Jolla Tablet in begrenzter Stückzahl vorbestellbar

Das Jolla Tablet mit Sailfish OS 2.0 kostet in Deutschland mit 32 GByte Speicher knapp 275 Euro, mit 64 GByte rund 306. Die Lieferkosten sind bereits im Preis enthalten. Das Tablet verfügt über ein 7,85-Zoll-Display, eine Intel-Atom-CPU, einen microSD-Kartenslot sowie WLAN.

Das Jolla Tablet mit Sailfish OS 2.0 als Betriebssystem kann seit gestern über den Jolla Online Shop vorbestellt werden. Die Stückzahl ist laut dem Hersteller begrenzt. Wie viele Geräte vorrätig sind, ist nicht bekannt. Zur Auswahl stehen Modelle mit 32 und 64 GByte Speicher. Die Preise betragen 267 und 299 Euro. Sie können sich aber je nach Land unterscheiden. In Deutschland fallen samt Lieferkosten rund 275 Euro für das günstigere und 306 Euro für das teurere Modell an.

Jolla Tablet (Bild: Jolla).

Das Jolla Tablet kann seit gestern vorbestellt werden. Die Stückzahl ist jedoch begrenzt (Bild: Jolla).

Das Jolla Tablet ist mit einem 7,85 Zoll großen IPS-Display mit einer Auflösung von 2.048 mal 1.536 Pixel ausgestattet. Es erfasst fünf Fingereingaben gleichzeitig und bietet eine Pixeldichte von 330 ppi. Angetrieben wird es von einer Intel-Atom-CPU mit vier Kernen mit 1,8 GHz Takt. Dazu gesellen sich 2 GByte RAM und wie erwähnt wahlweise 32 oder 64 GByte interner Speicher, der sich mittels microSD-Karte noch um 128 GByte erweitern lässt. Der Akku hat eine Kapazität von 4.450 mAh.

Für Fotos und Videotelefonie sind eine rück- und eine vorderseitige Kamera mit 5 beziehungsweise 2 Megapixel verbaut. Videos können mit der Hauptkamera in Full-HD aufgezeichnet werden.

Eine Verbindung mit dem Internet ist beim Jolla Tablet ausschließlich über WLAN 802.11 a/b/g/n samt Dual-Band-WiFi möglich. Eine Mobilfunkanbindung ist nicht in Planung. Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth 3.0 sowie A-GPS und Glonass.

Das Tablet misst 203 mal 137 mal 8,3 Millimeter und wiegt 385 Gramm, womit es in etwa der Größe eines iPad Mini 3 entspricht. Es ist allerdings nicht ganz so kompakt, dünn und leicht wie das Apple Gerät, kostet dafür aber auch nur rund die Hälfte.

Jolla Tablet (Bild: Jolla).

Das Jolla Tablet wird mit hauptsächlich mit Wischgesten gesteuert (Bild: Jolla).

Das Jolla Tablet verzichtet fast vollständig auf Hardware-Buttons. Es wird hauptsächlich durch Wischgesten gesteuert und kann beispielsweise durch Doppeltippen auf den Screen aus dem Standby-Zustand aufgeweckt werden.

Als Betriebssystem kommt Sailfish OS 2.0 zum Einsatz, das im Juli angekündigt wurde. Die neue Version beinhaltet zum einen eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die insbesondere für flüssiges Multitasking optimiert wurde. Zum anderen hat Jolla die Unterstützung von Android-Apps sowie auch den integrierten Browser verbessert. Darüber hinaus haben die Entwickler auch an der Leistung und Stabilität des Betriebssystems gearbeitet.

Bei Jollas Sailfish OS handelt es sich um eine Weiterentwicklung des quelloffenen und auf Linux basierenden Betriebssystems MeeGo, welches wiederum aus der Fusion von Nokias Betriebssystem Maemo mit Intels Moblin-Projekt hervorgegangen ist. Der finnische Anbieter hat dazu den Kern von MeeGo mit einer neuen Oberfläche ausgestattet. Ein Vorteil des OS ist unter anderem, dass sich auch Android-Anwendungen darauf ausführen lassen.

Nachfolgendes Video unserer Schwesterseite Übergizmo.de liefert einen Ersteindruck des Jolla Tablets vom Mobile World Congress in Barcelona:

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Autor: Christian Schartel
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