Gigaset stellt Android-Smartphones ME, ME Pro und ME Pure im iPhone-Optik vor

Die neuen Gigaset-Smartphones sind mit 5- beziehungsweise 5,5-Zoll-FHD-Displays, einem Snapdragon 810 oder 615, 2 bis 3 GByte RAM, 16 oder 32 GByte Speicher, LTE, einem Fingerabdruckscanner sowie Android 5.1 ausgestattet.

Gigaset will künftig mit den drei Android-Smartphone ME, ME Pro und ME Pure den Smartphone-Markt erobern. Vorgestellt hat sie das aus der Siemens-Tochter hervorgegangene Unternehmen auf der IFA in Berlin. Erscheinen sollen die 5- beziehungsweise 5,5-Zoll-Geräte, dessen Desgin an frühere iPhones erinnert, im Herbst. Das Gigaset ME Pure wird 349, das ME 469 und das Top-Modell ME Pro 549 Euro kosten.

(Foto: CNET.com)

Gigasets neuen ME-Smartphones sehen dem Apple iPhone ähnlich (Foto: CNET.com)

Gigaset stattet das ME Pure und ME mit einem 5 Zoll großen Full-HD-IPS-Display mit einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel aus. Die Pro-Version kommt mit einer identischen Pixelzahl, aber einer größeren 5,5-Zoll-Diagonale. Die Front ist jeweils von Gorilla Glas geschützt.

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Das Gigaset ME sowie die Modelle Pro und Pro sind mit Gorilla Glas geschützt (Foto: CNET.com)

Unter der Haube werkelt bei den zwei teureren Varianten Qualcomms aktuelles Spitzenmodell Snapdragon 810 mit 64-Bit, acht Kernen und einer maximalen Taktrate von 1,9 GHz. Der CPU stehen jeweils 3 GByte Arbeitsspeicher zu Seite. Das ME Pure wird von dem etwas schwächeren 64-Bit-Achtkern-Chip Snapdragon 615 mit 1,5 GHz Takt angetrieben. An RAM sind 2 GByte verbaut. Für das System und Daten sind beim ME und ME Pro 32 GByte, beim ME Pure 16 GByte interner Speicher vorhanden. Ein microSD-Kartenslot ermöglicht eine Erweiterung der Kapazität. Der Akku ist bei allen Modellen fest verbaut. Die Kapazitäten betragen 3000 mAh beim ME, 4000 mAh beim ME Pro und 3320 mAh beim ME Pure.

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Das Gigaset ME Pro bietet mit 5,5 Zoll das größte Display (Foto: CNET.com)

Für Fotos und Videos integriert Gigaset in das ME eine 16-Megapixel- und in das ME Pro eine 20-Megapixel-Kamera mit Sony-IMX230-Bildsensor, F2.0-Blende und einem optischen Bildstabilisator. Beim ME Pure sind Aufnahmen mit maximal 13 Megapixel möglich. Einen OIS gibt es bei diesem Modell nicht. Selfies und Videochats sind bei den drei Android-Smartphones mittels einer 8-Megapixel-Front-Kamera mit F2.0-Blende und 120-Grad-Weitwinkelobjektiv möglich.

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Alle drei Smartphones kommen mit einem Fingerabdruckscanner (Foto: CNET.com)

Zur Kommunikation bieten alle Gigaset-ME-Phones LTE. Die zwei teureren Ausführungen unterstützen LTE Cat 6 mit Downloadraten von bis zu 300 MBit/s, die günstigere LTE Cat 4 mit bis zu 150 Mbit/s im Download. Zur Anbindung an das Heimnetz sind WLAN 802.11 ac an Bord. Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth und GPS. NFC hat Gigaset nicht integriert. Außerdem stattet der Hersteller seine Geräte mit einem Fingerabdruckscanner aus, der auf der Rückseite sitzt. Das ME und ME Pro bringen zusätzlich noch einen Pulsmesser und einen UV-Lichtsensor mit. Auch eine IR-LED zum Nutzen des Smartphones als Fernbedienung ist an Bord. Bei seinen Smartphones setzt Gigaset bereits auf einen USB-Typ-C-Anschluss. Auch Dual-nanoSIM-Support ist mit von der Partie. Als OS kommt Android 5.1 Lollipop zum Einsatz.

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Der Rahmen ist beim Gigaset ME und Me Pro aus Edelstahl, beim ME Pure aus Aluminium (Foto: CNET.com)

Mit einer Bauhöhe von 7,7 (ME & ME Pro) respektive 7,8 Millimetern (ME Prue) sind die Geräte zwar nicht so schlank wie ein iPhone 6 oder Galaxy S6, aber dennoch angenehm dünn. Die Rückseite ist bei den teureren Modellen jeweils aus Gorilla-Glas. Beim Pure scheint Gigaset Kunststoff zu verwenden. Das Gehäuse wird beim ME Pro und ME von einem hochwertigen und stabilen Edelstahlrahmen eingefasst. Beim ME Pure setzt Gigaset auf Alu.

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Gigaset ME Pure (Foto: CNET.com)

Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Gigaset stellt Android-Smartphones ME, ME Pro und ME Pure im iPhone-Optik vor

  • Am 2. September 2015 um 09:51 von Hummer

    Bin ich blind oder sehe ich keine Hörmuschel?

    • Am 2. September 2015 um 10:32 von Kai Schmerer

      Gigaset verzichtet auf eine Hörmuschel. Die Technik dahinter nennt es Surface Conduction:
      http://gigaset.me/de_DE/faq/
      Surface Conduction transportiert mittels einer speziellen Vibrationstechnologie Sprache direkt ins Ohr. Im Zusammenspiel mit anderen Technologien, wie zum Beispiel der Störgeräuschunterdrückung, steigt damit die Sprachqualität in lauten Umgebungen deutlich. Außerdem ermöglicht es ein schöneres Display, da keinen Öffnungen für den Hörer mehr gebraucht werden.

  • Am 2. September 2015 um 12:58 von Schmittchen Schleicher

    Der Rahmen soll aus Edelstahl und nicht aus Aluminium sein.

    • Am 2. September 2015 um 20:19 von Christian Schartel

      Hi, danke für den Hinweis. Wurde korrigiert! Beste Grüße CNET.de-Redaktion

  • Am 2. September 2015 um 16:58 von Haegar

    Wie sieht’s denn mit induktivem Laden / Qi aus?

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