Smartwatch-Umfrage: Nachrichten und Fitness liegen an der Spitze

68 Prozent möchten mit ihrer Uhr vor allem eingegangene Nachrichten lesen. Hierzu zählen E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten, etwa von Facebook oder Whatsapp. Sehr hoch im Kurs stehen auch Fitness-Apps. Einem guten Drittel der Befragten ist eine Smartwatch jedoch noch zu teuer. Angst vor Datenmissbrauch hat rund ein Viertel.

Smartwatches bringen viele Funktionen vom Smartphone an das Handgelenk des Nutzers. Am liebsten möchten potenzielle Anwender mit der intelligenten Armbanduhr Nachrichten lesen, die sie auf dem Telefon empfangen haben. Andere beliebte Funktionen sind die Verbindung mit Fitness-Apps oder das Messen von Gesundheitsdaten. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Befragt wurden dabei 1011 Bundesbürger ab 14 Jahre.

Bitkom-Umfrage zur Smartwatch-Nutzung (Bild: Bitkom)

Bitkom-Umfrage zur Smartwatch-Nutzung (Bild: Bitkom)

Der Umfrage zufolge interessieren sich 40 Prozent der Deutschen dafür, eine solche Uhr zu nutzen. „Ein großer Vorteil der Smartwatch ist, dass man sein Smartphone in der Tasche lassen kann und trotzdem nichts verpasst“, sagt Bitkom-Experte Timm Lutter.

68 Prozent der Befragten möchten mit der Uhr vor allem eingegangene Nachrichten lesen. Hierzu zählen E-Mails, SMS und Messenger-Nachrichten, etwa von Facebook oder Whatsapp. Beliebt sind die Uhren auch als Fitness-Helfer. 55 Prozent der potenziellen Anwender interessieren sich für eine Funktion, mit der sich die zurückgelegte Strecke oder die verbrannten Kalorien errechnen lassen. Zahlreiche Smartwatch-Modelle erfassen auch Gesundheitsdaten wie die Pulsfrequenz. „Denkbar sind Smartwatch-Anwendungen, die im Notfall Alarm schlagen und Angehörige oder den Notdienst benachrichtigen“, so Lutter. Hierfür interessiert sich etwa jeder Dritte (32 Prozent).

Jeder fünfte Interessent (22 Prozent) würde gerne per Uhr einfach über neu eingegangene Nachrichten auf dem Smartphone benachrichtigt werden, ohne dafür regelmäßig auf das Smartphone blicken zu müssen. Fast gleich groß (21 Prozent) ist das Interesse an der Smartwatch als kompaktes Navigationsgerät am Handgelenk. 19 Prozent möchten damit ihr Smartphone steuern, etwa um beim Musikhören das Lied zu wechseln oder um die Lautstärke zu regeln.

Das viele potenzielle Anwender bis dato noch keine Smartwatch nutzen, hat verschiedene Gründe. 36 Prozent finden aktuell den Preis zu hoch. Mit 30 Prozent ist die Angst vor Datenmissbrauch der zweithäufigste Ablehnungsgrund. 25 Prozent heben Sorge, dass Hacker die Smartwatch angreifen. 18 Prozent der Befragten gefällt das Design der Uhr nicht und etwa genauso viele (17 Prozent) nutzen die Uhr noch nicht, weil ihnen die Akkulaufzeit zu gering erscheint.

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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