Motorola Moto G (3. Generation): das wasserfeste Smartphone mit LTE und Android 5.1.1 im Test

Das Moto G der 3. Generation kommt mit 5-Zoll-HD-Display, einer 13-Megapixel-Haupt- sowie einer 5-Megapixel-Frontkamera, LTE, bis zu 2 GByte RAM und Andoid 5.1.1 in Reinversion. Das Design lässt sich gegen Aufpreis individuell anpassen. Was das wasserfeste Einsteiger-Smartphone von Motorola in der Praxis leistet, zeigt der Test.

Das Moto G der 3. Generation ist mit einem 5-Zoll-HD-Display ausgestattet, das 1280 x 720 Pixel auflöst, und eine Pixeldichte von 294 ppi erreicht. Es wird von Corning Gorilla Glas 3 geschützt. Auf der Rückseite kommt eine 13-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Blende f/2.0 und Doppel-LED-Blitz zum Einsatz. Auf der Vorderseite verbaut Motorola eine 5-Megapixel-Kamera mit Blende f/2.0, Fixfokus und Display-Blitz. HD-Videoaufnahmen sind mit 30 Bildern pro Sekunde möglich.

In Deutschland ist das neue Moto G im Online- und Fachhandel mit 8 GByte Speicher in Schwarz und Weiß für 229 Euro erhältlich. Inklusive Customizing über www.motorola.de/motomaker kostet es mit 8 GByte 249 Euro und mit 16 GByte 279 Euro. Wir hatten Gelegenheit, uns das Moto G ein paar Tage ausführlich anzusehen.

Bei den wichtigsten Anforderungen an ein Smartphone stehen Akkulaufzeit, Kamera, Haptik und Haltbarkeit ganz vorne, nicht zu vergessen natürlich das Display. Davon bringt das 5-Zoll-Android-Smartphone schon einmal jede Menge mit und es ist zudem günstiger als als der vergleichbare Durchschnitt. Es handelt sich zweifelsohne nicht um ein Premium-Smartphone, aber es hat alles an Bord, was ein durchschnittlicher Nutzer tatsächlich auch benötigt. Die aktuellste Android-Version 5.1.1 und die starke Akkulaufzeit bilden noch das Sahnehäubchen.

2014 hatte Motorola die erste Generation seines populären Einsteiger-Smartphones Moto G von 2013 überarbeitet und ihm in diesem Zuge unter anderem ein größeres 5-Zoll-Display und eine verbesserte Kamera spendiert. Auf ein entscheidendes Features verzichtete der Hersteller aber beim Update auf die 2. Generation: LTE.

Mit dem aktuellen 2015er-Modell ist jetzt auch LTE wieder zurückgekehrt. Die neueste Generation kommt mit dem gleichen 5-Zoll-720p-Display wie das Vorgängergerät, aber einem überarbeiten Design, einem 1,4-GHz-Quad-Core-Prozessor und es ist wassergeschützt. Es hat ein Update auf Android 5.1.1 Lollipop erhalten und zudem auch eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine 5-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite.

 (Bild: Sarah Tew/CNET)

(Bild: Sarah Tew/CNET)

Design und Haptik

Die Kombination von Linien und Kurven verleiht dem 155 Gramm schweren Moto G einen ganz besonderen Touch. Obwohl hier viel Kunststoff verarbeitet ist, fühlt es sich gut an – besser als die alten G-Modelle. Trotz des 5-Zoll-Displays und seinen Abmessungen von 14,21 mal 7,24 Zentimetern ist es noch handlich und passt in die Hosentasche. Es ist dabei zwischen 6,1 und 11,6 Millimeter dick. Das neue Moto G schmeichelt mit seinen Rundungen fast schon in der Hand ähnlich wie das Moto X von 2013, kommt aber eben mit einem etwas größerem Bildschirm und damit natürlich auch Body. Es erinnert in vielerlei Hinsicht auch an das Nexus 5.

Das Display mit seiner Auflösung von 1280 mal 720 Pixel und einer Pixeldichte von 294 ppi wird von Corning Gorilla Glas 3 geschützt und bietet eine helle und scharfe Darstellung. Für ein Smartphone dieser Preisklasse präsentiert es eine gute Farbdarstellung und klare Bilder. Die Frontlautsprecher bieten zudem ordentlich Power für Filme und Spiele.

(Bild: Sarah Tew/CNET)

(Bild: Sarah Tew/CNET)

Die Rückseite des Moto G ist abnehm- und austauschbar. Die sogenannten Motorola Shells ermöglichen dank unterschiedlicher Farben eine gewisse Personalisierung. Mit den Customizing-Optionen auf Moto Maker, dem Motorola-Online-Design-Studio, können Farben, Speicherkapazität und Akzente ausgewählt und das Smartphone so optisch individuell gestaltet werden.

Wird die Kunststoffabdeckung auf der Rückseite entfernt, liegen oben die Slots für die MicroSD- und die SIM-Karte frei (Bild: Sarah Tew/CNET).

Wird die Kunststoffabdeckung auf der Rückseite entfernt, liegen oben die Slots für die MicroSD- und die SIM-Karte frei (Bild: Sarah Tew/CNET).

Grundsätzlich hat man im Moto Maker ab 249 Euro – also 20 Euro mehr – die Wahl zwischen einer schwarzen und einer weißen Front. Dann stehen 10 Farboptionen für die Rückseite zur Verfügung. Hier bietet der Hersteller die Farben Cherry, Cabernet, Blue, Raspberry, Turquoise, Schwarz, Golden Yellow, White, Lime und Navy an. Weiter geht es mit den verschiedenen Farbakzenten für den Metallic-Streifen, der sich von der Kamera bis zum Logo zieht. Hier gibt es Light Chrome, Blue, Red, Lemon Lime, Dark Chrome, Light Gold, Black, Orange, Violet und Pink. Zudem sind noch passende Hüllen, die Flip Shells, zubuchbar. Hier stellt Motorola die Farben Charcoal (ähnlich Schwarz), Turquoise, Raspberry, Crimson (dunkles Rot) und Blue für 29,99 Aufpreis zur Auswahl. Wer will, kann sich sein Moto G auch noch kostenlos gravieren lassen. Die Gravur erfolgt auf der Rückseite etwa mittig in der unteren Hälfte. Letzter Auswahlpunkt im Moto Maker ist die Kapazität des internen Speichers. Hier kann zwischen 8 und 16 GByte gewählt werden. Die höhere Kapzität kostet 30 Euro mehr.

Die strukturierte Kunststoff-Rückseite fühlt sich gut an, auch wenn es sicherlich Leute gibt, die eine Soft-Oberfläche vorziehen würden.

Das Moto G eignet sich nicht zum Schwimmen (Bild: Scott Stein/CNET).

Das Moto G eignet sich nicht zum Schwimmen (Bild: Scott Stein/CNET).

Mit dem Smartphone unter die Dusche

Das Moto G ist nach IPX7 wasserdicht – beruhigend für all diejenigen, die Angst davor haben, dass ihr Smartphone irgendwann einmal in die Toilette fallen könnte. IPX7 bedeutet, dass das Telefon bis zu einer Tiefe von einem Meter bis zu 30 Minuten überstehen kann. Das heißt, dass das Moto G wie sonst nur teurere Smartphones, wirklich allwettertauglich ist. Wichtig ist es, dass die Abdeckung überall komplett einschnappt, um die Wasserbeständigkeit zu gewährleisten. Solange die hintere Kunststoffabdeckung überall hörbar eingerastet ist, ist man als Nutzer diesbezüglich auf der sicheren Seite.

Der Besuch unter der Dusche konnte dem Moto G im Test nichts anhaben. Die Tropfen sorgen zwar dafür, dass das kapazitive Display gelegentlich vielleicht verrückt spielt und die Wassertropfen beeinflussen auch hier und da die Lautstärke, aber wir konnten Musik hören, während wir die Haare shampoonierten und sogar auch E-Mails checken. Es wäre schön, wenn alle Smartphones derart wasserfest wären. Wir haben es übrigens auch in ein Glas Wasser fallen lassen und es eine Weile dort belassen. Auch nach diesem Experiment funktionierte es einwandfrei.

Zeit zum Duschen (Bild: Sarah Tew/CNET).

Zeit zum Duschen (Bild: Sarah Tew/CNET).

Nicht empfehlenswert ist es allerdings, mit ihm schwimmen zu gehen, was übrigens auch für den Einsatz im Salzwasser gilt, da es zu Korrosionen kommen kann. Aber einen Schlechtwettertag übersteht es, ohne dabei groß geschützt werden zu müssen. Ob Spaziergang im Regen, E-Mails schicken in der Badewanne oder ein Schnappschuss im Whirlpool – kein Problem. Es macht dem Moto G auch nichts aus, wenn es in eine Pfütze fällt, außer es befinden sich Steine darin.

Android in Reinformat, abgesehen von ein paar Moto-Apps

Einer der großen Vorteile ist sicher, dass das Moto G mit einer „reinen“ Android-Version kommt, ohne herstellerspezifische Nutzeroberfläche und ohne viele, oft überflüssige Apps. Diesbezüglich ist das Smartphone ein Alternative zum Nexus.

Das Moto G fühlt sich nahezu wie ein Nexus an (Bild: Sarah Tew/CNET).

Das Moto G fühlt sich nahezu wie ein Nexus an (Bild: Sarah Tew/CNET).

Das Moto G arbeitet mit Android 5.1.1 Lollipop, das überwiegend problemlos läuft. Apps lassen sich zügig öffnen und ein Ordner mit Google-Apps liegt auf dem Homescreen bereit. Das Ganze wirkt sauber und aufgeräumt.

Der Moto Assistent hat so manchen Trick auf Lager (Bild: Sarah Tew/CNET).

Der Moto Assistent hat so manchen Trick auf Lager (Bild: Sarah Tew/CNET).

Motorola hat einige Zusatzfeatures an Bord, sie sind alle über die Moto App zu erreichen. Hier kann man Moto zum eigenen Assistenten machen und beispielsweise auch Regeln festlegen. Motorola Regeln erkennt, wo man ist, was man macht und passt sich automatisch daran an. Wenn man schläft, stellt es beispielsweise nur die wichtigsten Anrufe durch oder schaltet sich auf lautlos, wenn man in einer Besprechung ist. Moto sendet Informationen an die Cloud, um aus den täglichen Gewohnheiten zu lernen.

Einige Features lassen sich durch Gesten steuern. So reicht es, das Handy zu Schütteln, um die Taschenlampe zu aktivieren, oder das Handgelenk zu drehen, um die Kamera einzuschalten. Sehr praktisch ist die Active Display-Funktion. Dabei wird auf dem Display anzeigt, wenn eine Mail oder eine SMS eingegangen ist. Die Information wird in Form eines Symbols stumm auf dem Display angezeigt, ohne dass das Smartphone aus dem Ruhemodus geholt werden muss. Außerdem reagiert das Moto G auf die Stimme.

FM Radio an Bord: perfekt für Sport-Junkies (Bild: Sarah Tew/CNET).

UKW-Radio an Bord: perfekt für Sport-Junkies (Bild: Sarah Tew/CNET).

Das Moto G kommt mit echtem UKW-Radio, wobei die eingesteckten Kopfhörer als Antenne genutzt werden. Der eine oder andere mag das vielleicht belächeln, aber um beispielsweise auch lokale Sportübertragungen hören zu können, ist das ein durchaus praktisches Feature.

Kameras und Video

Bei der Kamera hat Motorola noch einmal eine Schippe draufgelegt und jetzt anstelle eines 8- Megapixel-Sensors einen 13-Megapixel-Sensor verbaut. Das ist für ein preiswertes Telefon ordentlich, aber hier ist Motorola nicht allein. Auch andere Hersteller statten ihre preiswerten Smartphones mit hoch auflösenden Sensoren aus.

Motorola hat dem neuen Moto G nicht nur einen höhere Auflösung sondern auch noch einige andere Verbesserungen spendiert. So gibt es auf der Rückseite jetzt einen Dual-LED-Blitz für bessere Farbwiedergabe bei Nachtaufnahmen. Die Frontkamera wurde auch von 2 auf 5 Megapixel aufrüstet.

Die Kamera-App reagiert schnell, ist aber nicht immer intuitiv zu bedienen. Der Funktionsumfang beschränkt sich auf das Nötigste. Streift man kurz nach rechts, werden die Kameraeinstellungen in einer Art Karussell sichtbar, streift man nach links, kommt man zur Galerie. Bei den Einstellungen lassen sich beispielsweise HDR, manuelle Belichtung, Weißabgleich, Videoaufnahme mit 1080p oder Zeitlupe mit 720p wählen.

Die Megapixelzahl sagt alleine noch nichts über die Qualität der Kamera aus, so haben verschiedene Kollegen unterschiedlichste Aufnahmen erstellt, um einen optimalen Gesamteindruck zu erhalten.

Andrew Hoyle/CNET

(Bild: Andrew Hoyle/CNET)

Die Moto G macht insgesamt wirklich gute Bilder, vor allem gelingen Außenaufnahmen sehr gut. Die Belichtung und auch die Farbwiedergabe stimmen und auch die Detailgenauigkeit ist sehr hoch.

In dieser Aufnahme finden sich Details ohne Ende (Bild: Andrew Hoyle/CNET).

In dieser Aufnahme finden sich Details ohne Ende (Bild: Andrew Hoyle/CNET).

Am Beispiel der Distel ist gut zu erkennen, zu welcher Leistung die Kamera in der Lage ist. Die scharfen Blätter erscheinen ganz klar, der kleine Marienkäfer ist exakt sichtbar. Die Auflösung von 13 Megapixel gibt natürlich ausreichend Spielraum, um nicht auf wichtige Details verzichten zu müssen.

Leider ist der manuelle Fokus nicht ganz so einfach zu bedienen. Während man das Motiv anvisiert, müssen die Einstelloptionen aktiviert werden, dann der Fokus- und Belichtungsbutton gedrückt werden. Hier kann vom Autofokus und automatischer Belichtung auf den manuellen Modus umgeschaltet werden. Steht er auf manuell, kann das Motiv fokussiert und über den runden Regler die Helligkeit manuell korrigiert werden. Um ein optimales, scharfes Bild zu bekommen, bedarf es unter Umständen einiger Versuche. Das kann schnell nerven.

(Bild: Andrew Hoyle/CNET)

(Bild: Andrew Hoyle/CNET)

Während Außenaufnahmen mit normalen Tageslicht durchweg scharf und mit guter Farbwiedergabe gelingen, erscheinen Bilder bei Innenaufnahmen und schlechteren Lichtverhältnissen nicht ganz so brillant. Die Kamera ist sicherlich eine der besten Smartphone-Kameras in dieser Preisklasse. Die Stärken liegen klar in Außenaufnahmen. Bei schlechten Lichtverhältnissen läuft sie aber selbst mit Blitz nicht zu derartiger Höchstform auf.

Bei schlechten Lichtverhältnissen kommen die Motive nicht so gut rüber (Andrew Hoyle/CNET).

Bei schlechten Lichtverhältnissen kommen die Motive nicht so gut rüber (Andrew Hoyle/CNET).

Der Blitz hellt die ganze Szene natürlich etwas auf und auch das Bildrauschen fällt geringer aus, dafür wirken die Farben etwas ausgewaschener (Bild: Andrew Hoyle/CNET).

Der Blitz hellt die ganze Szene natürlich etwas auf und auch das Bildrauschen fällt geringer aus, dafür wirken die Farben etwas ausgewaschener (Bild: Andrew Hoyle/CNET).

Taken outdoors, the Moto G camera can handle skin tones on selfies. Indoor self-shots are more touch-and-go ((Bild: Joseph Kaminski/CNET).

(Bild: Joseph Kaminski/CNET)

Die Upgrade der Frontkamera auf 5 Megapixel hat sich auch gelohnt. Sie macht, wie auch die Hauptkamera, sehr gute Selfies im Außeneinsatz, bei Innenaufnahmen muss man auch hier leichte Abstriche in Kauf nehmen. Hauttöne erscheinen etwas stumpf und manchmal auch etwas körnig. Wir haben jede Menge Selfies erstellt, bei denen gerade Details beim Zoomen sehr gut zu erkennen sind. Der Weitwinkelbereich war allerdings nicht so groß wie eigentlich erwartet.

Das Wasser und Eis im Glas sollten deutlicher zu erkennen sein (Bild: Joseph Kaminski/CNET).

Das Wasser und Eis im Glas sollten deutlicher zu erkennen sein (Bild: Joseph Kaminski/CNET).

Leistung

Im alltäglichen Einsatz liefert das Moto G eine gute Performance an, solange man nicht zu viel auf einmal von ihm verlangt. Qualcomms Prozessor Snapdragon 410 mit seinen Takt von 1,4 GHz ist – obwohl es sich um eine Quad-Core-CPU handelt – nicht so schnell. Bei den Benchmarks findet sich das Moto G im Mittelfeld. Bei den normalen tagtäglichen Standardanwendungen arbeitet Android 5.1.1 flott und zuverlässig. Bei der Ausführungen mehrerer Anwendungen gleichzeitig oder bei Spielen ist eine Verlangsamung spürbar.

(Bild: Sarah Tew/CNET)

(Bild: Sarah Tew/CNET)

Wir haben die 16 GByte-Version mit 2 GByte RAM getestet. Ihr gegenüber steht das 8-GByte-Modell mit 1 GByte RAM. Der Aufpreis für 1 GByte RAM mehr lohnt sich in jedem Fall. Der interne Speicher lässt sich mithilfe von MicroSD-Karten um 32 GByte erweitern.

Im Geekbench 3 erreichte das Moto G in der 2-GByte-RAM-Version im Durchschnitt bei drei Durchläufen einen Wert von 528 (Single) und 1609 (Multi). Bei 3DMarks Ice Storm Unlimited Grafiktest, erzielte es einen Wert von 4473. Das ist sicher weit unter dem Ergebnis der Premium-Smartphones mit leistungsstärkeren Prozessoren, für die Preisklasse ist das aber durchaus nichts Ungewöhliches.

Gesprächsqualität und Übertragungsgeschwindigkeit

Unserer Erfahrung nach ist die Gesprächsqualität bei Smartphones von Motorola immer solide. Bei unseren Tests klangen die Telefonate gut und klar. Es gab einmal einen kurzen Mikrofonaussetzer beim Einsatz der Freisprechfunktion. Das Problem löste sich wieder von selbst, aber wir das aber im Auge behalten und sehen ob sich das wiederholt.

Die Datenkommunikation erfolgt über LTE, HSPA+, 802.11 b/g/n (2,4 GHz), Bluetooth-Version 4.0 LE, GPS und Glonass. NFC ist nicht an Bord. Sicher braucht nicht jeder NFC, aber es wäre eine schöne Option gewesen, gerade hinsichtlich des kommenden Bezahldienstes Android Pay von Google, der kontaktloses Bezahlen möglich macht.

Akkulaufzeit

Das Moto G liefert mit seinem 5-Zoll-Bildschirm überraschend gute Akkulaufzeiten. Für die Stromversorgung ist ein nicht austauschbarer 2470-mA-Akku an Bord, der etwas mehr Power mitbringt als die 2390-mAh-Variante des Vorgängers. Mit dem mitgelieferten Ladegerät ist keine Schnell-Ladung möglich, so dauert es fast vier Stunden bis der leere Akku wieder vollständig geladen ist. Im Akku-Test mit unserem Dauervideo lief es 12,5 Stunden und eine volle Akkuladung hält bei eher moderatem bis normalem Gebrauch gut eineinhalb Tage.

Fazit

Erschwingliche Telefone ohne SIM-Lock verbreiten sich immer mehr und Motorola ist hier schon lange mit vorne dabei. Microsoft, OnePlus, ZTE, Asus und auch Samsung mischen verstärkt im Bereich der Mittelklasse- und Einsteiger-Smartphones mit und treiben dabei auch die Preise nach unten.

Ein LTE-Smartphone mit einer Reinversion der aktuellsten Android-Version, wie es die 3. Generation des Moto G bietet, zur Zeit zu diesem Preis zu bekommen, ist eher ungewöhnlich. Mit der LTE-Unterstützung, der besseren Kamera und der Wasserfestigkeit übertrumpft das Moto G beispielsweise das Samsung Galaxy Grand Prime und ähnliche vergleichbare Smartphones. Es zählt zweifelsohne zu den derzeit attraktivsten
Geräten in dieser Preislage.

Dem Moto G fehlt es – bis auf die gute Leistung der Kamera – etwas an Performance, aber es ist schnell genug für alle normalen, tagtäglich anfallenden Aufgaben – und es sieht dabei auch noch gut aus.

[Mit Material von Scott Stein, CNET.com]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Motorola Moto G (3. Generation): das wasserfeste Smartphone mit LTE und Android 5.1.1 im Test

  • Am 17. August 2015 um 13:29 von derUwe

    1) das Gerät wird z.Z. überall rauf und runter getestet. Mich hätten mal die Unterschiede zwischen der 1GB und 2GB Variante interessiert.
    Oft wird dem 1GB RAM schon der Tod vorausgesagt, weil die Apps aufwändiger werden.
    Ich bin hier immer noch mit dem Moto G der ersten Stunde unterwegs und alles, was ich nutze, läuft wie eine Eieruhr. (bin kein Zocker, also nutze keine Spiele)
    Von daher hätte mich der Unterschied der Alltagstauglich beider RAM-Versionen interessiert.
    Auf jeden Fall interessant wegen der Kamera und eine Kaufüberlegung wert. Die „Erste“ hier ist echt unterirdisch.
    2) Nur zur Richtigstellung…. 😉
    Bei O2 gibt es das MotoG 3.Gen. auch OHNE Vertrag. Nennt sich O2 MyHandy

    • Am 16. November 2015 um 02:23 von Gustav Gans

      Bist du ein freak? Dann kaufe ein Handy von Apple und verplempere rd. 900 €
      Für Otto Normalverbraucher reichen die rd. € 250 für das Motorola Moto G

      • Am 2. Februar 2016 um 21:13 von Thomas

        Genau So isses (Moto G2)

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