiche nachgeschaltet ist. Bei digitalen Weichen können weitere Funktionen vorhanden sein. So kann beispielsweise das Audiosignal nicht nur analog zugeführt werden, sondern gleich als digitales Signal über Schnittstellen wie TOSLINK oder S/PDIF.

Zahlreiche Technologien sollen bei den Koloss-Boxen die Soundqualität bestmöglich optimieren. So sollen Eigenentwicklungen wie Glow FX beispielsweise in Kombination mit entsprechenden Materialien für fein definierte Höhen sorgen, wogegen Rage Bass niedrige Frequenzen erweitert, um einen kraftvollen und tiefen Sound zu liefern. Mit Antimagnetic Shield lassen sich externe Interferenzen isolieren, so dass ein reiner und klarer Klang ohne störende Einflüsse erreicht wird. Diese einzelnen Technologien beeinflussen das Gesamtergebnis.

Natürlich hängt das Klangbild der Boxen von der jeweiligen Umgebung ab. Die Stuktur des Raumes beeinflusst die Ausgabe auf unterschiedlichste Weise. In unserem Praxistest, der in einem Standard-Wohnumfeld durchgeführt wurde, konnte sich der Sound in den unterschiedlichsten Anwendungsszenarien durchweg gut hören lassen. Die beiden Boxen bietet bei Bedarf mit ihren jeweils 80 Watt ordentlich Power, zeigen aber auch bei leisen Sequenzen genug Sensibilität. Die Höhen und Tiefen kommen überraschend nuanciert, nerviges Klirren bei Höhen und Vibrationen bei den Tiefen ist nicht auszumachen.

Fazit:

Die Koloss-Boxen von Thonet & Vander fallen auf – und das durchaus positiv. Die rund 345 Euro teuren 2-Wege-Lautsprecher präsentieren sich optisch ansprechend ohne aufdringlich zu wirken und fügen sich gut ein. Für die Preisklasse sind sie solide ausgestattet und liefern dafür mit ihren jeweils 80 Watt einen beeindruckenden Sound. Durch die Bandbreite an Anschlussmöglichkeiten inklusive Bluetooth erlauben sie unterschiedlichste Anbindungen und sind so flexibel einsetzbar. Die kleine Fernbedienung gibt zusätzlichen Komfort.

Wer auf der Suche nach soliden Aktiv-Lautsprechern mit ausreichend Power ist, die sich bequem ohne großes Kabelgewirr auch vom Smartphone steuern lassen, macht mit den Koloss-Lautsprechern sicher keinen Fehler. Betrachtet man das Gesamtpaket, kann man über die aktuell noch bestehenden Schwächen bei der Anleitung getrost hinwegsehen. Abgesehen davon: Der Hersteller gibt auf die Boxen 3 Jahre Garantie.

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Thonet & Vander Koloss: Bluetooth-Lautsprecher im Praxistest

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *