High-End-Prozessoren Skylake: Intel beginnt mit Markteinführung der Broadwell-Nachfolger

Intel hat mit der Markteinführung der Skylake-CPUs und damit der sechsten Generation seiner Core-i-Prozessoren für Desktops begonnen. Sie kommen mit Preisen ab 250 respektive 360 Euro und sind für an Gamer und Overclocker konzipiert.

Die ersten beiden Skylake-CPUs tragen die Modellbezeichnungen Core i7-6700K und i5-6600K und richten sich speziell an Gamer und Overclocker. Die K-Variante besitzt einen frei wählbaren Multiplikator. Der Core i7-6700K kostet 350 Dollar, für den Core i6-6600K verlangt Intel 243 Dollar. Hierzulande sind die Chips ab etwa 360 beziehungsweise 250 Euro zu haben. Mit der neuen Generation führt Intel auch den Prozessorsockel 1151 sowie die Series-100-Chipsätze ein.

Intel Core i7 Skylake

Intel Core i7 Skylake

Die High-End-Version der neuen Skylake-CPUs, der Core i7-6700K, hat eine Taktfrequenz von 4 GHz, die im Turbo-Modus auf 4,2 GHz ansteigt, und 8 MByte Cache. Dank Hyper-Threading verarbeitet der Vierkern-Chip bis zu 8 Threads parallel. Sein kleinerer Bruder, der Core i5-6600K, rechnet ebenfalls mit vier Kernen, sie sind aber nur bis zu 3,5 GHz schnell – im Turbo-Modus bis zu 3,9 GHz. Statt 8 verbaut Intel nur 6 MByte Cache, außerdem fehlt das Hyper-Threading.

Sowohl der i7-6700K als auch der i5-6600K kommen mit Intels Grafikeinheit HD Graphics 530 und unterstützen bis zu 64 GByte DDR4-RAM. Die neue integrierte Grafiklösung soll bis zu 41 Prozent mehr Leistung bieten als ihr Vorgänger. Sie unterstützt Displays mit einer Auflösung von bis zu 4096 mal 2304 Bildpunkten sowie die Video-Codecs HEVC, VP8 und VP9. Wird das Overclocking aktiviert, erlaubt der Prozessor zudem die freie Anpassung des Bus Clock (BCLK), was eine präzisere Kontrolle über die Leistungssteigerung erlauben soll.

Intel kündigte Nneue Motherboards für die Skylake-Generation zudem von Asrock, Asus, EVGA, Gigabyte, MSI und Supermicro an. Zudem statten OEMs wie Alienware, Acer, Alternate, Asus und HP ihre Rechner ab sofort mit den neuen Prozessoren aus.

Im Februar war bekannt geworden, dass Intel die Auslieferung der Skylake-Prozessoren für Desktops erst im August beginnt, statt wie bis dahin vermutet noch im zweiten Quartal. Der spätere Termin hatte zumindest laut Quellen aus der Lieferkette keine technischen Ursachen – Intel wollte angeblich vor allem eine Überlappung mit den vorhergehenden Plattformen Haswell und Broadwell vermeiden.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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