iPad Mini: Apple bietet nur noch Mini 2 und 3 an

Apple nimmt die Erstauflage des iPad Mini aus dem Programm. Sie war bisher für 239 Euro erhältlich. Für das Einsteigermodell Mini 2 mit 16 GByte sind jetzt 289 Euro fällig.

Im Apple-Sortiment finden sich bei den iPad Minis jetzt nur noch das Mini 2 und das Mini 3, wie 9to5Mac aufgefallen ist. Das Unternehmen hat sein bis dato billigstes Modell, das Original-iPad Mini, aus dem Programm gestrichen. Der Einsteigerpreis erhöht sich somit auf 289 Euro, denn so viel kostet die WLAN-Varante des Mini 2 mit 16 GByte Storage.

Wer das Modell von 2012 unbedingt noch haben möchte, wird Restexemplare allerdings vorerst weiter im Einzelhandel finden können. Zudem sind runderneuerte Gebrauchtgeräte weiterhin erhältlich – sogar von Apple selbst.

iPad Mini Retina (Bild: News.com)

iPad Mini Retina (Bild: News.com)

Nach der Vorstellung des Mini 3 im Oktober 2014 hatte das Original-Mini-iPad nur noch 239 Euro gekostet. Es verfügte noch nicht über ein hochauflösendes „Retina“-Display und nur über einen 32-Bit-Prozessor (den Apple A5), worauf ein Sprecher gegenüber News.com hinwies: „Jetzt verfügen alle Modelle von iPad Mini und iPad Air über 64-Bit-CPUs von Apple und hochauflösende Retina-Displays.“

Apple hatte das erste iPad Mini im Oktober 2012 vorgestellt, als großformatige Smartphones – Samsung nennt sie Phablets – noch kaum verbreitet waren. Es führte 7,9 Zoll als Bildschirmgröße bei Apple ein (die Standard-iPads haben 9,7 Zoll) und war laut IHS iSuppli zeitweise das beliebteste iPad überhaupt – mit einem internen Anteil von 60 Prozent. Im ersten Quartal 2015 allerdings machte es nur noch 17 Prozent aus.

Die Auflösung des Mini entsprach der des Original-iPad: 1024 mal 768 Pixel. Die Akkulaufzeit gab Apple mit bis zu 10 Stunden im Betrieb an. Die rückseitige Kamera löste bis zu 5 Megapixel auf.

Der iPod Touch mit 16 GByte und iSight-Kamera, der derzeit in Apples eigenem Store 229 Euro kostet, ist derzeit immer noch das billigste iOS-Gerät. Er verfügt über einen hochauflösenden 4-Zoll-Bildschirm (1136 mal 640 Pixel), aber ebenfalls noch über den 32-Bit-Prozessor A5.

Die leichte Überarbeitung gegenüber dem Modell von 2012 hatte Apple 2014 durchgeführt. Der günstigere Vorgänger, ohne die 5-Megapixel-Kamera, ist hingegen ebenfalls aus dem Programm verschwunden.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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