Bezahldienst Samsung Pay: Samsung und MasterCard starten Zusammenarbeit in Europa

Der koreanische Konzern nutzt dafür den MasterCard Digital Enablement Service (MDES), der es Kartenherausgebern wie Banken erlaubt, Samsung Pay beim Start des Diensts als Bezahlmöglichkeit zu aktivieren. Samsung Pay funktioniert auch mit Magnetstreifenlesegeräten.

Es ist gerade eine Woche her, dass Samsung den Betatest seines mobilen Bezahldienst Samsung Pay, der auf die allgemeine Markteinführung im August vorbereiten soll, mit tausend Nutzern in seinem Heimatland Südkorea gestartet hat.

Samsung-Logo (Bild: Samsung)

Um auch in Europa Samsung Pay anzubieten, haben Samsung und MasterCard, wie bereits im März auf dem Mobile World Congress angekündigt, jetzt ihre weltweite Partnerschaft ausgebaut. Der koreanische Konzern nutzt dafür den MasterCard Digital Enablement Service (MDES), der es Kartenherausgebern wie Banken erlaubt, Samsung Pay beim Start des Diensts als Bezahlmöglichkeit zu aktivieren.

Im Gegensatz zu Apple Pay und Google Wallet unterstützt Samsung Pay nicht nur NFC-fähige Bezahlterminals. Die von LoopPay übernommene Technik Magnetic Secure Transmission (MST) erlaubt es einem Smartphone mit Samsung Pay, berührungslos mit einem klassischen Magnetstreifenlesegerät zu kommunizieren. Samsung schätzt, dass sein Bezahldienst von bis zu 30 Millionen Einzelhändlern weltweit akzeptiert werden kann. Verbraucher wiederum können Kredit- und Debitkarten sowie aufladbare Guthabenkarten von teilnehmenden Geldinstituten und Partnern in Samsung Pay hinterlegen.

„Samsung Pay freut sich, gemeinsam mit MasterCard ein einfaches und sicheres mobiles Bezahlerlebnis anbieten zu können, mit einer breiten Akzeptanz von MasterCard-Karteninhabern und –Herausgebern in Europa“, wird Injong Rhee, Global Head von Samsung Pay, in einer Pressemitteilung zitiert.

Samsung Pay soll in den USA und Südkorea noch im Sommer verfügbar sein. Wann der Dienst in Europa erhältlich sein wird, ist indes noch nicht bekannt. „Samsung arbeitet derzeit mit Banken und Partnern, um den Bezahldienst nach Europa zu bringen“, heißt es dazu in der Pressemitteilung von MasterCard.

[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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