Windows 10: Preview-Builds für Tester auch nach der Final-Veröffentlichung kostenlos

Insider erhalten nach dem 29. Juli weiterhin Preview Builds, oder sie entscheiden sich, das Insider-Programm zu verlassen. Sie benötigen dann für eine kostenlose offizielle Windows-10-Lizenz wie alle anderen Nutzer auch ein echtes Windows 7 oder 8.1.

Nutzer, die derzeit eine Vorabversion von Windows 10 testen, erhalten auch nach der Veröffentlichung der Final des Betriebssystems kostenlos Preview Builds. Um das klar zu stellen, hat Microsoft den am Wochenende veröffentlichten Blogeintrag mit dem Titel „Kommende Veränderungen für Windows 10 Insider Preview Builds“ entsprechend ein weiteres Mal überarbeitet. Die RTM-Version gibt es für sie demnach aber doch nicht gratis.

Windows 10 Logo
Entweder erhalten Insider nach dem 29. Juli weiterhin Preview Builds, oder sie entscheiden sich, das Insider-Programm zu verlassen. Gabriel Aul, Chef des Windows-Insider-Programms, unterscheidet zwischen diesen beiden zwei Möglichkeiten.

Insider müssen ihm zufolge im ersten Fall nichts unternehmen. Neue Vorabversionen werde Microsoft auch künftig über den Fast oder Slow Ring verteilen und das Betriebssystem sei dann weiter mit einem Prerelease-Schlüssel aktiviert. Der habe zwar ein Verfallsdatum, vor dessen Ablauf erscheine aber jeweils ein neues Build, wodurch sich die Aktivierung verlängere.

Aul betont zwar, dass Insider am 29. Juli ein Windows-10-Build erhalten, das der RTM-Version für Endverbraucher entspricht, für Insider sei es aber nur „ein weiteres Build“. „Diejenigen, die weiter am Programm teilnehmen, erhalten danach einfach das nächste Build.“

Dieselben Bedingungen wie für die Nutzer, die ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 durchführen wollen, gelten indes für Kunden, die ab dem 29. Juli oder auch danach keine weiteren Vorabversionen testen wollen. Sie müssen also über ein legales Windows 7 oder Windows 8.1 verfügen. Haben sie einen Rechner mit Windows 7 oder 8.1 auf die Insider Preview aktualisiert, können sie alternativ ein Downgrade auf ihr ursprüngliches OS durchführen. „Wenn Sie kein Downgrade durchführen oder keine neue Lizenz kaufen, wird das Build irgendwann ungültig.“

„Wir hoffen, dass die große Mehrheit der Windows Insider weitermacht, weswegen wird den Blogeintrag über die kommenden Änderungen verfasst haben“, heißt es weiter im Windows-Blog. „Ich bedauere, dass dies zu Verwirrung darüber geführt hat, wer für das Windows-10-Upgrade-Angebot qualifiziert ist oder nicht.“

In der ersten Version seines Blogeintrags hatte Aul noch angekündigt, die Aktivierung eines Windows-10-Testsystems bleibe auch nach Installation des finalen Release gültig. Zudem werde es möglich sein, auf diesem PC auch eine Neuinstallation durchzuführen. Kurz darauf strich Microsoft „heimlich“ jeden Hinweis auf die Aktivierung aus dem Beitrag und fügte hinzu, dass „nur Nutzer eines echten Windows 7 oder Windows 8.1 im Rahmen des kostenlosen Angebots ein Upgrade auf Windows 10 durchführen können.“

[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

Tipp: Windows 7, Mac OS X, Ubuntu, … Kennen Sie die Unterschiede zwischen den wichtigsten Betriebssystemen? Testen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf ITespresso.

Weitere Artikel zu Windows 10:

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Windows 10: Preview-Builds für Tester auch nach der Final-Veröffentlichung kostenlos

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *