Apple Watch: 97 Prozent der Käufer sind laut Studie zufrieden

Die Apple Watch erreicht damit höhere Werte als iPhone und iPad direkt nach ihrer Einführung. Dort waren es 91 respektive 92 Prozent. Dass die Uhr bei Nutzern mit geringen technischen Kenntnissen noch besser ankommt als beispielsweise bei App-Entwicklern, zeigt die Studie ebenfalls.

Von 800 befragten Besitzern der Smartwatch gaben 97 Prozent in einer Kundenzufriedenheitsstudie (PDF) von Wristly und Tech.pinions an, sie seien mit der Apple Watch zufrieden. Sie erreicht damit höhere Werte als iPhone und iPad direkt nach ihrer Einführung. Bei iPhone und iPad waren es 91 beziehungsweise 92 Prozent.

Nur ein Prozent der Käufer ist mit der Apple Watch "etwas unzufrieden" (Bild: Wristly).

Nur ein Prozent der Käufer ist mit der Apple Watch „etwas unzufrieden“ (Bild: Wristly).

Die Kundenzufriedenheit ist allerdings kein Hinweis auf den tatsächlichen Erfolg der Apple Watch. Zu Verkaufszahlen hat sich das Unternehmen aus Cupertino bisher noch nicht geäußert. Schätzungen zufolge sollen die Verkäufe der Uhr zuletzt deutlich eingebrochen sein. Anfang Juli fanden angeblich nur noch 5000 Einheiten täglich einen Käufer – in der Startwoche sollen es 200.000 Einheiten täglich gewesen sein. Ob die Bilanz für die Monate April bis Juni, die Apple heute nach Börsenschluss vorlegt, Details zu den Absatzzahlen enthält, bleibt abzuwarten.

Der Studie zufolge sind jedenfalls 66 Prozent der Befragten sogar sehr zufrieden. 31 Prozent erklärten, sie seien zumindest „einigermaßen zufrieden“. Nur ein Prozent bezeichnete die ersten Erfahrungen mit Apples intelligenter Armbanduhr als „etwas frustrierend“.

Dass die Apple Watch bei Nutzern mit geringen technischen Kenntnissen noch besser ankommt als beispielsweise bei App-Entwicklern, zeigt die Studie ebenfalls. Von letzteren waren 43 Prozent sehr zufrieden und 54 Prozent etwas zufrieden. Von den nicht technisch versierten Nutzern bezeichneten sich hingegen 73 Prozent als sehr zufrieden und nur 26 Prozent als etwas zufrieden. Das legt die Vermutung nahe, dass es Apple erneut gelungen ist, ein Produkt zu entwickeln, das vor allem die Massen anspricht.

Welche Auswirkungen der inzwischen höhere Bekanntheitsgrad der Apple-Produkte auf die Kundenzufriedenheit hat, ist unklar. Seit der Einführung von iPhone und iPad in den Jahren 2007 und 2010 hat sich die Gesamtzahl der Verbraucher deutlich erhöht, die iOS-Geräten den Vorzug gibt.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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