Intel und Fossil geben Ausblick auf gemeinsame Smartwatch

Die Smartwatch von Intel und Fossil läuft mit Android Wear und sieht der Motorola Moto 360 ähnlich. Sie besitzt ebenfalls ein rundes Display, das nicht komplett zur Anzeige von Inhalten genutzt wird. Die Smartwatch soll schon bald in den USA herauskommen.

Intel hat diese Woche im Rahmen seines jährlichen Developer Forums einen ersten Ausblick auf die in Kooperation mit Fossil entwickelte Smartwatch gegeben. Sie läuft mit Android Wear als OS und soll schon nach den Ferien in den USA verfügbar sein. Details zur Hardware der Armbanduhr verriet Intel jedoch noch nicht.

Fossil-Smartwatch (Screenshot: CNET.com)

Intel und Fossil geben einen Ausblick auf ihre gemeinsam entwickelte Android-Wear Smartwatch (Screenshot: CNET.com)

Intel hat sich bereits im letzten Jahr mit dem Uhrenherstellern Fossil zusammengetan, um eine Smartwatch zu entwickeln. In San Francisco hat Intel nun einen Ausblick auf das Design der smarten Armbanduhr gegeben. Optisch erinnert die Uhr sehr stark an die Moto 360 von Motorola. Auch Intels Smartwatch kommt wie die von Motorola mit einem runden Display und einem schwarzen Bereich an der Unterseite der Anzeige, der nicht zur Darstellung von Inhalten dient. Vermutlich ist er auch hier für den Display-Treiber reserviert.

Das silberne Gehäuse ist vermutlich wie bei der Konkurrenz aus Edelstahl, das Armband aus Leder. Dem Anschein nach wird es sich auch auswechseln und durch andere Armbänder ersetzen lassen. An der Seite ist noch eine Krone zu sehen, die womöglich als Home-Button dient. Weitere Details hat Intel noch nicht preisgegeben.

Intel zeigte auf seinem Developer Forum auch einen Prototyp eines tragbaren Armbandes, das zur Authentifizierung dient. Nutzer können damit beispielsweise autoamatisch den PC Entsperren, wenn sie sich in der Nähe befinden. Das erspart das Eingeben eines Passworts.

Daneben führte es vor, was sein neuer Sechs-Achsen-Sensor für Wearables namens Curie kann. Er ist dank Beschleunigungsmesser und Kreisel in der Lage, weit mehr als nur Schritte oder die zurückgelegte Distanz zu erfassen. Intel demonstrierte ein mit dem Chip ausgestattetes BMX-Rad, das messen konnte, wie oft sich der Fahrer im Kreis dreht, wie hoch er springt oder wie lange er sich in der Luft befindet.

[Mit Material von Dan Graziano, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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