Threema: Krypto-Messenger erlaubt jetzt Versand von 20-MByte-Dateien

Nutzer können so – vorerst aber nur unter Android – beispielsweise PDFs, Musikdateien, animierte GIFs, Office-Dokumente oder Kontaktbucheinträge verschlüsselt verschicken. Die maximale Nutzerzahl bei Gruppenchats wurde nun auf 30 erhöht.

Das Update von Threema für Android auf Version 2.4 bringt zwei interessante Neuerungen: Die App unterstützt nun den verschlüsselten Versand von Dateien und außerdem wurde die maximale Nutzerzahl bei Gruppenchats auf 30 erhöht.

Threema unterstützt jetzt den verschlüsselten Versand beliebiger Dateien mit einer Größe von bis zu 20 MByte (Bild: Threema).

Threema unterstützt jetzt den verschlüsselten Versand beliebiger Dateien mit einer Größe von bis zu 20 MByte (Bild: Threema).

Unterstützung für den Dateiversand in der iOS-App soll dem Schweizer Anbieter zufolge „in Kürze“ nachgeliefert werden. Für die Windows-Phone-Anwendung komme sie „bald“ – also wahrscheinlich nach der iOS-App.

Ab sofort lassen sich den Entwicklern zufolge beliebige Dateien übertragen, etwa PDFs, Musikdateien, animierte GIFs, Office-Dokumente oder Kontaktbucheinträge. Das Dateiformat spielt dabei keine Rolle. Eine Einschränkung gilt hingegen für die Dateigröße: Hier gibt es eine Obergrenze von 20 MByte. Die von Threema bekannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird auch auf die Dateien angewendet.

Threema liefert neben den funktionalen Neuerungen auch einige Fehlerkorrekturen und kleinere Verbesserungen, vor allem bei Design und Bedienbarkeit. Dazu gehören ein neues App-Icon und überarbeitete Statussymbole im sogenannten Material Design. Außerdem lässt sich neuerdings das Porträt aus der Chatanzeige entfernen und Telefonnummern sowie E-Mail-Adressen werden in Chats als Links dargestellt. Wie genau das dann aussieht, hängt laut Anbieter von der verwendeten Android-Version ab.

Dank der neu hinzugekommenen „Chat mit“-Aktion, ist es jetzt möglich, mit einem einzelnen Gruppenmitglied direkt zu chatten. Neue IDs lassen sich nun außerdem aus der Empfängerliste hinzufügen und der ID-Scanner direkt aus der Seitennavigation aufrufen.

Threema hatte im März mit einem Gateway-Dienst auch ein erstes Angebot gezielt für Firmen vorgestellt. Als mögliches Einsatzszenario nennt es die vertrauliche Kundenkommunikation, die Weiterleitung verschlüsselter E-Mails, eine sichere interne Kommunikation, Passwortaustausch, den Versand von mTAN, eTAN und Einmalpasswörtern, Alarmierungen für Blaulichtdienste sowie das Monitoring von Software und Anlagen.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Threema: Krypto-Messenger erlaubt jetzt Versand von 20-MByte-Dateien

  • Am 15. Juli 2015 um 18:31 von Miri

    Worum es sich bei der „Chat mit“-Aktion handelt, versteh‘ ich nicht ganz. Aber Threema ist grosse Klasse, zum Glück muss ich mich immer seltener ärgern, wenn ich WhatsApp öffnen muss, da mittlerweile fast alle meine Kontakte Threema verwenden. 😉

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