Google erweitert Kartenanwendung Maps um Zeitleisten-Ansicht

Das neue Feature ist anfangs nur für Android und auf dem Desktop verfügbar. Die Timeline liefert eine chronologische Übersicht besuchter Orte, die sich dann auch löschen oder bearbeiten lassen.

Die neue Zeitleisten-Ansicht, die Google jetzt Maps spendiert hat, soll Nutzern der Android- und Desktop-Version einen Überblick über die von ihnen zuletzt besuchten Orte geben. Nutzer sehen eine chronologische Auflistung allerdings nur, wenn sie vorher der Speicherung ihres Standortverlaufs zugestimmt haben. Die Zeitleiste soll dann helfen, Orte wiederzufinden, an denen man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgehalten hat. Der Standortverlauf kann aber auch Reisen aufzeichnen.

Google Maps: Zeitachse (Bild: ZDNet.de)

Google Maps: Zeitachse (Bild: ZDNet.de)

In Kombination mit Google Fotos zeigt die Zeitleiste von Google Maps sogar die zugehörigen Fotos an, die ein Nutzer unterwegs aufgenommen hat. Nutzer können ihre Zeitleiste aber auch bearbeiten und beispielsweise einen bestimmten Standort aus dem Verlauf einer Reise entfernen oder Orten eigene Namen geben wie „meine Lieblingslaufstrecke“ oder „Mamas Haus“. Diese Bezeichnungen sehen angemeldete Nutzer dann auch in Google Maps.

Gerard Sanz, Produktmanager bei Google, schreibt in einem Blogeintrag: „Deine Zeitleiste ist privat und nur für dich sichtbar. Du hast die Kontrolle über die Orte, die du behältst. Das bedeutet, du kannst einfach einen Tag oder den gesamten Verlauf löschen.“

Außerdem weist Sanz darauf hin, dass Nutzer über die Funktion „Mein Konto“ die Einstellungen für den Standortverlauf ändern und auch dort erfasste Orte bearbeiten und löschen können. Nutzer finden dort zudem alle anderen Einstellungen zur Verwaltung ihrer Google-Daten und zum Schutz ihrer Privatsphäre.

 
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[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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