Sony SmartBand 2 misst Puls und Stresslevel

Das Sony SmartBand 2 (SWR12) misst durchgehend den Puls und zeigt an, welche alltäglichen Aktivitäten oder Momente am „aufregendsten“ waren. Erscheinen wird der Fitness-Tracker im September für 129 Euro.

Sony hat das SmartBand 2 nun offiziell enthüllt, nachdem bereits im Juni Informationen zu dem Gerät ins Netz geraten waren. Die große Neuerung des Modells SWR12 ist die Möglichkeit, Puls sowie Stresslevel des Träger zu erfassen. Zum Verkauf stehen wird der Nachfolger des SWR10 im September für 129 Euro. Zur Auswahl stehen die vier Farben Weiß, Schwarz Blau und Pink.

SmartBand 2 (Bild: Sony).

SmartBand 2 (Bild: Sony).

Das SmartBand 2 verfügt nun über einen Sensor an der Innenseite des Bandes, der zum Messen der Herzfrequenz dient. Er überwacht den Puls durchgehend und kann auch das Stresslevel erfassen. Dafür nutzt der Fitness-Tracker die Herzfrequenzvariabilität, die sich aus den in Millisekunden gemessenen Abständen zwischen den einzelnen Herzschlägen ergibt. Das neue SmartBand zeigt dann an, welche alltäglichen Aktivitäten oder Momente am „langweiligsten“ oder „aufregendsten“ waren.

Darüber hinaus erfasst das neue Sony-Band wieder Aktivitäten wie Joggen oder laut Webseite nun auch Schwimmen. Ob es im Gegensatz zum Vorgänger hierfür eine spezielle Funktion gibt, ist aber nicht eindeutig erklärt. Das Armband ist nun jedenfalls nach der IP68-Zertifizierung gegen Wasser- und Feinstaubpartikeln geschützt und kann 30 Minuten bei einer Tiefe von bis zu 3 Meter verwendet werden. Zuvor war es nur nach der IP58-Norm spezifiziert. Wie üblich weißt Sony darauf hin, dass man das Armband nicht in Salzwasser verwenden sollte. Chlorhaltiges Wasser sollte man nach dem Gebrauch mit frischem Wasser abspülen.

Weiterhin überwacht das Sony SmartBand 2 auch wieder den Schlaf. Über die neue „Smart Wake“-Funktion, die im Juni aufgrund einer von Sony zu früh ins Netz eingestellten App bekannt wurde, sind auf der Webseite keine Informationen zu finden. Sie sollte den Nutzer zum optimalen Zeitpunkt seines Schafzyklus wecken können.

SmartBand 2 (Bild: Sony).

Das SmartBand 2 bietet ein wechselbares Armband und erscheint in vier Farben (Bild: Sony).

Darüber hinaus liefert das SmartBand 2 wieder Benachrichtigungen über Anrufe, Nachrichten oder E-Mails. Auf die Neuigkeiten macht das Armband den Träger über ein leichtes Vibrieren oder LEDs aufmerksam, die je nach Benachrichtigung in einer anderen Farbe leuchten. Zudem kann der SmartBand-Nachfolger wie zuvor als Fernbedienung für den Mediaplayer verwendet werden.

Mit dem Smartphone verbunden wird der Fitness-Tracker wie üblich via Bluetooth. NFC hilft beim Pairing. Eine praktische Funktion für sportliche Aktivitäten wie das Joggen ist, dass das Armband auch eigenständig ohne gekoppeltes Smartphone die Daten des Nutzers erfassen kann.

SmartBand 2 (Bild: Sony).

Sony hat eine eigenständige Host-App für das SmartBand 2 samt einer Version für Apple iOS angekündigt (Bild: Sony).

Zur Auswertung der Daten dient wieder Sonys Lifelog-App, die in einer aktualisierten Form erscheinen wird. Kompatibel ist sie mit jedem Android-Gerät, das mit Android 4.4 KitKat oder einer neueren Version des Betriebssystems läuft. Zudem gibt es nun auch eine eigenständige Host-App für Android, die die zuletzt erfassten Daten anzeigt. Alle über die Zeit erfassten Statistiken sollen Nutzer aber nur über Lifelog abrufen können. Außerdem hat Sony auch eine Host-App für Apple iOS 8.2 angekündigt, die ebenfalls bald erscheinen soll. Die Vorgänger des SWR12 konnten nicht mit iOS genutzt werden.

Das SmartBand 2 ist 40,7 mal 15,3 mal 9,5 Millimeter groß und wiegt knapp 25 Gramm, womit es ein wenig schwerer ist als der Vorgänger. Die Stromversorgung übernimmt ein 58-mAh-Akku, der für eine Laufzeit von bis zu 5 Tagen sorgen soll. Laden lässt sich das SmartBand 2 via microUSB. Das Armband ist aus Silikon, dank dem es sich laut Sony auch den ganzen Tag lang komfortabel tragen lässt. Das Band lässt sich bei Bedarf auswechseln, in dem man den Kern aus dem Silikonband herauslöst.

[Mit Material von Übergizmo.de]

Autor: Christian Schartel
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