BQ Aquaris M5: Verkauf startet heute in Deutschland

Das BQ Aquaris M5 kostet mit 2 GByte RAM und 16 GByte Speicher 269,90 Euro. Zu diesem Preis bietet es mit einem 5-Zoll-Full-HD-Screen, einer Octa-Core-CPU und einer 13-Megapixel-Kamera eine leistungsfähige Hardware. Das Gerät soll sich noch heute über die Webseite des Herstellers bestellen lassen.

Der spanische Smartphone-Hersteller BQ bringt mit dem Aquaris M5 ein weiteres Android-Smartphone in Deutschland auf den Markt. Es ist mit einem 5-Zoll-Screen, LTE, Dual SIM und der aktuellsten Google-OS-Version Android 5.0 ausgestattet. Das Smartphone ist in den Farben Schwarz und Weiß mit verschiedenen Speicherkonfigurationen erhältlich. Es soll sich im Verlauf des heutigen Tages über die Webseite von BQ bestellen lassen. Update: Der Verkauf des M5 wurde verschoben. Das Gerät lässt sich aktuell im BQ-Store aber vorbestellen. Der Versand erfolgt allerdings nun erst in der 2. Julihälfte.

(Foto: CNET)

(Foto: CNET)

BQ hat bereits das Ubuntu-Smartphone Aquaris E4.5, E5 HD sowie einige weitere Android-Smartphones im Angebot. Das in Spanien ansässige Unternehmen ist einer der letzten Smartphone-Hersteller, die ihre Geräte noch komplett in Europa entwickeln. In Spanien gehört BQ zu den Marktführer in der Sparte „Smartphones ohne Vertragsbindung“. Mit dem Aquaris M5, das ein attraktives Preisleistungsverhältnis bietet, will es nun auch den deutschen Markt erobern.

Das günstigste M5-Modell für 269,90 Euro kommt mit 16 GByte interenem Speicher und 2 GByte RAM. Für 299,90 Euro erhalten Käufer dieselbe Speicherausstattung, aber 3 GByte RAM. Das teuerste Modell ist mit 32 GByte Speicher und ebenfalls 3 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Es ist für 319,90 Euro erhältlich.

(Foto: CNET)

Das 5-Zoll-Display löst mit Full-HD auf (Foto: CNET)

Das Aquaris M5 bietet ein 5 Zoll großes IPS-Display mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel. Die Farben stellt das Panel dank seiner Quantum-Color+-Technologie und einem bereiteren Farbspektrum von 90 Prozent der NTSC-Farbskala etwas lebendiger dar als herkömmliche LCDs. Es siedelt sich im Grunde zwischen LCDs und AMOLEDs an. Die Helligkeit ist ausreichend, um das Display gut im Freien abzulesen. Der Touchscreen unterstützt Eingaben mit bis zu zehn Fingern und erlaubt auch eine Bedienung mit Handschuhen. Geschützt wird der Bildschirm von Dragontail-Glas, das allerdings nicht als so robust gilt wie Cornings Gorilla Glas.

Angetrieben wird das BQ Aquaris M5 von Qualcomms 64-Bit-Octa-Core-CPU Snapdragon 615 mit zwei Mal vier Cortex-A53-Kernen. Diese takten mit bis zu 1,5 GHz. Die Grafik übernimmt die integrierte Adreno-405-GPU mit bis zu 550 MHz Takt. Die RAM- sowie Speicherausstattung variiert wie erwähnt bei den verschiedenen Versionen der M5-Serie zwischen 2 und 3 respektive 16 und 32 GByte. Eine Erweiterung der Kapazität ist bei allen Modellen mittels einer microSD-Karte um maximal 32 GByte möglich.

Das Aquaris M5 kommt mit einem 3.120-mAh-Akku. Der Akku ist fest verbaut und offiziell nicht austauschbar, soll aber auch bei intensiver Nutzung mindestens einen Tag halten. alten. Geladen wird das Smartphone wie üblich per microUSB. Der Port ist FastCharge- (v1.0) und OTG-fähig.

(Foto: CNET)

Die rückseitige Kamera bietet eine Auflösung von 13 Megapixel (Foto: CNET)

Für Fotos und Videos integriert BQ bei dem Aquaris M5 eine 13-Megapixel-Kamera mit einem IMX214-Bildsensor von Sony samt f2.0-Blende. Der Fokus stellt Objekte ab einer Entfernung von 10 Zentimetern scharf. Die Front-Cam für Selfies oder Videotelefonie löst mit 5 Megapixel auf und kommt ebenfalls mit einer f2.0-Blende. Ein eher seltenes Ausstattungsmerkmal in dieser Preisklasse ist ein Blitzlicht auf der Vorderseite. Auf der Rückseite steht ein Dual-LED-Blitz bei schlechten Lichtbedinungen zu Verfügung. Videos zeichnen beide Kameras in Full-HD auf.

(Foto: CNET)

Die Front-Cam verfügt über ein Blitzlich (Foto: CNET)

Die Audioausgabe erfolgt über einen Mono-Lautsprecher, der ähnlich dem Nexus 5 an der Unterseite des Gerätes verbaut ist, und damit potentiell gefährdet ist, zugehalten zu werden. Er integriert Dolbys Soundtechnologie und einen Cirrus-Logic-Chip. Für Tonaufnahmen sind zwei Mikrofone mit Rauschunterdrückung verbaut.

(Foto: CNET)

Sound gibt das BQ Aquaris M5 über einen leicht verdeckbaren Monolautsprecher aus (Foto: CNET)

Im Bereich der Kommunikation bietet das Aquaris M5 LTE Cat 4 (800, 1800, 2100, 2600 MHz), UMTS samt HSPA+, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC und GPS sowie Glonass.

(Foto: CNET)

Das BQ Aquaris M5 bietet zwei SIM-Karteneinschübe (Foto: CNET)

Zudem ist das BQ Aquaris M5 Dual-SIM-fähig und bietet zwei Einschübe für microSIM-Karten. Ein SIM-Lock ist nicht vorhanden.

(Foto: CNET)

Android 5.0 ist weitgehend unberührt (Foto: CNET)

Das Aquaris M5 läuft mit Android 5.0. Die Lollipop-Oberfläche hat BQ weitgehend unberührt gelassen, wodurch das System auch schön flüssig läuft. Allerdings gibt es auch noch einige nützliche Zusatzfeautres des Herstellers, wie die Möglichkeit, Notfallkontakte für den Lockscreen einzurichten oder das Smartphone zu einer gewünschten Zeit automatisch auszuschalten. Die Bedientasten für „Home“ oder „Zurück“ sitzen bei dem Gerät unter dem Display. Das in Spanien ansässige Unternehmen will seine Smartphones wie auch Google seine Nexus-Geräte 18 Monate lang mit Updates versorgen. Zur Anzeige von Benachrichtigungen integriert BQ übrigens auch eine farbige LED-Leuchte.

(Foto: CNET)

Die Einstellungen sehen so aus wie auf einem Nexus 5 (Foto: CNET).

Das Aquaris M5 misst 143 mal 69,4 mal 8,4 Millimeter und wiegt 144 Gramm. BQ hüllt sein neues Smartphone in ein angenehmes, leicht raues und griffiges Gehäuse aus Polycarbonat samt UV-Coating und einer Beschichtung der Rückseite, die Fingerabdrücke leicht abwischbar macht. Da Design wirkt insgesamt sehr schlecht und einfach, macht aber dennoch einen hochwertigen und gut verarbeiteten Eindruck.

(Foto: CNET)

Das Gehäuse ist aus griffigem Kunststoff. Das Design ist jedoch sehr schlicht und einfach gehalten (Foto: CNET)

Bei der Entwicklung der Aquaris-M-Reihe hat BQ zudem auf eine solide Bauweise geachtet. Das Display des Smartphones ist minimal in das Gehäuse eingelassen, sodass sich rundherum eine kleine Kante bemerkbar macht. Diese macht das Gerät robuster und schützt die Anzeige bei Stürzen vor einer Beschädigung – zumindest wenn es auf einen flachen Boden fällt. Außerdem hat BQ auch auf das Design im Inneren geachtet, sodass sich das Gerät sehr gut reparieren lässt. Mit dem richtigen Werkzeug ist ein Akkuwechsel daher quasi doch relativ einfach möglich, falls die Batterie irgendwann einmal den Geist aufgibt.

(Foto: CNET)

Zu diesem Preis gibt es deutlich dünnere Smartphones (Foto: CNET)

Tipp: Sind Sie ein Android-Kenner? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu BQ Aquaris M5: Verkauf startet heute in Deutschland

  • Am 2. Juli 2015 um 15:42 von Crusito

    Verkauf verschoben…

    • Am 2. Juli 2015 um 16:03 von Christian Schartel

      Hi,

      danke für den Hinweis. Ich habe mal nachgefragt und werde den Artikel aktualisieren, sobald ich nähere Informationen von BQ erhalte.

      beste Grüße, CNET.de-Redaktion

  • Am 2. Juli 2015 um 23:03 von Squdo

    Ich denke mal das „schlecht und einfach“ beim Design soll wohl „schlicht und einfach“ heißen und bei der Bildunterschrift zum OS wird auf 5.1 verwiesen anstatt 5.0.
    grüße Squdo

    • Am 3. Juli 2015 um 08:13 von Christian Schartel

      Hallo Squdo,

      über den ersten Punkt kann man sich streiten 😉 Über den zweiten nicht. Android 5.0 ist natürlich korrekt. Danke für den Hinweis! Habe es geändert.

      Beste Grüße, CNET.de-Redaktion

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *